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Scheiß Corona - bleibt gesund

Coronakrise: Das erste Wochenende in Hamburg im Lockdown

2 Kommentare

Ein Dokument vom Beginn des Lockdowns während der Coronakrise. Als am 20. März 2020 die Ausgangsbeschränkungen in Hamburg und Anderswo noch einmal verschärft wurden, war guter Rat teuer. Denn die Kassen hatten noch keinen Schutz, in den Supermärkten fanden sich noch keine Abstandsmarkierungen, von einer Maskenpflicht war weit und breit nix zu sehen. Am ersten Wochenende nach Inkrafttreten dieser Maßnahmen zogen wir los und dokumentierten den Lockdown in Hamburg.

Wir gingen die Große Bergstraße herauf, um die Atmosphäre dieser Katastrophe, dieser Pandemie in Hamburg einzufangen. Die große Einkaufszone führt hoch zum Altonaer Bahnhof und dahinter, in Ottensen, bis zum Spritzenplatz, auf dem am Samstag ein kleiner Biomarkt steht. Doch auch die Große Bergstraße hat einen großen Markt zwischen Schanzenbäcker und Budnikowski. All das haben wir uns angeschaut und … fotografiert.

Wir wollten die Reaktionen der Menschen festhalten. Noch am Tag zuvor waren die Kassierer und Kassiererinnen ungeschützt, hielten die Menschen keine Abstandsregeln in dern Supermärkten ein, wusste niemand so richtig, wie er sich zu verhalten hatte. Erst an diesem Samstag, den 28. März gab es die ersten Markierungen und transparenten Schutzwände vor den Kassen. Erst jetzt verstanden die Menschen wirklich, was die Stunde geschlagen hat. Aus meiner Sicht, hat es mehr als eine Woche gedauert, dem Drama Richtung Lockdown zu verarbeiten und die Realität, die unmittelbare Bedrohung durch das Coronavirus anzuerkennen. Ein zu plötzlicher Lockdown oder eine Ausgangssperre wie in Italien oder Spanien hätte die Menschen schockiert, wenn nicht gar traumatisiert. Insofern kann man dem politischen Führungspersonal ein großes Lob aussprechen. Sie sind stest mit großer Besonnenheit an die Sache rangegangen und haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.

Den schönsten Spruch in diesen Tag sah ich an einer Kirche baumeln. Der Paul-Gerhardt-Kirche in Bahrenfeld, die wir leider nicht im Bild eingefangen haben. Auf einem großen Transparent war zu lesen: Kraft, Liebe und Besonnenheit. Und genau das haben wir im Grund mit unseren Spaziergang durch die Coronakrise 2020 dokumentiert.

Bildergalerie: Das erste Wochenende in Hamburg-Altona im Lockdown

Alle Fotos (ausser das Titelbild oben) von der wundervollen Hamburger Fotografin aus St. Pauli Andrea Kueppers.

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2 Kommentare

  • 29. Oktober 2020 zu 01:30
    sibylle

    Der Lockdown in Hamburg war meiner Meinung nach unnötig und ein großes Unrecht an uns allen. Schon am 17. März begann sich die Infektionskurve abzuflachen. Also noch vor der Maskenpflicht(?) auf jeden Fall aber noch vor dem eigentlichen Lockdown.

    Mit gestrigem (28.10.2020) Lockdownbeschluss geschieht wieder das gleiche: Die Infejktionskurve flacht bereits jetzt ab! Der Lockdown ist ein unrechter Eingriff in unsere Freiheits-und Persönlichkeitsrechte- und zu KEINEM Zeitpunkt hatten wir bisher einen wirklichen Gesundheitsnotstand!(Die Kurven kann man im Dashboard des RKI zu Corona einsehen).

    Antwort
  • 29. Oktober 2020 zu 01:33
    Sibylle

    P.S. beim jetzigen Lockdown beziehe ich mich auf die Bundesweite Infektionskurve des RKI-Dashboards. Im Frühjahrslockdown von Hamburg beziehe ich mich auf die Hamburger Infektionskurve.

    Antwort

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