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Vorfreude auf die internationale Gartenschau 2013

Vorfreude auf die internationale Gartenschau 2013

Die IGS ist eine alle zehn Jahre stattfindende internationale Ausstellung zu den Themen Garten, Landschaftsarchitektur, Landschaftsbau, Pflanzenzucht und Gartengeräte/-Möbel auf deutschem Boden. Hamburg durfte zuletzt 1973 als Austragungsort der internationalen Gartenschau fungieren. Die in Hamburg immer noch sehr populäre Wasserlichtorgel war übrigens die größte Attraktion der 1953 in Planten un Blomen abgehaltenen Gartenschau. Im kommenden Sommer – 2013 – kehrt die IGS endlich in die Hansestadt zurück.

Hamburg bereitet sich vor

Obwohl natürlich die Gartenanlagen bei der IGS immer noch im Vordergrund stehen, lockt auch das kulturelle Rahmenprogramm die Besucher in Massen in die Parks und Locations. Die gesamte Hamburger Tourismusbranche stellt sich bereits auf die internationale Gartenschau ein, überall wird Landschaftsbau betrieben und auch die Gastronomie und Hotellerie bereitet sich auf die Besucher der IGS 2013 in unserer schönen Stadt vor. Sonderangebote werden ausgearbeitet, Fassaden gestrichen, Kaffeautomaten – wie man sie beispielsweise auf klix-kaffeeautomaten.de findet – aufgestellt. Und so weiter

Es werden nämlich mehr als 100 Veranstaltungen im Rahmen der internationalen Gartenschau 2013 zu bewundern sein. Auf 3 Bühnen, 80 Gärten und 100 Hektar großen Parkanlagen wird den Besuchern der IGS ein abwechslungsreiches, innovatives Kulturprogramm geboten. Anspruchsvolle Lesungen, kurzweilige Tanzveranstaltungen, Auftritte namhafter Künstler, Kleinkunst und Akrobatik – das alles und noch viel mehr wird es auf der internationalen Gartenschau in Hamburg 2013 zu sehen geben. Mit Konzerten und Lesungen, Jonglage und Folkloretänzen, Akrobatik und Jonglage wartet die umfangreiche Agenda der weitläufigen Ausstellung auf. Neben bekannten Theaterensembles und Musikinterpreten werden auch Folkloregruppen und Chöre, Märchenerzähler, Stelzenläufer oder Romanautoren ihr Bestes geben.

Und das Schönst dabei: Das Gros dieser Veranstaltungen ist im Eintrittspreis der Gartenschau inbegriffen. Es sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass in Hamburg auch harsche Kritik an den bisherigen Vorbereitungen für die IGS geübt wurde und wird.

Kritik an der IGS 2013

Die Gartenschau wird das Stadtbild verschönern, den Tourismus ankurbeln und das Image Hamburgs positiv beeinflussen. Doch es gibt in den Augen vieler Bürger auch einige Schattenseiten an der Veranstaltung. Einer der größten Kritikpunkte war der unsichere Erhalt städtischer Spontanvegetation, die durch die Flächenerschließung für die LGS bereits dezimiert wurde. In einigen Stadtteilen wurden durch Vorbereitungs- und Baumaßnahmen natürliche, sich selbst überlassene Pflanzenbestände bereits nachhaltig zerstört. Alte Baumbestände, die man nach Meinung vieler Bürger hätte schützen müssen, wurden ebenfalls entfernt, um Platz für Kanäle zu schaffen, die wiederum für Amphibien und andere Tiere durch die steilen Böschungen als Lebensraum völlig ungeeignet sind. Umzäunte Baustellen machten auch naturnahe Fußwege zum Teil unbenutzbar. Den Anwohnern gefällt das natürlich ganz und gar nicht!

Aber das ist man in Hamburg beinahe schon gewohnt, dass es Protest und Kritik – ob berechtigt oder nicht – gibt, es nicht allen gefällt und irgendjemand immer etwas dagegen hat. Dabei ist es völlig wurscht, was man macht. Natürlich muss man städtische Projekt und Entwicklungen kritisch begleiten und es gibt sicher immer etwas zu verbessern. Dennoch dürfen die Vorteile und Mühen bei derlei Großprojekten nicht übersehen werden.

Ich jedenfalls freue mich auf die internationale Gartenschau 2013 in Hamburg und werde an dieser Stelle noch oft darüber berichten.

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