Buchcover: Anti Opfer von Alice Hasters
Anti Opfer von Alice Hasters

Anti Opfer von Alice Hasters: Warum die neue Härte keine Stärke ist

Alice Hasters beschreibt in „Anti Opfer“ einen der zentralen Widersprüche unserer Gegenwart: Ausgerechnet jene politischen Kräfte, die Härte, Stärke und Eigenverantwortung predigen, inszenieren sich selbst permanent als Opfer. Ich habe Hasters beim Kampnagel Sommerfestival erlebt – und ihr Buch hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Für mich ist „Anti Opfer“ damit das klügste politische Buch unserer Zeit.

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Buchcover: „Co“ - Roman über Co-Abhängigkeit
Co von Rina Schmeller

„Co“: Ein Roman über Co-Abhängigkeit, Sucht und Selbstverlust

Wie kann Liebe bleiben, wenn Alkohol längst mit am Tisch sitzt, im Bett liegt und jede Entscheidung bestimmt? In ihrem autofiktionalen Debüt „Co“ schreibt Rina Schmeller über Co-Abhängigkeit – und über eine Frau, die erst lernen muss, dass Rettung manchmal bedeutet, einen anderen Menschen nicht mehr retten zu wollen.

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Buchcover: Der Garten von Ada und Emil Nolde: Geschichte und Gegenwart
Der Garten von Ada und Emil Nolde: Geschichte und Gegenwart

Emil Nolde und sein Garten: Warum Seebüll mehr als ein Künstlerort ist

Ein Garten gegen die Weite: Kirsten Jüngling erzählt in „Der Garten von Ada und Emil Nolde“ die Geschichte Seebülls als Verbindung von Landschaft, Kunst und Lebensentwurf. Ein prachtvoll bebildertes Buch, das den Blick auf Emil Nolde erweitert – ohne die problematischen Seiten des Künstlers aus dem Gedächtnis zu verdrängen.

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Buchcover: Das Rad der Welt
Das Rad der Welt

Das Rad der Welt: Von Lüneburg aus die Welt vermessen

Eine Frau will die Welt begreifen, darf sie aber kaum betreten: Hendrik Lambertus führt uns in „Das Rad der Welt“ nach Lüneburg bei Hamburg und ins nahe Kloster Ebstorf. Dort verbindet er die rätselhafte Entstehung einer der größten Weltkarten des Mittelalters mit dem Schicksal einer wissbegierigen Fürstentochter. Ein historischer Roman über Erkenntnis, weibliche Selbstbestimmung und eine Frage, die bis heute nachwirkt: Wem gehört eigentlich das Wissen?

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Buchcover: Nimm. Dir. Zeit.
Nimm. Dir. Zeit.

Nimm. Dir. Zeit. von Wolf Küper: Was das gute Leben braucht!

Wir besitzen mehr, können mehr und erreichen vieles schneller als jemals zuvor – und trotzdem fehlt uns ausgerechnet das, was sich nicht vermehren lässt: Zeit. In „Nimm. Dir. Zeit.“ fragt Wolf Küper, warum Wohlstand allein nicht glücklicher macht und was ein gutes Leben tatsächlich mit der Qualität unserer Zeit zu tun hat. Ein kluges, unterhaltsames und stellenweise angenehm unbequemes Buch über eine Ressource, von der jeder Mensch nur eine begrenzte Menge besitzt.

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Buchcover: Lieblingsleichen
Lieblingsleichen

Lieblingsleichen: Wenn Hamburgs Idylle mörderische Risse bekomm

Winzige Leichen im Miniatur Wunderland kündigen echte Morde an. Die Opfer: Menschen, die ohnehin kaum jemand wahrnimmt. Mit „Lieblingsleichen“ verbinden Kester Schlenz und Jan Jepsen einen raffinierten Hamburg-Krimi mit einer unbequemen Frage: Was geschieht, wenn Menschenverachtung gesellschaftsfähig wird?

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Cover: Die weiße Nacht
Die weiße Nacht von Anne Stern

Ein Berliner Winter, der unter die Haut geht: Anne Sterns „Die weiße Nacht“

Anne Sterns Die weiße Nacht – Der erste Fall für Lou & König hat mich sofort in eine andere Zeit gezogen. Der Roman spielt im Berlin des Winters 1946, also in einer Stadt, die noch ganz von Trümmern, Hunger und Kälte geprägt ist, und genau diese Atmosphäre macht den besonderen Reiz des Buches aus. Statt…

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Buchcover: Sind Flüsse Lebewesen?
Sind Flüsse Lebewesen?

Sind Flüsse Lebewesen? Oder Objekte? Ein tolles Buch dazu von Robert MacFarlane

Flüsse sind keine Objekte – sie sind Lebewesen. Sie fließen, atmen, erinnern, tragen Geschichten in sich. In „Sind Flüsse Lebewesen“ führt uns Robert Macfarlane an die Grenzen unserer Wahrnehmung und darüber hinaus. Ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern gefühlt werden will – poetisch, politisch und tief bewegend.

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Buchcover: Die letzte Fahrt des Zaren: Als das alte Russland unterging
Die letzte Fahrt des Zaren: Als das alte Russland unterging

Das Ende des Zaren: Wie das russische Reich 1917 in wenigen Tagen zerfiel

Ein Zug rollt durch den Schnee, Minister beschwichtigen sich selbst, Soldaten zögern – und plötzlich ist alles vorbei. Jörg Baberowski erzählt den Untergang des alten Russland nicht als ferne Strukturgeschichte, sondern als verdichteten Moment, in dem Macht einfach verschwindet.

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Buchcover: Die Suche nach Zuhause
Die Suche nach Zuhause

Zuhause ist mehr als ein Ort: Ein Buch über Sehnsucht und Ankommen

Zuhause – hast du zwei wie ich, in Hamburg und auf La Palma? Oder sehnst du dich nach dem Gefühl, das Orte übersteigt? Marie Luise Ritters „Die Suche nach Zuhause“ nimmt dich mit auf einen Sommer in Paris und zeigt: Zuhause entsteht durch Beziehungen, Mut und kleine Ankunfts-Momente. Eine warme, reflektiert Reise, die deine eigene Sehnsucht weckt.

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Buchcover: Der Weg zur Freiheit
Der Weg zur Freiheit

Jenseits des Marktglaubens: Ein ökonomisches Manifest für eine gerechte Gesellschaft

Joseph Stiglitz zeigt, wie eine „gerechte Gesellschaft“ nicht trotz Regulierung entsteht, sondern durch sie. Sein Buch legt offen, warum ungebremster Marktglaube Freiheit zerstört – und wie eine neue Wirtschaftspolitik echte Chancen für alle schafft.

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Buchcover: Säuferkind
Säuferkind

Der Alkohol am Küchentisch: Säuferkind – Eine Hamburger Überlebensgeschichte aus St. Pauli

Dieses Buch ist kein Kiez-Roman, sondern ein dokumentarischer Schlag in die Magengrube. Cornelia Hoppe – ein Pseudonym aus Selbstschutz – erzählt von einer Kindheit im Schatten der Flaschen, vom Überleben zwischen Suff, Gewalt, Co-Abhängigkeit und dem verzweifelten Versuch, als Erwachsene den Kreislauf zu durchbrechen. Eine Erzählung, roh wie Betonstaub in den Lungen. Und doch zeigt sie, wie ein Mensch trotz aller Prägungen ein anderes Leben beginnen kann.

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Buchcover: Trotz alledem!
Trotz alledem!

Wenn die Welt brennt – und ein Buch dir Hoffnung gibt: Trotz alledem!

Wir leben in einer Epoche, in der selbst nüchterne Menschen plötzlich in die Knie gehen. Autokraten feiern ein Comeback, das niemand bestellt hat. Kriege verschieben Grenzen und Gewissheiten. Demokratien scheinen auf tönernen Füßen zu stehen. Und die ökologische Katastrophe wartet nicht mehr hinterm Horizont, sie tritt längst durch die Tür. Inmitten dieser Schwere liegt ein schmales Buch auf dem Tisch – TROTZ ALLEDEM! – und behauptet allen Ernstes, dass Hoffnung möglich ist. Nicht als naive Selbstberuhigung, sondern als entschlossene Haltung. Genau deshalb lohnt es sich, darüber zu sprechen.

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Buchcover: Wie Diktatoren stürzen
Wie Diktatoren stürzen

Weißt du, wie Diktatoren stürzen? Ein spannendes Buch erklärt es

Während Putin weiter Krieg führt und Trump in den USA mit unverhohlener Machtgier spielt, erscheint im Februar 2025 das Buch „Wie Diktatoren stürzen – und wie Demokraten siegen können“ von Marcel Dirsus. Ein Werk, das aktueller nicht sein könnte – und das uns in Europa mahnt, wachsam zu bleiben, bevor sich Geschichte wiederholt.

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Paare, drei freundliche Frauen und zwei Männer dahinter zeigen ihr lächeln als Symbolbild für Reichtum
Reichtum jenseits des Kontostands

Jenseits des Kontostands: Der neue Reichtum ist Zeit, Gesundheit und Beziehungen

Wir sprechen ständig über Geld. Über Einkommen, Rentenpunkte, Preise und Finanzlage. Doch die Frage, wie reich unser Leben eigentlich ist – emotional, körperlich, sozial – stellen wir viel zu selten. Zwei aktuelle Bücher nehmen genau diesen blinden Fleck in den Blick. Beide kommen aus verschiedenen Richtungen, doch sie treffen sich in einem gemeinsamen Kern: Reichtum…

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