Meinung: Salafisten in Hamburg und der Treffpunkt Ottensen

Meinung: Salafisten in Hamburg und der Treffpunkt Ottensen

Aus aktuellem Anlaß: Als ich die Salafisten in Hamburg das erste Mal hinter ihren Tischen den Koran verschenken sah, musste ich unwillkürlich an Scientology denken. Aber die sind noch nicht zum bewaffneten Kampf bereit. Nein, ich las das Wort „Lies“, das auf den Bäuchen der bärtigen Salafisten prangt und von Ständen herabhing, englisch. Dann heißt es übersetzt „Lüge“, was der Wahrheit ziemlich nahe kommt. Den in der Öffentlichkeit harmlos wirkenden Islamisten, die den Koran an Hamburger Bürger verteilen, ist auf keinen Fall zu trauen. In ihrem geistigen Umfeld gedeiht ein der abscheulichsten Ausformungen der Gegen-Aufklärung, nämlich unverhohlene Barbarei. Das Schlimme daran: Diese Leute befinden sich mitten unter uns, hier in Hamburg.

Hamburg hat schon einmal eine unrühmliche Rolle in dem globalen Drama, das der islamistische Terror und der unaufgeklärte Islam heraufbeschwören, gespielt. Denn einige der Attentäter des 11. September 2001 hatten in Hamburg gelebt und studiert. Und nun ist es wieder so weit, dass junge radikalisierte Muslime aus Hamburg in Ausübung grausamsten Terrors getötet werden. Einer stammt aus Ottensen, dort, wo ich lebe. Eine Gruppe Islamisten konspirierte in unserem charmanten Stadtteil und traf sich auf Kinderspielplätzen, bei Burger King oder im Keller vom Mercado, zwischen , H&M, und , Budni. Da ich an all diesen Orten immer mal wieder mit meiner kleinen Tochter aufkreuze, war ich tief erschüttert, als ich den entsprechenden NDR-Beitrag im Fernsehen sah. Das absolute Grauen. Islamisten, Halsabschneider und junge muslimische Mörder mitten unter uns! Hier gegenüber auf der anderen Straßenseite. Ich habe aber Vertrauen zum Verfassungsschutz und zum BND an dieser Stelle. Der Polizeisprecher meinte, man sei gerade dabei, diese Sache in Ottensen „aufzuhellen“.
Ein 18-Jähriger Irrer hat sich bei den Kämpfen in Syrien töten lassen und ist hier, in unmittelbarer Nachbarshaft, aufgewachsen. Es sollen rund 30 verlorene junge Männer aus Hamburg sein, die sich den Mörderbanden in Syrien und Irak angeschlossen haben. Wie SPIEGEL ONLINE heute berichtet, stehen gut 34 Personen in Hamburg unter Beobachtung. Mehr dazu: Personen, Zellen, Wohnorte: Das Netz der deutschen Islamisten.

Durch die schweren Kämpfe in Kobane im Norden Syriens an der Grenze zum NATO-Partner Türkei, kam es in den letzten Tagen auch zu leidenschaftlichen Demonstrationen für die bedrohten Kurden. In Hamburg gab es im Stadtteil St. Georg gestern Zusammenstöße mit „400 mutmaßlichen Salafisten“: Kurden gegen Salafisten in Hamburg: Die Chaos-Nacht von St. Georg. Unglaublich und ein Horror. Was bilden sich diese mutmaßlichen Salafisten eigentlich ein? Was treibt diese Arschengeigen eigentlich an? Und warum lassen wir uns das gefallen? Salafisten sind gegen den Rechtsstaat und gegen die Freiheit, sie missbrauchen bei uns genau das, was sie mit brutalsten Mitteln weltweit bekämpfen. Dem Salafismus haben wir auch Leute mit Bin Laden und sein Terrornetzwerk zu verdanken. Salafismus – eine Art „eine ultrakonservative Strömung innerhalb des Islams“ – ist Staatsreligion in Saudi Arabien. Hier herrscht die „Scharia“ und das bedeutet, Hand ab, Kopf ab, Auspeitschungen, Steinigungen, Todesstrafe für Ehebruch. Man kann das mit einer anderen Kultur rechtfertigen, es ist und bleibt aber unmenschlich und barbarisch. Mit diesen Leuten sollten wir nicht nur keine Geschäfte machen, wir sollten sie hier bei uns konsequent bekämpfen, bei nächster Gelegenheit verhaften und ausweisen. Einige von Ihnen würden, wenn sie es könnten, dir die Kehle durchschneiden und deine kleine Tochter töten. Deshalb rege ich mich auf, deshalb bin ich so besorgt und deshalb schreibe ich hier.

„Ihr Islam bedeutet Frieden oder Friedhof“

Ich bin sensibilisiert für junge Muslime, die irgendwie seltsam aussehen. Ich finde, die Salafisten auf dem Bild sehen seltsam aus. Ich mag das nicht. Ich bin vor über 10 Jahren extra nach Altona gezogen, weil ich die Mischung hier mag. Und weil ich bisher fest davon überzeugt war, dass die Türken – also Moslems – den Stadtteil ungemein bereichern und allein durch ihre Art zu leben verhindern, dass sich die Seuche der elitären Besserverdienenden weiter ausbreitet und allen Wohnraum in interessanten Stadtteilen besetzen. Und jetzt das? Einige ihrer Sprösslinge schlagen aus dem Ruder und lassen sich von dummen, gefährlichen, kriminellen Islamisten belatschern. So lange, bis sie bereit sind, gegen … das Leben zu kämpfen und den Tod zu beschwören. Furchtbar.

Sollen sie doch mit ihren kahlrasierten Schädeln in ihren hässlichen aber protzigen BMWs mit 80 km/h durch die Einkaufsstraßen brettern und dich bedrohen, wenn du sie dafür kritisiert – wie mit unlängst wiederfahren – immer noch besser, als in Syrien und Irak unschuldige Menschen zu töten und zu terrorisieren. Tut mir leid, aber ich ertrage diese Typen nicht mehr …

„Gott bekämpfe sie!“

Der britische Premier bringt es auf den Punkt: „IS-Terroristen sind keine Muslime, sie sind Monster“. Es sind regelrechte Teufel in meinen Augen, „Barbaren“, wie der grüne Politiker Omid Nouripour sie zurecht nennt. Sie sind Faschisten, meint in seinem Buch Der islamische Faschismus: Eine Analyse der in ägypten geborene Autor Hamed Abdel-Samad. Selbst „Der Rat der Höchsten Religionsgelehrten“ in Saudi-Arabien nennen die Dinge beim Namen: Dieser Terrorismus sei ein „abscheuliches Verbrechen“ und wer Fatwas (Rechtssprüche) oder andere Erklärungen verbreite, die Terrorismus rechtfertigten, handele rechtswidrig und „im Auftrag des Satans“. Dabei muss man auf die Gewalt im Koran hinweisen, auf den sich die „Gotteskrieger“ ja berufen.

Beinahe die gesamte islamische Welt ist gegen die fanatischen Todeskrieger, die Dschihadisten, die Mörder, gehirngewaschenen Psychopathen und wahnsinnigen Sadisten. Endlich haben auch die deutschen Muslime ein Zeichen gesetzt gegen Hass und Unrecht, das vom radikalen Islam in grausige Tat gesetzt wird. Wir hören nach langer Zeit endlich die Stimmen der Vernunft und der Klarheit von muslimischen Autoritäten. „In Großbritannien erließen Imame eine Fatwa gegen die Terrormiliz und deren oft aus Europa kommenden Kämpfer. Sechs islamische Gelehrte schreiben in einem am Sonntag veröffentlichten Dokument, dass es die Pflicht sämtlicher britischer Muslime sei, die ‚vergiftete Ideologie‘ des IS abzulehnen. Weiter heißt es: ‚Islamischer Staat ist eine ketzerische und extremistische Organisation, und es ist aus religiösen Gründen verboten, dieser beizutreten.'“ Quelle: sueddeutsche.de

Noch ein Lesetipp: „Salafismus ist das Gegenteil von Selbstreflexion“

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