#seeforfree Hamburg: Am Reformationstag kostenlos ins Museum
31. Oktober 2026 Ganztägig
Ein Samstag voller Kunst, Geschichte und neuer Eindrücke – und der Eintritt kostet nichts: Am 31. Oktober 2026 laden bei #seeforfree insgesamt 49 Hamburger Museen und Ausstellungsorte zum kostenlosen Besuch ein. Der Reformationstag ist damit eine gute Gelegenheit, endlich wieder ins Museum zu gehen oder ein Haus auszuprobieren, das Du bisher nur von außen kennst.
Mit dabei sind große Kunsthäuser, kleine Spezialmuseen, maritime Schauplätze und historische Erinnerungsorte. Viele ergänzen ihre Ausstellungen durch Führungen, Vorführungen und Mitmachaktionen. Auch für Familien gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Damit Du Deinen Besuch gut planen kannst, findest Du hier die wichtigsten Informationen zu Öffnungszeiten, Eintritt und Anmeldung.
Freier Museumseintritt am Reformationstag: So funktioniert es
Das Prinzip von #seeforfree Hamburg ist unkompliziert: Du suchst Dir ein teilnehmendes Museum aus und besuchst es während seiner Öffnungszeiten. Für den normalen Museumsbesuch benötigst Du laut Veranstalter kein Ticket. Einen Gutschein oder Aktionscode musst Du ebenfalls nicht besorgen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem freien Eintritt und einzelnen Veranstaltungen: Für manche Führungen, Rundgänge oder Workshops ist eine Anmeldung erforderlich. Andere Angebote haben begrenzte Plätze. Schau deshalb vor Deinem Besuch beim gewünschten Programmpunkt nach, ob Du etwas reservieren musst und wo sich die Gruppe trifft.
Die Aktion gilt am Samstag, dem 31. Oktober 2026, innerhalb der jeweiligen Öffnungszeiten. Viele Häuser öffnen von 10 bis 18 Uhr, manche erst um 11 Uhr. Eine gemeinsame Öffnungszeit für sämtliche Teilnehmer gibt es nicht.
Achtung bei älteren Ankündigungen: Ursprünglich waren 50 Teilnehmer vorgesehen. Das HSV-Museum hat kurzfristig abgesagt und bleibt nach Angaben des Veranstalters wegen eines Pokalspiels geschlossen. Aktuell sind deshalb 49 Häuser und Ausstellungsorte dabei.
Diese Hamburger Museen kannst Du kostenlos besuchen
Du möchtest Kunst sehen, Dich mit Hamburger Geschichte beschäftigen oder gemeinsam mit den Kindern etwas ausprobieren? Die Auswahl ist groß. Hier findest Du sechs teilnehmende Häuser mit ihren Öffnungszeiten am Aktionstag:
| Museum | Adresse | Öffnungszeit am 31. Oktober 2026 |
|---|---|---|
| Hamburger Kunsthalle | Glockengießerwall 5 | 10–18 Uhr |
| Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg | Steintorplatz 1 | 10–18 Uhr |
| Altonaer Museum | Museumsstraße 23 | 10–18 Uhr |
| Deichtorhallen Hamburg | Deichtorstraße 1–2 | 11–18 Uhr |
| MONTBLANC HAUS | Hellgrundweg 98 | 11–18 Uhr |
| Urbaneo – Junges Architektur Zentrum | Am Strandkai 7 | 11–18 Uhr |
Darüber hinaus beteiligen sich unter anderem das Bucerius Kunst Forum, das MARKK, das Museum der Arbeit, das Deutsche Hafenmuseum, das Jenisch Haus, das FC St. Pauli Museum und das Zaubermuseum Bellachini.
Auch Orte wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Geschichtsort Stadthaus und die Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule gehören zum Programm. Der Museumstag bietet damit Raum für sehr unterschiedliche Interessen – vom Staunen über Kunst und Technik bis zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen und Geschichte.
Welche Ausstellungen sind bei #seeforfree Hamburg zu sehen?
Am Aktionstag kannst Du neben den Sammlungen auch aktuelle Sonderausstellungen besuchen. In der Hamburger Kunsthalle gehört beispielsweise „David Novros. Painting“ zum Programm. Der amerikanische Künstler ist für großformatige, farbintensive Arbeiten bekannt, die auch den umgebenden Raum einbeziehen.
Die Deichtorhallen zeigen unter anderem „Hito Steyerl: Deine Mudda macht Show“. Die Medienkünstlerin beschäftigt sich mit Bildern, Technologien und gesellschaftlichen Entwicklungen. Im Bucerius Kunst Forum steht „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ auf dem Programm. Im Museum der Arbeit kannst Du die Ausstellung „Nachrichten – News“ besuchen.
Wer sich für Gestaltung interessiert, findet im Museum für Kunst und Gewerbe mit „Hella Jongerius: Whispering Things“ eine Ausstellung über Farben, Materialien und experimentelles Design. Im MONTBLANC HAUS widmet sich „WORDS & VOYAGES“ dem Zusammenhang von Schreiben und Reisen.
Du musst Dir dabei keineswegs einen möglichst langen Ausstellungszettel vornehmen. Such Dir lieber ein Thema aus, das Dich wirklich interessiert, und lass Dir dafür Zeit. Auch ein einzelner Museumsbesuch kann einen Feiertag wunderbar füllen.
#seeforfree Museumstag mit Kindern: Mitmachen gehört dazu
Für Familien lohnt sich ein genauer Blick ins Programm. Viele Angebote ermöglichen Kindern einen spielerischen Zugang zu Kunst, Geschichte oder Gestaltung.
Die Hamburger Kunsthalle bietet halbstündige Familienführungen für Kinder ab fünf Jahren mit ihren Begleitpersonen an. Sie beginnen um 10.45, 12.45, 14.45 und 16.45 Uhr. Die Gruppengröße ist jeweils auf 25 Personen begrenzt. Wer teilnehmen möchte, sollte deshalb rechtzeitig am angegebenen Treffpunkt sein.
Im MONTBLANC HAUS gibt es zwischen 11 und 18 Uhr eine Kinder-Rallye für Sechs- bis Zwölfjährige. Sie wird in zwei Altersstufen angeboten und dauert ungefähr eine Stunde.
Das Urbaneo am Strandkai richtet sich mit Architektur und interaktiven Stationen an Familien und Jugendliche. Bei der Aktion „Die Stadt im Gleichgewicht“ können Besucher eine Sandlandschaft verändern, in der eine Projektion Flüsse und Seen sichtbar macht. Dabei geht es um eine Frage, zu der auch Kinder viel zu sagen haben: Wie soll eine Stadt aussehen, in der wir gerne leben?
So planst Du Deine Museumstour
Auf der offiziellen Veranstaltungswebsite kannst Du unter „Meine Tour“ passende Programmpunkte auswählen und einen persönlichen Zeitplan zusammenstellen. Diesen kannst Du anschließend als PDF herunterladen oder per E-Mail verschicken.
Für einen entspannten Tag helfen diese Schritte:<ul> <li><strong>Wunschmuseum auswählen:</strong> Prüfe, ob Dein Ziel auf der aktuellen Teilnehmerliste steht.</li> <li><strong>Öffnungszeiten beachten:</strong> Einige Häuser öffnen erst um 11 Uhr.</li> <li><strong>Programmdetails lesen:</strong> Achte bei Führungen und Workshops auf Anmeldung, Altersangaben, Treffpunkt und begrenzte Plätze.</li> <li><strong>Wege und Pausen einplanen:</strong> Zwei gut gewählte Ziele sind meist angenehmer als eine hastige Tour durch fünf Häuser.</li> <li><strong>Aktuelle Hinweise prüfen:</strong> Schau vor dem Aufbruch nach kurzfristigen Änderungen.</li> </ul>
Wenn Du möglichst kurze Wege möchtest, lassen sich beispielsweise die Hamburger Kunsthalle und das Museum für Kunst und Gewerbe rund um den Hauptbahnhof miteinander verbinden. Plane trotzdem genügend Zeit für die Ausstellungen selbst ein. Der schönste Fund hängt schließlich oft dort, wo Du vorher gar nicht hinwolltest.
Anreise und barrierefreie Angebote
Der kostenlose Museumseintritt umfasst keine kostenlose Fahrt mit dem HVV. Für Bus und Bahn benötigst Du weiterhin eine gültige Fahrkarte. Die Veranstaltungswebsite nennt bei den einzelnen Häusern passende Haltestellen und Hinweise zur Anreise.
Dort findest Du außerdem Angaben zur Zugänglichkeit der Museen. Im Programm gibt es Führungen in Deutscher Gebärdensprache sowie Angebote in verschiedenen gesprochenen Sprachen. Über die Filter kannst Du nach passenden Veranstaltungen suchen.
Falls Du auf einen stufenlosen Zugang angewiesen bist, prüfe zusätzlich die Angaben zu einzelnen Ausstellungsbereichen. Ein zugänglicher Haupteingang bedeutet nicht zwangsläufig, dass jede Station eines Hauses ohne Treppen erreichbar ist.
Ein guter Tag, um einfach hinzugehen
Eintrittspreise können einen spontanen Museumsbesuch ausbremsen, besonders wenn die ganze Familie mitkommen möchte. #seeforfree nimmt diese Hürde für einen Tag weg. Das macht die Aktion so wertvoll: Du kannst etwas ausprobieren, ohne vorher entscheiden zu müssen, ob sich der Besuch finanziell „lohnt“.
Du brauchst dafür kein Vorwissen und keinen ausgefeilten Kulturplan. Ein bisschen Neugier genügt. Ob Kunsthalle, Hafenmuseum oder ein kleines Haus abseits Deiner üblichen Wege: Am 31. Oktober stehen Dir in Hamburg viele Türen offen.
Hier findest Du alle teilnehmenden Museen, das vollständige Programm und aktuelle Hinweise:
Zum offiziellen Programm von #seeforfree Hamburg

