Der HARBOUR FRONT VORVERKAUF läuft. Und schon der erste Blick ins Programm zeigt, wohin die Reise geht: internationale Literatur, gesellschaftliche Debatten und Autorinnen und Autoren, die sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben. Vom 19. September bis 11. Oktober wird Hamburg erneut zum Treffpunkt großer Stimmen und neuer Perspektiven.
Bereits vor dem offiziellen Festivalbeginn setzt das Harbour Front Literaturfestival ein starkes Signal. Nobelpreisträgerin Han Kang kommt für das Pre-Opening nach Hamburg und stellt ihr neues Buch „Der goldene Faden“ vor – erstmals in Deutschland und in Kooperation mit der Elbphilharmonie. Die südkoreanische Autorin zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen der Gegenwart.
Der HARBOUR FRONT VORVERKAUF bringt große Namen nach Hamburg
Mit dem Start des Vorverkaufs öffnet das Festival früh die Türen für einige der wichtigsten Veranstaltungen des Jahres. Dazu gehört Caroline Wahl, die mit „1999“ an ihren großen Erfolg anknüpft und erneut von Sehnsucht, Aufbruch und innerer Suche erzählt. Ebenso angekündigt ist Francis Fukuyama, der mit seinem neuen Buch den Zustand liberaler Demokratien untersucht und die Frage stellt, wie Gesellschaften in unsicheren Zeiten bestehen können.
Auch die gesellschaftspolitische Perspektive bekommt viel Raum. Unter dem Titel „Wut und Wärme“ sprechen Düzen Tekkal, Tu?ba Tekkal, Tülin, Tecan und Tuna Tekkal über Zusammenhalt, Verantwortung und neue Formen des Miteinanders. Damit zeigt das Festival erneut, dass Literatur hier nicht als Rückzugsort verstanden wird, sondern als öffentlicher Raum für Debatten.
Literatur für Kinder, Familien und neue Leser*innen
Der HARBOUR FRONT VORVERKAUF richtet sich nicht nur an das klassische Literaturpublikum. Mit Formaten für Familien und junge Leser*innen erweitert das Festival bewusst seinen Blick. Margit Auer bringt ihre erfolgreiche Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ auf die Bühne. Seit Jahren begeistert die Serie Kinder im ganzen deutschsprachigen Raum – nun wird sie Teil des Festivals.
Auch Wiebke Mühlenisen ist im Programm vertreten. In ihrem neuen Buch fragt sie offen und klug nach Alter, Selbstbild und gesellschaftlichen Erwartungen. Diese Mischung aus Unterhaltung und Haltung zieht sich durch das gesamte Programm.
Zum Abschluss des Festivals wird Juli Zeh erwartet. Mit ihrem Roman „Pony Show“ verbindet sie Spannung mit politischen und moralischen Fragen. Die Premiere in der Elbphilharmonie soll zugleich einer der Höhepunkte des Festivals werden.
Ein Festival für die Gegenwart
Festivalleiter Joachim Lux beschreibt Literatur als Mittel, um die Welt lesbar zu machen. Genau dieser Gedanke prägt das Programm 2026. Das Harbour Front Literaturfestival will nicht nur Geschichten erzählen, sondern Diskussionen öffnen, Widersprüche sichtbar machen und Begegnungen schaffen.
Der HARBOUR FRONT VORVERKAUF macht deshalb vor allem eines: Lust auf einen Herbst voller Gespräche, Bücher und neuer Gedanken. Hamburg bekommt wieder ein Festival, das weit über Lesungen hinausgeht.
Mehr dazu unter www.harbourfront-hamburg.com

