Die schönsten Herbstspaziergänge im Hamburger Norden

Die schönsten Herbstspaziergänge im Hamburger Norden

Klare Luft, wärmende Sonnstrahlen und bunte Blätter an den Bäumen: An trockenen Tagen kann der Herbst eine wunderbare Zeit sein, um sich draußen in der Natur aufzuhalten. Und ja, das geht auch in einer Großstadt wie Hamburg! Wer nicht nur um die Alster spazieren, sondern durch Wald und Wiesen stapfen möchte, hat im Hamburger Umland viele Gelegenheiten dazu.

Bequeme Schuhe sind bei einer Wanderung das A und O, Modelle mit Absätzen sollten definitiv zuhause bleiben. Die richtigen Modelle vorausgesetzt, können sogar Menschen mit Fußproblemen wie Hallux valgus entspannt in der Natur unterwegs sein. Dazu noch die Outdoorjacke an, das Butterbrot in den Fjällräven gepackt und ab geht die Post.

Das Alstertal

Im wahrsten Sinne naheliegend für eine Wanderung ist das Alstertal. Die Strecke ist ein Teil des Alsterwanderwegs und auch bei Radfahrern beliebt. Auf dem abwechslungsreichen Weg gibt es einiges zu entdecken und Cafés am Wegrand laden zu einer Erholungspause ein. Der Beginn der Wanderung empfiehlt sich ab der S-Bahn-Haltestelle Poppenbüttel (S1) oder ab Klein-Borstel (U1). Zurück geht es beispielsweise mit den Buslinien 176 oder 276 ab Duvenstedter Triftweg. Oder man wandert die etwa 7 Kilometer lange Strecke in die andere Richtung mit Beginn in Duvenstedt.

Duvenstedter Brook und Wohldorfer Wald

Der Duvenstedter Brook ist selbst ein beliebtes Ausflugsziel und steht unter Naturschutz. Hier wird man insbesondere dann glücklich, wenn man sich für seltene Orchideen – im Spätherbst ist ihre Blüte leider meist schon vorbei – oder Kraniche interessiert. Letztere lassen sich gut mit dem Fernglas beobachten. In diesem Gebiet empfiehlt sich ein Rundgang von etwa 10 Kilometern Länge.

Daran grenzt das Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald an, Hamburgs größter zusammenhängender Laubwald. Wer Glück hat, entdeckt auf dem 7 Kilometer langen Rundweg, der durch die hügelige Landschaft führt, außer den vielen Laubbäumen einen Fischotter oder einen Schwarzspecht. Ambitionierte Spaziergänger und Wanderer können die beiden Touren auch kombinieren. Man erreicht das Gebiet nach einem kurzen Spaziergang von der U1-Haltestelle Ohlstedt aus.

Wittmoor

Das Wittmoor wird als ganzjähriger Geheimtipp empfohlen. Zumindest fast ganzjährig, denn wenn es viel geregnet hat, kann man im Wittmoor nicht spazieren gehen, da die Wege dann zu nass sind. An den wenigen trockenen Herbsttagen lohnt sich allerdings durchaus ein Versuch, da es sich um das einzige Hochmoor in dieser Region der Stadt handelt. In der Mitte des Gebietes können Wanderer zwei Hochmoorseen bewundern. Das Wittmoor erreicht man am besten mit dem Bus oder dem Auto.

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