altonale Nachtstraßenfest – Stuhlmannstraße macht auf

altonale Nachtstraßenfest – Stuhlmannstraße macht auf

Kunstrasen wurde verlegt, grobe, weiche Holzspäne auf den Bürgersteigen. Und zwar die ganze Straße lang, die ganze Stuhlmannstraße in Altona, dessen Nachbarschaft uns ein ganz besonderes Nachtfest bot: Stuhlmannstraße macht auf! hieß das Spektakel, das Nachtstrassenfest in der Altonaer Altstadt. Im Rahmen der altonale 2013 und der Aktion „Altona macht auf“ starteten zwei Straßenzüge das charmansteste Nachtfest in Hamburg.

Das es um 22.00 Uhr am vergangenen Freitag, den 7. Juni 2013, schon zu dämmern begann und der kleine Straßenzug Stuhlmannstraße, auf dessen Kunstrassen, der auf den Pflastersteien lag, schon hunderte Neugierige niedergealssen, dunkelte allmählich ein. Von daher ist es sehr schwierig vernüftige Fotos zu schiessen. Auch die Video-Aufnahmen sind nicht einfach, denn auch hier richtet sich die Automatik nach den Lichtverhältnissen. Dennoch habe ich es versucht. Vielleicht vermittelt sich die wunderbare Athmosphäre diesen tollen, charmanten, kleinen, subversiven Festes.

Zunächst ein Video vom Finale Stuhlmannstraße macht auf. Unten eine kleine Bildergalerie vom Nachtstraßenfest vom 7.6.2013 Altona macht auf. Später mehr Videos.

Fenster-Performance/Balkontheater @ Stuhlmannstraße macht auf – altonale 15

Türkisch @ Stuhlmannstraße macht auf

Gedicht von Khalil Gibran auf Arabisch und Deutsch @ Stuhlmannstraße

Fensterblues der Nachbarschaft Stuhlmannstraße @ Altona macht auf 2013

Finale @ Stuhlmannstraße Nachtstraßenfest

Stuhlmannstraße macht auf: Die Nachbarschaft der zwei Häuserzeilen der Stuhlmannstraße in der Altonaer Altstadt organisierte selbst ein fulminates Nachstraßenfest im Rahmen von Altona macht auf der altonale 15. Fensterpersformances vom Feinsten, ein Fest der Fassadenmusirk, Balkontheater ohne Balkon, offene Fenster, Kunstrasen-Straßen, Tanz, Freude aber ohne Eierkuchen. Wer diese kleine Festivität und die charmante Mulit-Kulti-Athmo im Kulturstadtteil Altona versäumt hat, ist zu bedauern. Aber für diesen Fall ist es ja SOMMER IN HAMBURG. Wir zeigen, wie es war.

Natürlich war nicht jede Performance die reinste Freude. Hier waren Amateuere am Werk und das war auch gut so. Freude und dabeisein zählten mehr, als durchtrainierte Unterhaltung. Zwar waren auch Profis am Start – wie etwa Herr Konrad, den wir vom STAMP-Festival 2012 kennen – dich Laien bestimmten das Geschehen. Und das ist ja auch der Sinn, dieses Nachbarschaft-Festes unter dem Solgan „… macht auf!“

Ich hätte mir etwas mehr Dynmaik, etwas schmissigere Performances gewünscht. So, wie es die Türkischen Mitbürger vorgemacht haben. Der Fensterblues war viel zu Lahm für dieses Nachtfest, auch das Lied von Herrn Konrad zündete nicht. Die Kletzmer-Musik am Schluss ging in die richtige Richtung, war aber zu leise und die Stücke zeils zu verhalten. Das geht, schneller, lauter, tanzbarer. Vielleicht im nächsten Jahr, wenn die Stuhlmachstraße auf macht, zur 16. altonale bei Altona macht auf.

Die komplette Nachbarschaft der Stuhlmannstraße stampfte hier tatsächlich den Wahnsinn aus dem Boden, genau, wie er angekündigt war. Auf rund 500 Quadratmetern Rollrasen und zwei Tonnen (!) Rindenmulch (ach, so heißt das Zeuch), war dieses einmalige Ereignis, die Performance Stuhlmannstraße macht auf Teil von „Tour C“ am 7.6.2013 von Altona macht auf 2013. Hut ab. Wir freuen uns aufs nächste Jahr, da wird das kleine Sträßchen vermutlich aus allen Nähten platzen, weil sich dieser Wahnsinn in der Stadt herumgesprochen haben wird.

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