Von Hamburg nach Vietnam

Von Hamburg nach Vietnam

Der heftige Wintersturm „Sabine“ über Deutschland und natürlich auch über Hamburg, lässt uns mal wieder in die Ferne schweifen. Mindestens mit den Gedanken. Man fantasiert da schnell Palmen, Meer, fremde Kultur und Fernost. Wie wäre es mit Vietnam zum Beispiel?

Vietnam ist als Reiseland nicht so bekannt wie Thailand oder andere Länder der Region. Und es fällt auch auf, dass es eher wenig thailändische Restaurants in Hamburg gibt. Für uns ist es nicht immer leicht, diese Länder und ihre Küchen, ihre Vorzüge und Sehenswürdigkeit zu unterscheiden. Ich schätze mal, dass den Menschen dort umgekehrt genauso geht – was ist Holland, was Deutschland, wie Österreich.

Leider gibt es in Vietnam keine Partnerstadt für Hamburg. Das fehlt noch. Und es ist klar, dass man ein Visum für die Einreise braucht. Das ist keine große Sache, denn man kann es online bei visumelektronisches.de beantragen. Dort erfährt man alles, was man wissen muss für eine Reise nach Vietnam.

Übrigens ist im vergangenen Jahr ein Bürger aus Halle, der Rentner Rolf Becker, mit seinem roten Trabi von Hamburg aus mit einem Frachter nach Vietnam aufgebrochen. Was draus geworden ist, werden wir sicher auch irgendwann erfahren. Und natürlich gibt es auch eine Liste von vietnamesischen Restaurants in Hamburg, von denen es nicht so viele gibt, wie etwa chinesische oder thailändische Restaurant. Nebenbei bemerkt bestehen auch umfangreiche Geschäftsbeziehungen unserer schönen Stadt mit dem fernen Land am südchinesischen Meer.

Ich würde es gern mal besuchen. Etwas zum Lampionfest nach Hoi An. Dort wird zum Vollmond, am 14. Tag jeden Mondmonats, die Altstadt in ein Meer aus flackerndem Kerzenlicht und bunten Laternen getaucht. Das muss man sicher gesehen haben. Abgesehen von den freundlichen Menschen, den kulturellen Schätzen und den wunderschönen Stränden hat ein Urlaub in Vietnam immer noch deutlich das Flair des Exotischen, des authentisch Exotischem, das Thailand schon lange eingebüßt hat.

Ich würde mich darüber freuen, wenn Vietnam auch mal Gastland beim Hafengeburtstag wäre oder ein eigenes Sommerfest bekäme. Hamburg hat auch eine relativ große buddhistische Gemeinde, die aber ebenfalls nicht so sehr mit dem vietnamesischen Buddhismus identifiziert ist, obwohl das Land eine vielfältige religiöse Kultur besitzt. Wir stellen also fest, dass es noch viel zu erfahren gibt über diese Land in „Indochina“, das einst so gebeutelt von einem fruchtbaren Krieg war. Dem Land geht es heute gut, es entwickelt sich weiter und muss sich natürlich auch dem chinesischen Einfluss erwehren. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und alles weitere findet man am Besten bei einem Urlaub in Vietnam selber heraus.

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