Krass-Festival 2026 bringt starke Stimmen nach Hamburg
3. März 2026 – 8. März 2026
Das Krass-Festival 2026 kommt mit Wucht. Und mit Haltung. Unter dem Leitmotiv „Das Wort als Widerstand“ fragt es: Wie reden wir miteinander? Und wie finden wir ein „Wir“, das mehr ist als ein Schlagwort?
Vom 3. bis 8. März bespielt das Festival die großen und kleinen Bühnen auf Kampnagel. Danach geht es weiter: am 9. und 10. März ins Alabama Kino, vom 13. bis 15. März ins Centralkomitee.
Das Wort als Widerstand
Die Zeiten sind laut. Einfache Antworten drängen nach vorn. Komplexe Wirklichkeit wird oft platt gedrückt. Genau hier setzt das Krass-Festival 2026 an. Es will Räume öffnen. Für Zwischentöne. Für Widerspruch. Für Gespräch.
Wörter, so die Idee, sind nicht nur Waffen. Sie sind Brücken. Sie laden ein zum Verstehen. Das Festival fördert diese Suche nach Sprache. Nach Sätzen, die nicht verletzen, sondern klären.
Festivalleiter Branko Šimi? bringt es auf den Punkt: Nicht die Lautesten sollen dominieren, sondern die Vielen. Das Festival ist eine Einladung zuzuhören. Und mitzureden.
Große Namen, klare Stimmen
Das Programm des Krass-Festivals 2026 ist dicht. Und vielfältig. Auf der Bühne stehen unter anderem Nino Haratischwili, Feridun Zaimoglu, Aladin El-Mafaalani, Can Dündar, Barbi Markovi? und Toxische Pommes.
Eröffnet wird das Festival am 3. März von Nino Haratischwili. Es folgen Lesungen, Gespräche und Performances, die sich mit Europa, Identität, Populismus und Erinnerung befassen.
Musikalisch reicht das Spektrum von BaBa ZuLa bis Amira Medunjanin. Dazu kommen Musiktheater, Tanz und Clubkonzerte. Kampnagel nutzt seine große k6-Bühne ebenso wie kleinere Räume.
Mehr als ein Literaturfestival
Das Krass-Festival 2026 denkt weiter. Es verbindet Wort mit Klang, Körper mit Haltung. Tanz-Performances wie „Stadtbild“ von Mona Farivar und Branko Šimi? treffen auf Musiktheater wie „Baha und die wilden 70er“.
Im Alabama Kino laufen Filme wie „House of Brazil“ und „Möllner Briefe“. So weitet das Festival den Blick. Es zeigt: Debatte braucht viele Formen.
Hamburg wird in diesen Tagen zum Resonanzraum. Für Fragen, die bleiben. Für Stimmen, die sonst überhört werden.
Warum Sie das Krass-Festival 2026 nicht verpassen sollten
Weil es um mehr geht als um Kultur. Es geht um unser Gesprächsklima. Um Streit, der trägt. Um Neugier auf das Gegenüber.
Das Krass-Festival 2026 lädt ein, Haltung zu zeigen – und Haltung zu prüfen. Wer zuhört, merkt schnell: Widerstand beginnt oft mit einem Satz.
Alle Termine, Spielorte und Programmpunkte finden sich in der vollständigen Übersicht des Festivals.

