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Hallux valgus - ein Frauenproblem?

Hallux valgus – ein Frauenproblem?

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Egal ob beim Städtetrip oder beim Tanzen im Club: Es macht einfach mehr Spaß, wenn es den Füßen gutgeht. Die meisten Menschen wissen dieses Wunderwerk der Natur leider erst zu schätzen, wenn es bereits Probleme macht. Eine der häufigsten Fußfehlstellungen, die oft als Frauenproblem gilt, ist der Hallux valgus, der auch „Ballenzeh“ genannt wird. Doch wie kommt es überhaupt zu dieser Fehlstellung – und sind wirklich nur Frauen betroffen?

Was ist Hallux valgus?

Je älter wir werden, desto mehr verändern sich auch die Füße. Immerhin müssen sie Tag für Tag das gesamte Körpergewicht tragen. Wenn dann noch falsche Schuhe, eine ungünstige genetische Veranlagung und ein schlechter Laufstil hinzukommen, passiert es oft, dass sich irgendwann Fehlstellungen entwickeln. Beim sogenannten Hallux valgus verschiebt sich der erste Mittelfußknochen mit der Zeit nach außen. Dadurch wird der Vorfuß immer breiter; der Fußballen wölbt sich. Der große Zeh krümmt sich und biegt sich in die Richtung der anderen Zehen. Diese können sich dadurch auch verformen. Häufig entstehen dadurch Schmerzen in den Zehen und im Grundgelenk. Spätestens jetzt ist es besonders wichtig, dass Betroffene das passende Schuhwerk für eine ausreichende Bewegungsfreiheit tragen. Andernfalls können unangenehme Druckstellen dort entstehen, wo der Fuß sich verformt hat.

Ursachen

Meist gibt es nicht eine einzelne Ursache, die dazu führt, dass ein Ballenzeh entsteht. Tatsächlich sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer – jedoch nicht nur. Man geht davon aus, dass jeder dritte Mensch über 65 Jahren mehr oder weniger ausgeprägten Hallux valgus hat. Frauen neigen mehr dazu, weil sie zum einen biologisch bedingt ein schwächeres Bindegewebe haben. Zum anderen tragen sie häufiger hohe Schuhe, die die Fehlstellung begünstigen. Vor allem wenn es sich um besonders enge Schuhe handelt, lastet sehr viel Gewicht auf dem Vor- und Mittelfuß. Zuletzt begünstigen auch Gelenkerkrankungen wie eine rheumatoide Arthritis das Entstehen von Fehlstellungen. Um die Diagnose zu stellen, werden vom Arzt sowohl die Stellung der Beine als auch die Form der Füße und des Fußballens untersucht. Ob eine weitere Behandlung notwendig ist, hängt insbesondere vom Schweregrad des Hallux valgus ab. Ab einem bestimmten Alter haben die meisten Menschen einige Anzeichen, die darauf hindeuten – das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie auch Schmerzen haben.

Therapiemöglichkeiten

Besser als eine Therapie ist es natürlich, Fehlstellungen gar nicht erst entstehen zu lassen und von vornherein auf die Fußgesundheit zu achten. Ist der Hallux valgus bereits ausgeprägt, gibt es glücklicherweise immer noch Möglichkeiten, um die Beschwerden zu linden. In der Regel werden spezielle Schienen angefertigt, die den großen Zeh an seiner Stelle halten sollen. Sie korrigieren zwar die Fehlstellung nicht, können aber das Fortschreiten des Hallux valgus verlangsamen. Davon abgesehen sind gezielte Übungen zur Stärkung der Fußmuskulatur eine hilfreiche Maßnahme. So wie andere Muskelgruppen im Heimtraining gestärkt werden können, lassen sich auch die Füße trainieren. Sind die Beschwerden sehr stark und bessern sich nicht, kommt in einigen Fällen auch eine Operation in Frage. Diese hat jedoch, wie jeder Eingriff, auch Risiken und garantiert keine Beschwerdefreiheit.

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