Marihuana, Gras, CBD: Die medizinische Wirkung von Cannabis

Marihuana, Gras, CBD: Die medizinische Wirkung von Cannabis

Wenn es Sommer in Hamburg wird, lässt sich auf Partys, aber auch in Parks und sogar auf der Straße nicht selten ein süßlicher Geruch vernehmen: „Kiffen“ ist nicht nur bei jungen Leuten nach wie vor schwer angesagt. Viele Menschen unterschiedlicher Alters- und Zielgruppen mögen die entspannende und locker machende Wirkung der Droge, die meist geraucht wird. Aber Cannabis kann noch viel mehr, als „nur“ high machen: Längst werden Extrakte der Hanfpflanze auch für medizinische Zwecke eingesetzt.

So vielseitig kann die Hanfpflanze eingesetzt werden

Wer an Hanf denkt, hat sicherlich zunächst meist Joints, Bongs und Kiffen im Kopf. Allerdings ist die Hanfpflanze sehr vielseitig und wird unter anderem auch für die Herstellung von Bekleidung verwendet. Wofür Bestandteile und Extrakte der Hanfpflanze infrage kommen, hängt immer davon ab, welche Pflanzen und welche Teile davon verwendet werden. Für die allseits bekannte berauschende Wirkung eignen sich beispielsweise nur die Blüten der weiblichen Pflanze. Aus diesen kann auch Haschisch, das gepresste Harz, gewonnen werden. Verantwortlich für den Rausch ist das darin enthaltene THC (Tetrahydrocannabinol), das die Muskeln entspannt und den Konsumenten allgemein beruhigt. Allerdings eignen sich längst nicht alle Arten der Hanfpflanze als Rauschmittel. Viele Nutzhanfsorten etwa enthalten nur sehr wenig THC – bei einem Konsum der einzelnen Bestandteile bleibt die Rauschwirkung aus. Das gilt auch für zahlreiche Pflanzen, die im medizinischen Bereich zum Einsatz kommen.

Medizinischer Einsatz von Marihuana und CBD

Marihuana/Cannabis und vergleichbare berauschende Hanfprodukte werden nicht nur zum Feiern am Wochenende, sondern bereits auch seit längerer Zeit in der Medizin eingesetzt. Da Marihuana unter anderem gut gegen Übelkeit wirkt, werden entsprechende Produkte etwa in der Krebstherapie eingesetzt, um die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu lindern. Ob und inwieweit der Konsum von Marihuana in solchen Fällen legal ist, unterscheidet sich von Land zu Land teils deutlich. Legal dagegen ist der Einsatz von CBD-Produkten. Bei CBD handelt es sich um ein nicht psychoaktives, also nicht berauschendes Cannabinoid, das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. Es kann auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden und hilft unter anderem gegen Angstzustände, Übelkeit, Entzündungen und Krämpfe. Ein Suchteffekt, wie ihn manche Menschen fürchten bleibt bei CBD aus: Mehr Informationen zum Thema CBD und potenzielle Sucht finden Interessenten auf zahlreichen Seiten im Internet.

Kein Konflikt mit dem Gesetz: CBD-Produkte legal beziehen

Wer Marihuana, Cannabis oder Haschisch konsumiert (egal aus welchem Grund) bewegt sich in Deutschland damit am Rande der Legalität. Anders sieht es aber bei CBD-Produkten jeglicher Art aus. Aufgrund des verschwindend geringen THC-Gehalts bleibt die berauschende Wirkung beim Konsum aus, und CBD-Produkte werden daher nicht als Drogen eingestuft. Sie können in unterschiedlichster Darreichungsform etwa im Internet etwa über bezogen werden, wo sich zahlreiche Shops bereits auf die beliebten Artikel spezialisiert haben. CBD kann, wie Marihuana auch, geraucht werden, aber es stehen auch Öle und Salben für die äußeren Anwendung oder Tropfen zum Einnehmen zur Auswahl. Beim Kauf dieser Produkte gilt: Je hochwertiger das CBD, umso effektiver kann es wirken. Nicht nur bei Menschen, sondern auch in der Tiermedizin kommt CBD bereits zum Einsatz und kann sowohl psychische als auch physische Beschwerden bei unterschiedlichen Tierarten lindern.

Hinterlasse eine Antwort

*