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fluctoplasma - Kunstfestival in Hamburg vom 27.–30.10.2022

fluctoplasma Kunstfestival in Hamburg vom 27.–30. Oktober 2022

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fluctoplasma – Utopien auf dem Prüfstand: 96 Stunden für die Suche nach neuen Paradigmen! Das Hamburger Kulturfestival findet zum dritten Mal vom 27. bis 30. Oktober 2022 statt und verspricht einen aufregenden Austausch über Kunst und die Welt – wie bei Twitter, nur ohne Trolls.

fluctoplasma – Hamburgs interdisziplinäres Festival für Kunst, Diskurs und Diversität findet zum dritten Mal vom 27. bis 30. Oktober 2022 statt. An der Schnittstelle ästhetischer und politischer Reflexionen werden mehr als hundert Künstler*innen und Speaker*innen unter dem Leitsatz „retelling utopia“ ihre Perspektiven für ein Zusammenleben in Vielfalt vorstellen. „Ein Zusammenleben, das pluralistischer, gerechter und solidarischer als das gegenwärtige sein muss“, betont Festivaldramaturgin Ayna Steigerwald.

Mit Kunstausstellungen und Konzerten, Filmvorführungen und DJ Sets, interaktiven Installationen und Spoken-Word-Performances, VR-Walks und Talks, Panels und Workshops – vorwiegend in deutscher und englischer Sprache – wird fluctoplasma ein breites Publikum in sechs äußerst verschiedene Orte der hanseatischen Kulturszene locken. Ohne Pomp, aber in feierlicher Stimmung, wird das Festival offiziell eröffnet in seiner Hauptspielstätte: dem Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK).

Eintrittskarten gibt es in drei Preiskategorien: allgemeine Tickets für einzelne Events; Festival-Tickets, die den Zugang zu allen Veranstaltungen ermöglichen; und Mediathek-Tickets für diejenigen, die das Ganze rein digital genießen wollen. Mit den können alle live gestreamten Events bis zum 13. November 2022 auf der Webseite www.fluctoplasma.com nachgeschaut und zusätzliche Beiträge entdeckt werden, die nur dort verfügbar sind. Das vielversprechend umfangreiche Programm ist online.

„Wir werden individuelle und kollektive Visionen darstellen – Skizzen von Antworten auf dringende Zukunftsfragen. Welche Utopien von Gemeinschaft haben ausgedient, vertragen ein Update oder verlangen nach inklusiveren Grundgedanken als die der europäischen Aufklärung? Welche neuen Realitäten müssen wir entwerfen und wie schaffen wir das zusammen mit den immer perfektionierbaren Werkzeugen der Demokratie?“, erläutert der künstlerische Leiter Dan Thy Nguyen das Konzept von fluctoplasmas dritter Auflage.

Der Name der Veranstaltungsreihe ist eine Anspielung auf den Begriff „fluide Gesellschaft“, womit in den Geisteswissenschaften auf problematische Verhältnisse in den hochindustrialisierten Volkswirtschaften hingewiesen wird. „fluctoplasma beschäftigt sich mit Kapitalismus, Kolonialismus, Patriarchat, Rassismus und der Gewalt, die von diesen und anderen Systemen ausgeht. Trotz der großen Themen bringt der Besuch unseres Festivals auch Spaß und Freude“, versichert Projektleiterin Nina Reiprich.

„Wir bieten auch Räume und Gelegenheiten für den Austausch über Zärtlichkeit, Liebe und andere Formen wohlwollender Verbundenheit, die unsere Gesellschaft braucht, um zugewandter, fürsorglicher und wärmer zu werden”, fügt sie hinzu. Neben Nguyen, Reiprich und Steigerwald haben Reyhaneh Scharifi und Mei key To das viertägige Kulturereignis kuratiert. Im Stadtbild sind Plakate mit Referenzen auf die „liquide Moderne“ zu sehen, die fluctoplasmas eklektische Inhalte widerspiegeln. 

Einige Highlights: „unfolding spaces“ – eine Installation über die Verflechtungen von Zeit, Raum und Materie, die eine Woche vor Festivaleröffnung den Appetit auf mehr Kunst wecken wird (Westwerk, 20.-30. Oktober). „The Power of Love“ – ein Dialog über die kulturellen Fesseln der Liebe (MARKK, 28. Oktober). „Touch Lab“ – ein Workshop rund um die Grenzen davon, was viele Menschen unter „Berührung“ verstehen (plattform-Bühne des Ernst Deutsch Theaters, 29. Oktober). „Erinnerungsfutur“ – ein Gespräch über die Spannungsfelder zwischen den unterschiedlichen Erinnerungskulturen in Europa (Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg, 29. Oktober). Schließlich auch die Auftritte des ruandischen Spoken-Word-Künstlers 1key (M.Bassy, 29. Oktober) und des deutschen Musikduos Birds of Babylon, das sich nach den Kurzfilmvorführungen von sechs Absolvent*innen des INTRO-Stipendienprogramms für geflüchtete Kunstschaffende im Stadtteilkulturzentrum der GWA St. Pauli präsentieren wird (Kölibri, 29. Oktober).

Das Festival ruft alle Interessierten dazu auf, sich für dieses 96-stündige Angebot aus Kunstgenuss und zivilgesellschaftlichem Engagement zu öffnen. Die Organisator*innen freuen sich auf eine große Beteiligung und wünschen sich, dass viele Menschen motiviert werden, in den kommenden Jahren möglichst sogar mit eigenen Projekten teilzunehmen.

fluctoplasma – retelling utopia

vom 27.–30. Oktober 2022

Mit mehr als 60 Panels, Workshops, Performances, Ausstellungen und Konzerten laden wir euch ein, eigene Utopien und Visionen zu entwerfen, zu träumen und zu diskutieren.

Mit #retellingutopia bringt fluctoplasma euch auch 2022 wieder #96Stunden Kunst, Diskurs und Diversität für die fluide Stadtgesellschaft – analog und digital! ?

Taucht ein ins Programm, erzählt euren Freund*innen von fluctoplasma und besorgt euch am besten jetzt schon ein Ticket, solange der Vorrat reicht.

fluctoplasma-spielplan-22

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