.vernetzt# – Das Fortschrittscamp 2013 auf Kampnagel

.vernetzt# – Das Fortschrittscamp 2013 auf Kampnagel

Letztes Jahr hieß es noch Zukunftscamp. Jetzt Fortschrittscamp. Wie viel ist genug? fragt .vernetzt# vom 25. bis 28. September 2013 unter dieser Prämisse. Fortschritt, Zukunft, rettet uns die Technik? Natürlich nicht, diese Sache ist klar. Verhaltensänderung und kulturelle Techniken, wie mehr Demokratie würden uns helfen. Am Samstag, den 28.9.2013 gibt es dazu manch spannende Diskussion in der KulturFabrik Kampnagel in Hamburg-Barmbek. Der Eintritt ist natürlich frei.

Man muss nicht unbedingt hingehen, denn der Nutzen ist zweifelhaft. Es ist nämlich nicht zu erwarten, dass hier viel konkretes herauskommen wird. Natürlich begegnen uns die üblichen Verdächtigen, die sich teilweise in sehr eigenen und wie es sich für moderne Netzaktivisten gehört, selbstreferentiellen Welten bewegen. Angekündigt ist der schon erwähnte Samstag als „ein Tag mit Visionen, Vorträgen, Diskussionen, Filmen, Science Slam, Performances, Workshops, Tanz und Theater rund um das Thema Fortschritt“. Das klingt toll und sicher sind es auch einige der Workshops, Filme und Performances.

Das Fortschrittscamp 2013 gibt es „mit Ideen von Robert Skidelsky (alternder Wirtschaftshistoriker, UK), Keith Hennessy (Queer-Activist und „Queer-Aktivist“, USA), Bruno Beltrão (Choreograf, BR), Petra Pinzler (Journalistin, DIE ZEIT), Ralf Fücks (Grünen-Politiker), Andy Müller-Maguhn (Mitglied und ehemaliger Sprecher des Chaos Computer Club), Wolfgang Kraushaar (Politikwissenschaftler, Hamburg), Nina Pauer (Journalistin), Konrad Schily (Bruder vom Otto, Arzt und Politiker), Juli Zeh (Rechtsstaatsretterin und Journalistin) und vielen anderen.“

Bei diesem Fortschrittscamp gibt es natürlich auch trendige Workshops, die ein breitest Spektrum von Couch-Aktivisten, von denen viele weder jemals ein Wirtschafts- oder Geschichtsbuch von oben gesehen haben, anspricht: ZERO CITY – Eine Stadtvision für die Postwachstumsära // Workshop

Von der Dikussion „Fortschritt durch Technik“ haben wir schon gesprochen. Betrifft eigentlich nur Nerds, die fest daran … glauben. Andere Dinge sind viel wichtiger als Technik, so viel ist klar. Unzweifelhaft klar. Deshalb gibt es ja auch andere Gespräche, wie „Was Macht uns reich?
oder: die Kunst des Ankommens.“ Man konnte sich nicht verkneifen, eine Pastorin einzuladen, deren Kirche solch ein Thema natürlich gepachtet hat. Konkreter wird es vielleicht beim gleichzeitig stattfindenden Panel „Die dinge anders Machen: Wie wollen wir die GesellschaFt verändern?“ Ich würde vor der eigenen Tür kehren und empfehlen, eine Familie zu gründen. Erst dann hat man die Kompetenz, diese Thematik glaubwürdig und ernsthaft zu diskutieren.

Aber das war nich nicht alles. Ein Blick ins vielfältige Programm genügt, um den locker den ganzen Tag beim Fortschrittscamp 2013 auf Kampnagel zu verbringen. Umsonst und drinnen natürlich.

.vernetzt# – Wie viel ist genug? Programm als PDF

.vernetzt# – Wie viel ist genug?

Samstag, den 28. September 2013
Von 10.30 bis 23.00 Uhr
Eintritt frei

Kampnagel Internationales Zentrum für schönere Künste
Jarrestr. 20
22303 Hamburg

.vernetzt# – Das Fortschritts camp @ Facebook
www.vernetzterleben.de

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