Ausstellungsfinale “weather forecast” mit Schreibworkshop und gemeinsamer Finissage
11. April 2026 @ 14:00 – 18:00
Das letzte Ausstellungswochenende markiert den Abschluss der Ausstellung „ein übersetzungsversuch (several acts)“ im Künstler*innenhaus FRISE in Hamburg. Noch einmal öffnen sich die Räume für Besucherinnen und Besucher – mit Kunst, Gesprächen und einem dichten Programm rund um weather forecast.
Die Ausstellung lief vom 6. März bis zum 11. April 2026 und versammelt Arbeiten von martian m. mächler, Joseph Baan, weather forecast, Elisa Nessler und Lennart Häusser. Sie kreist um Fragen von Sprache, Übersetzung und gemeinsamer Wahrnehmung. Wer sie bisher verpasst hat, bekommt jetzt die letzte Chance.
Ausstellung und Öffnungszeiten
Geöffnet ist am letzten Wochenende wie gewohnt samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Nach einer kurzen Pause Anfang April ist die Ausstellung zum Finale wieder zugänglich.
Die Räume im Künstler*innenhaus FRISE sind mehr als ein Ausstellungsort. Sie laden zum Verweilen ein. Sitzgelegenheiten schaffen Ruhe. Gespräche entstehen fast von selbst.
Schreibworkshop mit weather forecast
Ein Höhepunkt des letzten Ausstellungswochenendes ist der Schreibworkshop „sharing words“ am Samstag, 11. April 2026. Er läuft von 14 bis 18 Uhr und wird von weather forecast gestaltet.
Hinter weather forecast stehen Esther Vorwerk und martian m. mächler. Ihr Ansatz ist klar: Schreiben ist kein Einzelakt. Es ist ein Prozess, der sich teilen lässt.
Im Workshop geht es um Fragen wie: Wie schreiben wir gemeinsam? Wie entstehen Texte aus Bewegung, Gefühl und Wahrnehmung? Und wie kann Sprache Räume öffnen, in denen auch schwierige Themen Platz finden?
Die Methoden sind körpernah und kollektiv. Somatische Übungen treffen auf gemeinsames Schreiben. Ziel ist es, starre Rollen aufzubrechen und neue Formen des Erzählens zu finden.
Vorkenntnisse braucht es nicht. Rund 15 Plätze stehen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Finissage als gemeinsamer Abschluss
Direkt im Anschluss folgt die Finissage von 18 bis 20 Uhr. Sie bringt alle zusammen: Künstlerinnen und Künstler, Workshop-Teilnehmende und Publikum.
Hier wird nicht nur zurückgeblickt. Es wird gesprochen, gefragt, weitergedacht. Die Ausstellung endet nicht abrupt. Sie klingt aus.
Ein Programm mit Fokus auf Stimme und Austausch
Das letzte Ausstellungswochenende ist Teil des Programmschwerpunkts „Was die Stimme nicht weiß“. Im Zentrum steht, was sich schwer sagen lässt – und wie es dennoch Ausdruck findet.
Das Kollektiv weather forecast steht exemplarisch für diesen Ansatz. Es verbindet Kunst mit Erfahrung, Sprache mit Körper, Individuum mit Gruppe.
Wer Kunst nicht nur sehen will, sondern erleben, ist hier richtig. Das letzte Ausstellungswochenende verbindet Ausstellung, Workshop und Begegnung – offen, direkt und nah.

