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Premiere am 28. November 2025: Die Stadt der Träumenden Bücher – ein neues Bühnenabenteuer im Schauspielhaus

28. November 2025 @ 18:30 21:00

Am 28. November 2025 bringt das Deutsche Schauspielhaus Walter Moers’ „Die Stadt der Träumenden Bücher“ als großes Familienspektakel auf die Bühne. Eine Uraufführung, die dich mitten hineinzieht in Buchhaim – mit Humor, Wucht und ernsthafter Liebe zur Literatur.

Der Zauber beginnt: Ein Abend für Lesende, Träumende, Fantasten

Wenn du am 28. November 2025 das Große Haus des Deutschen Schauspielhauses betrittst, spürst du sofort, was dieser Abend vorhat: Er nimmt dich mit nach Zamonien, in eine Welt, in der Bücher leben, sprechen, brennen, verführen – und gefährlich werden können. Die Uraufführung von „Die Stadt der Träumenden Bücher“ ist kein klassisches Weihnachtsmärchen, sondern ein phantastisches Theaterabenteuer, das Kinder ab zehn Jahren ebenso ernst nimmt wie Erwachsene, die sich noch immer von Geschichten bewegen lassen.

Schon die Ankündigung von Die Stadt der Träumenden Bücher spricht von einem „Familienspektakel“. Kein Wort davon ist übertrieben. Das Haus feiert nicht nur die Premiere, sondern auch sein eigenes Jubiläum: 125 Jahre Schauspielhaus. Und es feiert das Lesen – laut, lustvoll, bildstark.

Der Stoff: Eine Liebeserklärung an Bücher

Walter Moers’ Roman zählt zu den großen Fantasiegeschichten der letzten Jahrzehnte. Eine Hommage an Literatur und Leselust, an die Macht des Geschriebenen. Die Bühne verwandelt diesen Stoff in ein Abenteuer, das direkt bei der Hauptfigur beginnt: Hildegunst von Mythenmetz, ein junger, naiv-eifriger Dichter, der über ein „perfektes Manuskript“ stolpert. Ein Text so meisterlich, dass er seinen unbekannten Verfasser finden muss – koste es, was es wolle.

Seine Suche führt ihn nach Buchhaim, die berühmte Stadt der träumenden und gefräßigen Bücher: Antiquariate, Labyrinthe, Katakomben, zweifelhafte Verlage, bizarre Kreaturen. Der Weg ist gefährlich, skurril und oft komisch. Genau so inszeniert es das Schauspielhaus.

Das Kreativteam: Fantasie mit System

Regie führt der ungarische Regisseur Viktor Bodó – ein Künstler, der für bildstarke, assoziative und überraschende Theaterformen bekannt ist. Ein Regisseur, der nicht illustriert, sondern neu denkt. Das Schauspielhaus nennt ihn „seelenverwandt mit der Moers-Welt“.

Die Bühnenfassung von Die Stadt der Träumenden Bücher stammt von Sybille Meier, Anna Veress und Daniel Neumann. Drei Dramaturgie-Köpfe, die den dickleibigen Roman in eine klare, spielbare Struktur überführen. Sie destillieren den Witz, die Gefahr, die Anspielungen – und geben Hildegunsts Reise Richtung und Tempo.

Dass die Produktion ab zehn Jahren empfohlen wird, zeigt das große Kunststück: Sie vereinfacht nicht, sondern strukturiert. Sie hält die Türen offen – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gerade das macht die Inszenierung zu einem Familienereignis, das über Weihnachten hinaus wirkt.

Ein besonderes Angebot im Advent

In Hamburg laufen in dieser Zeit viele Familienstücke: „Die Weihnachtsbäckerei“, „Dornröschen“, „Der Zauberer von Oz“. Doch das Schauspielhaus verfolgt einen anderen Weg. Keine Zuckerglasur, kein Nostalgie-Revue-Theater, sondern ein modernes Literaturabenteuer in großem Format.

Gerade deshalb sticht die Premiere von Die Stadt der Träumenden Bücher heraus. Während andere Häuser Märchen spielen, wählt das Schauspielhaus Moers: einen Autor, der Fantasie ernst nimmt und Humor tief gräbt. Die Uraufführung wird zum Gegenentwurf – ein weihnachtliches Ereignis für alle, die Literatur nicht als Pflichtfach, sondern als Lebenselixier sehen.

Teil eines größeren Moments

Die Premiere Die Stadt der Träumenden Bücher steht nicht allein. Das Schauspielhaus hat im Vorfeld zu Moers, zu Zamonien und zur Buchpremiere „Qwert“ eigene Veranstaltungen angeboten. Damit entsteht eine Art Zamoniensaison – ein thematischer Bogen aus Lesung, Gespräch und Theaterereignis.

In der Eigendarstellung wird das Stück eine „Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur“ genannt. Und es stimmt: Dieses Projekt ist mehr als Unterhaltung. Es ist ein Bekenntnis zu Fantasie, Sprache und Geschichten – gerade in einer Zeit, die oft nach schnellen Antworten verlangt.

Warum dich Die Stadt der Träumenden Bücher etwas angeht

Vielleicht hast du Moers gelesen, vielleicht nicht. Es spielt keine Rolle. Das Stück funktioniert für dich, wenn du Geschichten magst. Wenn du Bilder suchst, die nicht erklären, sondern inspirieren. Wenn du Theater willst, das sich traut, laut und verspielt zu sein.

Das Schauspielhaus inszeniert ein Abenteuer, das dich mitnimmt: in die Katakomben, zu den Bücherjägern, zu Objekten, die flüstern und lachen und drohen. Ein Abend, der zeigt, wie viel Freude entsteht, wenn Literatur zur Bühne wird.

Und am Ende spürst du: Dieses Haus meint es ernst. Mit dem Lesen. Mit der Fantasie. Mit seinem Publikum.

Ein Abend, der bleibt

„Die Stadt der Träumenden Bücher“ ist kein Nebenprodukt der Saison, sondern ihr Herzstück. Ein Geschenk an Hamburg – und ein Angebot an dich, dich einmal wieder von einer großen Geschichte tragen zu lassen.

Premiere ist am 28. November 2025. Nimm dir die Zeit. Gönn dir den Ausflug nach Buchhaim. Du wirst es mögen.

Schauspielhaus Hamburg

Kirchenallee 39
Hamburg, Hamburg 20099 Germany
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