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Lange Nacht der Konsulate in Hamburg

Lange Nacht der Konsulate in Hamburg

Die Lange Nacht der Konsulate ist so etwas wie ein Tag der offenen Tür. Es ist das vierte Mal das diese Lange Nacht in Hamburg veranstaltet wird. Hamburg ist traditionsgemäß die Stadt mit den meisten Botschaften und Konsulaten in Deutschland. Die halbe Außenalster, besondern die schöne Seite, ist umgeben mit hochherschaftlichen Häusern, von denen nicht wenige Konsulate sind. Einige dieser Einrichtungen erkennt man sofort. An ihrem Polizeischutz. Etwa die amerikanische Botschaft, wegen der eine der schönsten Straßen Hamburgs seit 2001 gesperrt ist. Oder die Türkische Botschaft, die nicht zuletzt wegen ihrer rigiden, autokratischen Politik im Fokus von Gewalttätern steht. Diesen Donnerstag ist endlich Zeit, sich die Sache mal näher anzusehen.

Eine Nacht im Rausch der Kulturen: Am Donnerstag, den 21. Mai, zwischen 18 und 22 Uhr, laden 31 Konsulate und Kultureinrichtungen alle Hamburgerinnen und Hamburger ein – zum Gespräch, zu Tanz und Gesang, zu Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen und typischen landesspezifischen Köstlichkeiten.

Als einer der größten Konsularstandorte Europas ist Hamburg für seine Weltoffenheit und Internationalität bekannt. Einmal im Jahr gibt es für alle Hamburgerinnen und Hamburger die Chance, hinter die Kulissen der Vertretungen zu schauen, fremde Kulturen kennen zu lernen und mit den Konsuln und Konsulinnen ins Gespräch zu kommen.

Doch in welchem Land sollte man seine nächtliche Hamburger Weltreise beginnen? Bei der Vielfalt der Angebote fällt es schwer, sich zu entscheiden. So kann man in Italien bei italienischen Weinen auf Dantes Spuren wandeln, in Korea am Fotoshooting in traditioneller koreanischer Kleidung teilnehmen, im Iran traditionelle persische Spezialitäten und Musik genießen. Mexiko bietet Tanz und eine Modenschau. In der finnischen Seemannskirche werden Lesungen, Konzerte und Chor dargeboten. Und die Mongolei bittet gar in eine echte mongolische Jurte zu Bier, Wodka und Leckerbissen. Dazu gibt es Videos über die Mongolei und die Möglichkeit, seinen Namen in mongolischer Schrift schreiben zu lassen. Indonesien bietet neben traditionellen Tänzen Videos und Interessantes zu seiner Präsenz auf der Frankfurter Buchmesse.

Auch Serbien, Portugal und Spanien bieten Tänze, Spezialitäten und Musik. Die Türkei, Polen, Indien und Chile bieten Einblicke in ihre Kultur und Verkostungen.

Besondere Highlights bietet die 2012 in Hamburg gegründete EU-LAK-Stiftung

“Das sollten Sie nicht verpassen: Hamburgerinnen und Hamburger haben einen Abend lang die Chance, die Karibik zu erleben”, “, sagt Ana Sofia Bäumberg, Kommunikationsmanagerin der EU-LAK-Stiftung. “Die Vertretungen der Bahamas, Belize und Haiti werdenzu Gast sein und für Gespräche bereitstehen. Außerdem gibt es karibische Musik, Leckereien und Rum.”

Die EU-LAK-Stiftung, so berichtet Ana Sofia Bäumberg, solldie wirtschaftliche, kulturelle, politische und wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischender Europäischen Union, Lateinamerika und der Karibik stärken. Präsidentinder Stiftung ist Benita Ferrero-Waldner. Generaldirektor Jorge Luis Valdez Carrillo leitet die Stiftung. Kommunikationsmanagerin Bäumberg: “Wir sind ein echtes EU-Lateinamerikanisches Team mit Kollegen aus fünf lateinamerikanischen und vier EU-Ländern. Unsere Arbeit konzentriert sich besonders auf die Themen Klimawandel, nachhaltige Entwicklung, soziale Verantwortung von Unternehmen, auf Gleichstellungsfragen sowie auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen junger Menschen. Wir haben uns mit den Jugendforen der Regionen zusammengesetzt,um Lösungsansätze für die entsetzlich hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen zu entwickeln.“ Die EU-LAK-Stiftung sei in Hamburg genau richtig angesiedelt, freut sich Bäumberg: “Hamburg ist eine weltoffene Stadt. Lateinamerika und die Karibik sind hier sehr präsent. Der Bolivar Park in Harvestehude, das Auswanderer-Museum oder der Hamburger Hafen mit der Speicherstadt erzählen viel über die Jahrhunderte langen Beziehungen zwischen Hamburg, Lateinamerika und der Karibik. Auch die Kulturvereine und Konsulate Lateinamerikas sind hier sehr aktiv. Außerdem hat das Museum für Völkerkunde bedeutende Sammlungen und Ausstellungen, welche die Geschichte dieser beiden Regionen erzählen”.

Lange Nacht der Konsulate 2015

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 von 18.00 und 22.00 Uhr
Eintritt frei
In 31 Hamburger Konsulaten und Kultureinrichtungen!

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