1. Hamburger Käsemarkt in und an der Hobenköök im Oberhafen

1. Hamburger Käsemarkt in und an der Hobenköök im Oberhafen

Einmaliger Käsemarkt im Oberhafen in Hamburg am 26. Mai 2019 in, an und um die Hobenköök mit über 30 Anbietern regionaler Spezialitäten – davon über 20 Käsereien oder milchverarbeitende Betriebe – und breitem Rahmenprogramm für Groß und Klein.

Am 26. Mai 2019 feiert ein ganz besonderer Genussmarkt seinen neuen Standort: der Käsemarkt de Kees an der Hobenköök. Ins Leben gerufen im Jahr
1997 von Slow Food Hamburg, fand der Markt bereits 22 Mal auf dem Gelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg statt. Jetzt suchte das Freilichtmuseum die Veränderung und Slow Food Hamburg einen neuen Standort.

Yvonne Aßmann, Leiterin von SF Hamburg, machte sich auf den Weg, um einen geeigneten Ort zu finden. Noch vor Fertigstellung der Hobenköök im Frühsommer 2018
ging sie auf Thomas Sampl (Hobenköök) mit der Idee zu, den Käsemarkt in den Oberhafen zu holen. Der urbane Charme lockte und das Konzept einer Markthalle mit
Restaurant – ganz im Zeichen der Regionalität – bot sich für einen regionalen, norddeutschen Käsemarkt an. Die Hobenköök Macher waren begeistert und die Dinge
nahmen ihren Lauf. Ausgestattet mit den persönlichen Kontakten der letzten Jahre, durch die Besuche der Käser und Mitorganisation des „alten“ Käsemarkts, begann Y.A. die Konzeption und Organisation des neuen Marktes. Zahlreiche Käser und Käserinnen mit Spezialitäten von Kuh, Ziege, Büffel und Schaf wollen auf de Kees (Namensschöpfer war T.S.) dabei sein. Und Manufakturen der Hobenköök ergänzen das Angebot. Fast alle, auch die Nichtkäsereien, richten sich nach den strengen Slow Food Marktkriterien für die Herstellung von Lebensmitteln.

Thomas Sampl betreibt die Hobenköök mit seinen beiden Geschäftspartnern Neele Grünberg und Frank Chemnitz. Sie bieten dort mit ihrem Team eine vielfältige Käseauswahl aus der Frische-Theke der Markthalle, wie auch im Restaurant an. Beste regionale Käse, von verschiedenen, meist kleinen Betrieben, werden hier verkauft und
verarbeitet. „Das Bewusstsein für norddeutschen Käse ist in den letzten 10 Jahren langsam gewachsen. So gibt es heute in der Region beachtlich viele Käsesorten, was
vielen Norddeutschen nicht bewusst sein dürfte (im klassischen Handel sind regionale Käsesorten so gut wie nicht vertreten). Auf unserem Käsemarkt werden ca. 235
angeboten“, sagt Thomas Sampl.

Hamburg hat schon immer eine Markthalle gefehlt, die sie nun seit August letzten Jahres mit der Hobenköök hat. Da fehlt dann noch ein Käsemarkt und der kommt jetzt auch in den Oberhafen. Wir setzen, gemeinsam mit Slow Food Hamburg, ein deutliches Zeichen für mehr Regionalität. Norddeutsche Käsereien müssen sich nicht mehr hinter dem Käse aus Frankreich, den Bergregionen Europas und dem Mittelmeerraum verstecken! Für mich geht hier ein kleiner Traum in Erfüllung. Dem norddeutschen Käse eine Plattform bieten, seine Vielfältigkeit zeigen und das alles rund um unsere Hobenköök, macht uns glücklich und wir freuen uns schon sehr.

Yvonne Aßmann erzählt aus der Vergangenheit: „Als wir den Markt 1997 das erste Mal veranstaltet haben, wurde der Begriff Regionalität fast ausschliesslich mit
Trachtenvereinen und Dialekten in Verbindung gebracht. Seitdem hat sich viel getan. Aber der Käsemarkt hatte und hat anderen Märkten viel voraus. Und zwar, dass sich die
Anbieter nach den Slow-Food-Kriterien „gut, sauber und fair“ richten. Die Produkte werden auf traditionell handwerkliche Art hergestellt und sind frei von gentechnisch veränderten Rohstoffen, frei von Aroma- und Zusatzstoffen. Also echter norddeutscher Geschmack, umwelt- und ressourcenschonend. Das bietet unseren Besuchern die grösste Sicherheit ein, in vielerlei Hinsicht, „sauberes“ Produkt zu kaufen. Insgesamt werden über 30 Anbieter auf dem Käsemarkt vertreten sein.

Noch eine kleine Information am Rande. Aus der Gründung des ersten Käsemarktes folgte im zweiten Schritt die Gründung der schleswig-holsteinischen Käsestrasse . Die
erste Käsestrasse in Deutschland. Ein wunderbares Beispiel für die Vernetzung von „kleinen“ Käsereien.

Zu unserem Rahmenprogramm de Kees Käsemarkt

Begleitet wird der Käsemarkt von einem bunten Rahmenprogramm. Einige kurze Beispiele: Slow Food Youth zeigt Filminterviews und macht eine „Teller statt Tonne“ Aktion. Hof Berg macht für den Käsemarkt 2020 (ja, wir sind zuversichtlich) einen Käse im Kupferkessel. Kinder der Stadtteilschule St. Pauli stellen sich vor (sie produzieren jeden Tag über 400 Essen). Sie zeigen: Kinder können kochen ! Dieses ist auch das Thema einiger Veranstaltungen, die zeigen, dass Kinder gerne schmecken, riechen und kochen. Damit lernen sie für das spätere Leben, die Qualität on Lebensmitteln zu beurteilen. Und die Lust kennen , die bei dem Zubereiten und Geniessen von einem guten Essen entsteht. Viele Geschmackserlebnisse, eine Käseschule und die Kinderkäsestrasse runden das Programm ab.

Programm de Kees Käsemarkt

rahmenprogramm-kaesemarkt-2019

Über Slow Food Hamburg

Slow Food ist eine weltweite Vereinigung, die sich für genussreiche Lebensmittel und für die Erhaltung regionaler Produkte und Speisen einsetzt, um die Geschmacksvielfalt zu bewahren. Slow Food engagiert sich für nachhaltige, artgerechte und sozial gerechte Produktionsbedingungen und eine Verarbeitung mit natürlichen oder artgerechten Mitteln. Slow Food vermittelt als Gastgeber auf gesellige Weise Wissen über Lebensmittel und deren ursprünglichen Geschmack und vereint Produzenten, Händler und Verbraucher in einer Lobby für Geschmack. Das Hamburger Convivium ist zusammen mit den Convivien in Lübeck, Lüneburg und Kiel im nördlichen Deutschland aktiv. Wir fördern die regionale Esskultur im Wesentlichen durch Veranstaltungen, Märkte und Informationen.

1. Hamburger Käsemarkt de Kees um und an der Hobenköök im Oberhafen

Am Sonntag, den 26. Mai 2019 von 10–17 Uhr
Eintritt 3,- Euro
Da keine Parkplätze zur Verfügung stehen wird gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zu kommen!

Hobenköök Restaurant & Markthalle

Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg

Über die Hobenköök Restaurant & Markthalle

Wer Saisonal-Regionales bevorzugt und wissen will, woher seine Lebensmittel kommen, der ist in der Hobenköök (plattdeutsch für „Hafenküche“) genau richtig. Auf gut 600
Quadratmetern bietet das kreative Team unter der Leitung von Thomas Sampl, Neele Grünberg und Frank Chemnitz Lebensmittel von bis zu 200 Produzenten rund um
Hamburg an. Hier schlagen die Herzen für Produkte die mit Herz und Verstand gemacht wurden. Sie stammen meist aus kleinen Betrieben –Zum Beispiel: Höfe, Meiereien,
Käsereien, Geflügel-, Rind-und Fischzüchter, Schlachter, Imker, Manufakturen und Bierbrauer. Die Lieferanten bringen ihre Waren ganz frisch in die Hobenköök wo sie dann in der Markthalle zum Verkauf stehen und im Restaurant verarbeitet werden. Die Köche bedienen sich also am saisonal wechselnden frischen Angebot und kochen daraus im Hobenköökstyle für Restaurant und Catering. Immer nach dem Motto: pur, ganzheitlich, überraschend.

Leave a Review

*