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Planten un Lumen in Hamburg mit Lichtloch Installation

Planten un Lumen – Lichtkunst im japanischen Garten in Hamburg

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Das innovative Lichtkunstprojekt „Planten un Lumen“ lädt vom 19.-22.10.2023 zum gemeinsamen Staunen und Verweilen in die Großen Wallanlagen ein. Zum ersten Mal fand Planten un Lumen letztes Jahr im Japanischen Garten statt.

Kuratiert von den Hamburger Künstlerinnen Sasha Gold und Eva Blomeyer werden Licht, Raum und Klang in einer öffentlich zugänglichen und kostenlosen Ausstellung zu einem sinnlichen Erlebnis. In dieser zweiten Edition werden die Großen Wallanlagen für vier Tage aus fünf künstlerischen
Perspektiven feinsinnig illuminiert und inszeniert.

Herzstück ist die Verwandlung des neuen Teehauses in ein leuchtendes und klingendes Raumprojekt. T-MEMBRAN nennt sich die Installation der Hamburger Lichtkünstlerin Katrin Bethge und des Soundkünstlers John Eckhardt. Ein magischer Raum aus Licht, Sound und Vegetation
entsteht.

Besucherinnen sind täglich von 19- 20 Uhr eingeladen, Teil dieser bildstarken Installation zu sein. Hierfür nutzt Katrin Bethge zauberhafte Overhead-Projektionen, die ihr Markenzeichen sind und in Hamburg auch schon in der Elbphilharmonie zu sehen waren. John Eckhardt entlockt mithilfe seines besonderen Instrumentariums aus E-Bass und Live- Elektronik dem Raum spielerisch charakteristische Eigenresonanzen.

Ebenfalls mit analogen Projektionen arbeitet das norddeutsche Lichtkunst-Duo ein Licht unter vielen, deren großflächig mit Mustern bedeckte Landschaften charakteristisch sind und diese in den Großen Wallanlagen zeigen. Durch ihre besondere analoge Technik entsteht eine einzigartige Bildsprache, in den so erschaffenen Landschaften zählt nur der Moment der eigenen Sinneswahrnehmung.

Als drittes wurde dieses Jahr ein vielversprechendes Artist-Duo aus Bremen eingeladen. Das Atelier Mejia/Wälz verstehen sich als neue Medienkünstlerinnen und haben für Planten und Lumen eine Arbeit geschaffen, die die Besucher*innen in organische Strukturen eintauchen lässt. Durch abstrakte Videoarbeiten, inspiriert von der subtilen Verbindung zwischen Mensch, Natur und Urbanismus schaffen sie eine Symbiose aus Licht und Schatten. Diese poetische Darstellung macht die unsichtbaren Fäden erfahrbar, die unsere Welt miteinander verweben.

Schließlich zeigen die Kuratorinnen Lichtloch und Sasha Gold eigene Installationen. Die Künstlerin Lichtloch hat sich von der Bauart geodätischer Kuppeln und dem Ikosaeder inspirieren lassen. Ihre Faszination an geometrischen Mustern und Gebilden, sowie Mustern aus dem Bereich der optischen Täuschung ist in allen ihrer Werke zu finden. Für Planten un Lumen hat sie ihr Portal in die Geometrie erweitert und schafft inspirierende Hotspots, die es zu entdecken gilt.

Sasha Gold ist in Hamburg besonders durch ihre Autoskulptur „Why not? Everybody’s darling“ in Erscheinung getreten. In Planten un Lumen zeigt sie zum ersten Mal ihre neueste Arbeit „Who cares to care? About you“ (Kinderwagen, Spiegelscherben, Kleber, 2023) in einer besonderen
Gesamtkomposition mit „Past, present, future and love“ (Sarg, Spiegelscherben, Kleber, 2022). Sasha Gold präsentiert so eine neue Inszenierung ihrer Arbeiten und Titel.

Planten un Lumen

vom 19.-22. Oktober 2023
jeweils von 19-20 Uhr
Website (mit weiteren Links zu den Künster*innen): www.plantenunlumen.info

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