Demo auf dem Rathausmarkt: Leave no one behind – Evacute now

Demo auf dem Rathausmarkt: Leave no one behind – Evacute now

Leave no one behind – Der Protest geht weiter! Seit Wochen fordern bundesweit zehntausende Menschen die sofortige Evakuierung der griechischen Lager, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Dass von rund 40.000 Menschen auf den griechischen Inseln gerade mal 47 Kinder und Jugendliche nach Deutschland evakuiert wurden, ist ein Armutszeugnis und nicht hinzunehmen. Ein Staat, der in kürzester Zeit 200.000 deutsche Tourist*innen zurückholen und 80.000 Erntehelfer*innen für die Rettung des deutschen Spargels einfliegen kann, zeigt deutlich seine Prioritäten: Das Leben der geflüchteten Menschen ist ihm nichts wert.

Wir lassen uns mit 47 aufgenommenen Menschen nicht ruhig stellen. Unser Protest endet erst, wenn alle Menschen in Sicherheit sind. Der Bund hat in den letzten Wochen oft genug gezeigt, dass er nicht handeln will. Deswegen müssen die Bundesländer aktiv werden: auch Hamburg! Dabei reicht es nicht, dass nur die generelle Aufnahmebereitschaft dem Bundesinnenministerium mitteilt. Hamburg kann mehr tun: Die Stadt hat sich bereits 2018 zum sicheren Hafen erklärt – bisher ohne konsequente Taten. Die neue Hamburger Regierung ist nun umso mehr in der Pflicht, ihrer signalisierten Bereitschaft endlich nachzukommen. Wir fordern die Hansestadt Hamburg auf, ein eigenes Landesaufnahmeprogramm für Menschen aus griechischen Lagern umzusetzen!

Dafür werden wir am 23. Mai um 11 Uhr auf dem Rathausmarkt protestieren

unter Einhaltung des Infektionsschutzes mit genügend Abstand und Mundschutz!

Laut bleiben bis alle Lager evakuiert wurden! Leave No One Behind!

Achtet bei An- und Abreise und vor Ort auf Abstände, das Tragen einer Behelfsmaske ist verpflichtend. Bringt gerne Schilder mit und tragt orange Kleidung. Es können bis zu 900 Personen teilnehmen. Bitte achtet unbedingt auf die Ansagen der Ordner*innen und verhaltet euch rücksichtsvoll. Es wird vier Zugänge zum Rathausmarkt geben, jeweils an den Ecken. Wir wollen eine möglichst gleichmäßige Verteilung erreichen, deswegen sind die Anlaufpunkte den Anfangsbuchstaben von Nachnamen zugeordnet:
Punkt 1 für A-F, von der Schleusenbrücke kommend
Punkt 2 für G-K, vom Reesendamm kommend
Punkt 3 für L-R, von der Mönckebergstraße kommend
Punkt 4 für S-Z, von der Großen Johannisstraße kommend

Sollten mehr Menschen als angemeldet und geplant zu der Aktion kommen, können in der Kundgebung die sicheren Abstände nicht mehr gewährleistet werden. In diesem Fall werden euch die Ordner*innen darüber informieren, dass die Aktion bereits “voll” ist. Bitte bleibt dann nicht vor Ort stehen, sondern geht nach Hause (oder geht anderswo spazieren). Das ist für euch persönlich nicht schön, aber ein Zeichen dafür, dass die Aktion erfolgreich ist!

Achtung: Bitte informiert euch regelmäßig über den aktuellen Stand, aufgrund der aktuellen Situation kann es kurzfristig zu Änderungen kommen.

Zur Demo Leave no one behind rufen auf:

  • Seebrücke Hamburg
  • iuventa10
  • Mare Liberum
  • Café Exil
  • Black Community Coalition for Justice and Self-Defence
  • Sisters in Struggle
  • Arrivati Hamburg
  • Interventionistische Linke Hamburg
  • Grüne Jugend Hamburg
  • Sea-Watch
  • Antifa Jugend Nord
  • Sea-Eye
  • Copwatch Hamburg
  • Aufstehen gegen Rassismus Hamburg
  • Antifa Altona Ost
  • #OpenTheHotels Hamburg
  • Ende Gelände Hamburg
  • Flüchtlingsrat Hamburg
  • Alarmphone Hamburg
  • Asmaras World

Mehr Informationen unter: www.seebruecke.org/leavenoonebehind/aktionen/

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