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Mit dem Ratenkredit raus aus roten Zahlen

Dispo-Umschuldung: Endlich raus aus den Roten Zahlen

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Das Leben in Hamburg kann manchmal ganz schön teuer sein. Neben Miete, Nebenkosten und alltäglichen Ausgaben ist das Monatsende oft ziemlich fern, während das Girokonto bereits leer ist. Mit einem Dispositionskredit oder kurz Dispo nutzen viele Bundesbürger eine kleine Reserve, die jedoch schnell zur Schuldenfalle werden kann. Wer den Dispokredit richtig versteht, wird in vielen Fällen lieber auf einen klassischen Ratenkredit umstellen wollen.

Was genau ist der Dispokredit?

Der Dispokredit ist eine Kreditlinie, die den meisten Inhabern eines Girokontos von ihrer Bank angeboten wird. Die Höhe der Kreditlinie ist nicht einheitlich und hängt hauptsächlich von den finanziellen Gegebenheiten des Kontoinhabers ab. In diesem Rahmen kann der Inhaber sein Girokonto überziehen und erhält so eine flexible, finanzielle Reserve.

Der Dispo wird von deutschen Haushalten aus diversen Gründen genutzt. Manche möchten sich Tickets für spannende Events und Unternehmungen sichern, andere müssen die Kosten einer unerwarteten Reparatur ausgleichen. Das Überziehen des Kontos mit einem Dispokredit ist dabei keine Seltenheit, nach einem Bericht des Kreditportals smava waren zu Beginn des Jahres 2021 5,6 Millionen deutscher Kontoinhaber in den Miesen.

Was macht den Dispokredit zum Problem?

Für Kontoinhaber ist es praktisch, zum Monatsende hin auf eine zusätzliche Reserve zu vertrauen und wenige Tage bis zum nächsten Gehaltseingang zu überbrücken. Leider gerät die Nutzung des Dispos bei Tausenden Haushalten in die Extreme. So wird Monat für Monat auf den gesamten Kreditrahmen vertraut, da Einkommen und Ausgaben in einem großen Missverhältnis zueinander stehen.

Hierdurch entsteht ein großes Problem: Die Schuldzinsen beim Dispokredit sind horrend. Im Durchschnitt liegen sie laut des Berichts knapp unter 10,0 Prozent, bei vielen Banken und Kreditinstituten also im zweistelligen Bereich. Im Vergleich hierzu gibt die Bundesbank aktuell einen durchschnittlichen Schuldzins von 5,9 Prozent an. Wer Monat für Monat einen Kredit zurückzahlen muss und seinen Disporahmen voll ausnutzt, wird hier einen deutlichen Unterschied spüren.

Der Ratenkredit als sinnvolle Alternative

Gerade für Haushalte, die regelmäßig auf den Dispokredit zurückgreifen und ihr Konto nicht mehr dauerhaft ausgleichen können, sind Alternativen gefragt. Solche Betroffene sollten den Dispokredit nicht dauerhaft nutzen, sondern umschulden. Hiermit ist gemeint, einen klassischen Ratenkredit bei einer Bank abzuschließen und hiermit den Kontostand auszugleichen.

Der wichtigste Vorteil mit einem deutlich günstigeren Zinssatz wurde bereits genannt. Ein Ratenkredit hilft vielen Betroffenen außerdem, mehr Disziplin in die eigenen finanziellen Verhältnisse zu bekommen. Während es nicht mehr gelingt, den Dispo in Eigenverantwortung auszugleichen, sorgen feste Monatsraten bei einem klassischen Kredit für klare Verhältnisse. Dank der Abwicklung von Kreditanträgen über das Internet ist eine Auszahlung des Ratenkredits innerhalb von ein bis drei Werktagen keine Seltenheit.

Den eigenen Konsum hinterfragen

Mit einem Ratenkredit als Alternative zum Dispo bringen Kontoinhaber ihr Konto wieder in die Schwarzen Zahlen. Die monatlichen Raten der Tilgung liegen hiernach deutlich unter dem Strafzins des Dispos. Als Freibrief zum Kontoausgleich sollte den Umschuldungskredit natürlich kein Haushalt verstehen.

In Zeiten, in denen das kontaktlose Bezahlen vor Ort zum Standard wird und Konsumkredite mit geringen Raten zum Kaufen animieren, ist schnell unnötig viel Geld ausgegeben. Das eigene Kaufverhalten zu hinterfragen und bewusster einzukaufen, ist der wichtigere Weg aus der dauerhaften Schuldenfalle heraus. Schließlich sollte das per Ratenkredit ausgeglichene Konto nicht als Freibrief zur erneuten Nutzung des Dispos verstanden werden.

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