Viele Menschen leben in Hamburg in kleinen Wohnungen. Ein Problem kennen wahrscheinlich die meisten von ihnen: Der Keller wird im Laufe der Zeit zur Abstellkammer für alles, was gerade keinen Platz mehr in den Wohnräumen hat, egal, ob alte Regale, kaputte Lampen, Umzugskartons, der ausrangierte Bürostuhl oder das Fahrrad, das schon seit zwei Jahren nicht mehr gefahren wurde.
Viele Dinge landen erst einmal unten im Keller oder auf dem Dachboden. Im Alltag fehlt schlichtweg die Zeit, um sich darum zu kümmern.
So entsteht in kürzester Zeit großes Chaos
Spätestens beim Frühjahrsputz, vor einem Umzug oder nach einer Renovierung wird aus dieser Gewohnheit plötzlich ein Thema, das nicht länger aufgeschoben werden kann. In diesen Situationen zeigt sich klar, wie viel sich eigentlich über die Jahre angesammelt hat ? und wie herausfordernd es sein kann, größere Möbelstücke, Elektrogeräte oder Sperrmüll in einer Stadt wie Hamburg vernünftig loszuwerden.
Wer größere Mengen aussortieren will, profitiert davon, sich externe Unterstützung für die Entrümpelung Hamburg zu holen. Das gilt vor allem, wenn Keller, Dachboden oder ganze Wohnungen von dem Chaos betroffen sind. Der damit verbundene Aufwand kann dann nämlich kaum mal eben nebenbei erledigt werden.
In Hamburg sammeln sich besonders schnell Dinge an
Die Stadt Hamburg wächst seit Jahren. Der verfügbare Wohnraum ist allerdings knapp. Viele Menschen leben in der Elbmetropole in Altbauwohnungen ohne viel Stauraum oder leben mit anderen zusammen in WGs.
Dazu kommt der typische Großstadtalltag. Menschen, die arbeiten, pendeln oder familiär stark eingespannt sind, schieben das Aussortieren von alten Dingen oft monatelang vor sich her. Aus einer chaotischen Ecke werden so schnell zwei und später ein ganzes Kellerabteil. Vor allem nach einer Renovierung oder einem Wohnungswechsel bleiben viele Gegenstände zunächst irgendwo stehen, da ihre Entsorgung Zeit, Planung und manchmal auch Transportmöglichkeiten erfordern würde.
In Mehrfamilienhäusern kann dadurch sogar ein gemeinschaftliches Problem entstehen. Immer wieder finden sich sperrige Gegenstände neben Mülltonnen, in Kellergängen oder unter den Treppen. Kurzfristig mag das vielleicht pragmatisch wirken, allerdings werden dadurch häufig Fluchtwege blockiert und es kommt regelmäßig zu Streit zwischen den Nachbar:innen und den Hausverwaltungen.
Diese Dinge gelten als Sperrmüll
In Hamburg trennen immer mehr Haushalte ihren Müll sorgfältig. Beim Sperrmüll herrscht allerdings bei vielen noch große Unsicherheit.
Grundsätzlich werden unter Sperrmüll große Gegenstände aus privaten Haushalten verstanden, die wegen ihrer Größe nicht in die Restmülltonne passen. Beispiele dafür stellen also Schränke, Teppiche, Matratzen, Tische oder Lattenroste dar.
Doch Achtung: Nicht alles, was sperrig ist, lässt sich automatisch über den Sperrmüll entsorgen. Farbeimer, Lacke, Chemikalien, Bauschutt, Waschbecken oder Autoteile müssen beispielsweise gesondert entsorgt werden. Auch Elektrogeräte unterliegen eigenen Regelungen. Wird alles unsortiert abgestellt, entsteht nicht nur zusätzlicher Aufwand, es werden auch zusätzliche Gebühren riskiert.
Das angesammelte Chaos sollte deshalb idealerweise schon früh in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Das bedeutet, Möbel, Elektroschrott, Wertstoffe und problematische Abfälle zu trennen. Dadurch lässt sich bei der späteren Entrümpelung viel Zeit sparen. Außerdem wird verhindert, dass Dinge, die vielleicht noch brauchbar sind, am Ende unnötig im Müll landen.
Die Recyclinghöfe der Stadt Hamburg
Die Stadtreinigung Hamburg betreibt mehrere Recyclinghöfe im Stadtgebiet. Bei diesen können private Haushalte viele Materialien direkt abgeben. Für kleinere Mengen zeigt sich das in der Regel unkomplizierter als eine Sperrmüllabholung, vor allem, wenn ohnehin ein Auto oder Transporter verfügbar ist.
An den Wochenenden wird besonders deutlich, wie gefragt diese Angebote in Hamburg sind. Vor den Höfen bilden sich schon früh lange Autoschlangen. Die Menschen entsorgen neben klassischem Sperrmüll dort unter anderem Holz, Metall, Elektrogeräte, Gartenabfälle oder Papier.
Dennoch sollte im Vorfeld ein genauer Blick auf die jeweiligen Vorgaben geworfen werden. Nicht jede Abfallart lässt sich kostenlos entsorgen. Auch gelten für einige Dinge Mengenbegrenzungen und bestimmte Stoffe werden nur an ausgewählten Standorten angenommen. Diejenigen, die sich ein wenig vorbereiten, sparen sich also unnötiges Umladen oder zusätzliche Fahrten quer durch die Stadt.
Der Keller wird häufig zum Dauerlager
In Hamburg ersetzen die Keller in zahlreichen Wohnungen fehlende Abstellräume innerhalb der Wohnung. In diesen landen dann Winterkleidung, Getränkekisten, alte Fahrräder, Werkzeug oder Erinnerungsstücke, von denen sich noch nicht getrennt werden kann.
Das wird vor allem dann zu einem Problem, wenn der Keller nicht regelmäßig genutzt wird. Die Gegenstände verschwinden dann zum Teil jahrelang aus dem Blickfeld. Gerade in älteren Häusern lassen sich so immer wieder vollkommen überfüllte Abteile finden, die kaum noch betreten werden können. In diesen herrscht ein großes Risiko für Feuchtigkeit, Verschmutzungen durch Staub oder einen Schädlingsbefall.
Viele Hamburger:innen unterschätzen außerdem, wie körperlich anstrengend das spätere Ausräumen sein kann. Durch die engen Treppenhäuser, die fehlenden Aufzüge und schweren Möbel wird auch eine einfache Aufräumaktion schnell zu einem Kraftakt. Vor allem bei Wohnungsauflösungen oder nach längeren Mietzeiten stoßen viele Haushalte, die das Vorhaben allein bewältigen wollen, deshalb schnell an ihre Grenzen.
Nicht alles gehört automatisch auf den Müll
Hamburg verfügt über ein großes Netz an Möglichkeiten, um gebrauchte Dinge weiterzugeben. Möbel, Bücher, Geschirr oder funktionierende Elektrogeräte werden zum Beispiel häufig verschenkt oder noch verkauft. Möglich ist dies unter anderem über Kleinanzeigenportale, Sozialkaufhäuser und Nachbarschaftsgruppen.
Gerade die jüngere Generation achtet heute stärker darauf, Gegenstände möglichst lange weiterzunutzen. Dadurch reduziert sich der anfallende Abfall und gleichzeitig lässt sich viel Geld sparen. Trotzdem braucht es immer einen realistischen Blick auf Zustand und Nutzen: Stark beschädigte oder verschmutzte Möbel finden meist keine neuen Besitzer:innen mehr.
Auch sogenannte Zu-verschenken-Ecken auf den Straßen funktionieren nur begrenzt. Sobald die Gegenstände tagelang draußen im Regen stehen oder Gehwege blockieren, werden sie zu einem Problem. Öffentliche Flächen sind nicht als dauerhafte Zwischenlösung für Dinge zu betrachten, die niemand mehr haben möchte.
Mehr Platz bedeutet auch mehr Lebensqualität
Können Keller, Abstellkammer oder Dachboden dann endlich wieder frei genutzt werden, stellen viele Menschen fest, wie weitreichend die Auswirkungen auf ihren Alltag sind. Die Räume wirken sofort wesentlich ruhiger und viele Dinge lassen sich wieder schneller finden.
Es geht dabei nicht darum, stets perfekte Ordnung zu halten oder minimalistisch zu leben. Entscheidend ist, dass die Wohnungen ohne das Chaos wieder als echter Lebensraum funktionieren, anstatt an ein dauerhaftes Zwischenlager zu erinnern.
In Hamburg zählt für viele Menschen jeder Quadratmeter. Deshalb macht ein rigoroses Entrümpeln bereits einen großen Unterschied, wenn es um die Lebensqualität im Alltag geht.

