Kleine Konzert-Vorschau 2019 – Clubkonzerte der ZART Agency

Kleine Konzert-Vorschau 2019 – Clubkonzerte der ZART Agency

Clubkonzerte, Shows und geile Bands ab März in Hamburg. Die kleine Konzert-Vorschau macht Lust, sich das eine oder andere mal gepflegt reinzuziehen.

Mittwoch, 02.03.2019 Fazer Konzert – Elbphilarmonie

Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg
Einlass 21.00 Uhr

Fazer ist ein fünfköpfiges Jazzensemble aus München bestehend aus Matthias Lindermayr (Trompete), Paul Brändle (Gitarre), Martin Brugger (Bass), Simon Popp und Sebastian Wolfgruber (beide Schlagzeug). Im März 2018 haben sie ihr Debütalbum MARA in Eigenregie veröffentlicht. Auf der Platte verbinden die Musiker afrikanische und lateinamerikanische Rhythmen mit dubbigen Bässen und melancholischen Melodien. Die ungewöhnliche Besetzung mit zwei Schlagzeugern lässt dabei reichlich harmonischen Spielraum, den Gitarrist Paul Brändle und Trompeter Matthias Lindermayr gekonnt und mit viel Improvisationsgabe füllen. Ihre Songs werden auf Radiosendern wie NTS, Worldwide FM, Le Mellotron, NDR und BR gefeatured. Die Londonder Djane “Mafalda” wählte den Titeltrack für ihren Mix für das renommierte Amsterdamer Elektrolabel “Dekmantel” aus.
Am 14. September erschien die Single “White Sedan” mit Remixen von Glenn Astro & Hodini (Apollo Records, Ninja Tune, Tartelet) und Werkha (Tru Thoughts), wie das Album auch auf Vinyl und digital – und in Eigenregie. Ihr 2. Album soll Anfang April 2019 erscheinen. Wir freuen uns auf das Konzert!
https://www.facebook.com/fazerbookofficial/

Sonntag, 03.03.2019

RyX Konzert – Fabrik

Barnerstraße 36, 22765 Hamburg
Einlass 20.00 Uhr

Die Macht der leisen, aber intensiven, passionierten Musik, die die Zuhörer in eine intime eigene Welt zieht, ist die besondere Gabe des in Australien geborenen, in LA lebenden Künstlers. Nach dem ersten massiven Erfolg seiner minimalistischen EP “Berlin”, hat Ry eine Reihe von ausverkauften Shows in Europa, den USA und Australien gespielt.

Ry würdigt und erweitert seine Vision mit seinem zweiten Album. Zwischen dessen vor sich hinplätschernden Beats, einschmeichelnden Gitarren, souveränem Piano und seinem forschen Gesang, macht “Unfold” genau das, was sein Titel verspricht: es entwickelt sich organisch aus RYs vorherigem Werk und geht in eine neue, ebenso filigrane Richtung, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen. So sagt Ry, seine Mission sei es gewesen “verletzlich zu bleiben und dies im Album festzuhalten”. Dabei verändern sich seine Inspirationen ständig und dieser Prozess sollte laut ihm immer frei bleiben, um offen für neue Ideen, Sounds und Instrumente zu sein. Die größte Wichtigkeit legt er dabei aber immer darauf, eine gewisse Einfachheit und Ehrlichkeit beizubehalten.
https://www.ry-x.com/

Sonntag, 03.03.2019 John Smith Konzert – Nochtwache

Bernhard-Nocht-Straße 69a, 20359 Hamburg
Einlass 20.00 Uhr

John Smith, der in Essex geboren und in Devon aufgewachsen ist, hat sich durch unermüdliches Touren mittlerweile einen Ruf als einer von UKs besten Gitarristen und Singer-Songwritern aufgebaut. Der Sänger und Gitarrist zieht sein Publikum mit dem Zusammenspiel aus seinem einzigartigen Texten und seiner innovativen und gefühlvollen Spieltechnik sowie seiner samtweichen Stimme in seinen Bann. Innerhalb von 11 Jahren und 5 Alben hat er sich auch außerhalb der UK Folk-Szene ein Standing erarbeitet, was sich u.a. durch Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Joan Baez, David Gray, Lisa Hannigan und Lianne La Havas widerspiegelt. John eröffnete Konzerte für Iron & Wine, John Martyn, Tinariwen und Gil Scott-Heron und performte zusammen mit Jackson Browne, Jerry Douglas, Richard Hawley, Jarvis Cocker und Rodney Crowell. Sein aktuelles Album Hummingbird wurde auf seinem eigenen Sublabel Commoner Records via Thirty Tigers am 05.10. als CD/LP und digital veröffentlicht.
GuitarAcoustic: “Mit Hummingbird zeigt Smith, dass die Lorbeeren nicht ungerechtfertigt sind.” 4/5
Piranha: “Merkt euch diesen Namen!”
Westzeit: “Fernab von Purismus und Askese gelangt Smith eine lebendige, variantenreiche und schlüssige Bestandsaufnahme in Sachen zeitgemäßer Folkmusik.”
https://www.johnsmithjohnsmith.com/

Freitag, 08.03.2019 The Lemonheads Konzert – Molotow – AUSVERKAUFT

Nobistor 14, 20359 Hamburg
Einlass 20.00 Uhr

Während es wie an der Schnur gezogen immer weitergeht, stösst das Radio hinzu und THE LEMONHEADS enthüllen das rauhe “TAQN” von THE EYES, bevor er in die echoartige Nuance von THE GIVEGOODS‘ wunderschönem “Unfamiliar” absteigt – eine Melodie, die DANDO mit dem ehemaligen SMUDGE-Mitglied Tom Morgan geschrieben hat, eine Art Antrieb durch Drogenverwirrung, die wie ein Kerouac Om klingt.
Der NME berichtete über “V1”, dass die LEMONHEADS “no strangers to a cover” seien und kam zu dem Schluss, dass “the grunge-pop heroes perfect the art”. Auf “Varshons
2” nehmen sie eine Weggabelung, die sie tiefer in den Wald führt, wobei DANDO kummervolle Kinderreime aus dunklen Tagen singt und THE EAGLES‘ “Take It Easy” in ein Straßenmärchen verwandelt, um sie alle zu beenden… “It’s a girl, my Lord, in a flat-bed Ford, Slowin‘ down to take a look at me…”. Crack a fifth of gin.
Produziert vom preisgekrönten Regisseur Matthew Cullen (London Fields, Pacific Rim u.a.) und gemastert von Howie Weinberg (BEASTIE BOYS, NIRVANA, THE RAMONES)
http://www.thelemonheads.net/

Dienstag, 26.03.2019 Etta Bond Konzert – Mojo Jazzcafé

Reeperbahn 1, 20359 Hamburg
Einlass 20.00 Uhr

Dank ihres souligen britischen Gesangs und ihrer direkten Art, wurde Etta Bond immer stärker bekannt und beliebt. Ihr Songwriting ist von Jill Scott, Billie Holiday und Etta James inspiriert und durch eine besondere Authentizität und Verletzlichkeit geprägt das kälteste Herz könnte ihrer Musik nicht widerstehen. The Guardian bezeichnet Etta als eine
“skinhead soul princess” und zählt sie zu den “Future 50 rising stars to watch”. Für The Fader ist sie eine von die 10 UK R&B Artists “You Need To Know About”. Etta Bond kollaborierte bereits mit SiR, Wretch 32, Labrinth, Avelino, Tom Misch und Kojey Radical, und wird von Annie Mac, Julie Adenuga, Jamz Supernova, MistaJam und DJ Target gefeiert.
https://www.facebook.com/EttaBond/

Donnerstag, 04.04.2019 Jake Isaac Konzert – Nochtspeicher

Bernhard-Nocht-Straße 69a, 20359 Hamburg
Einlass 19.00 Uhr

Jake Isaac besticht mit einer Wahnsinnsstimme und bringt einen starken Soul-Pop auf die Bühne. Seine ersten EPs veröffentlichte Jake Isaac auf eigene Faust und in kompletter Eigenregie – mit durchschlagendem Erfolg! Millionenfache Streams und von Null auf Hundert ausverkaufte Locations brachten dem Vollblutmusiker einen ersten Plattenvertrag bei Virgin Deutschland ein. Im Herbst 2016 erschien dann seine erste Single “Long Road”, im vergangenen Frühjahr folgte das Album “Our Lives”. Der Engländer mit karibischen Wurzeln singt mit samtiger Stimme vom Leben, von der Liebe und – ja – auch von Gott. Sein Soul-Pop berührt das Publikum, kitzelt an den innersten Winkeln der Seele. Das ist es wohl, was seinen Erfolg ausmacht – er ist authentisch und liebenswert.
http://www.iamjakeisaac.com/

Donnerstag, 11.04.2019 Alpines – Turmzimmer (Uebel & Gefährlich)

Feldstraße 66, 20359 Hamburg
Einlass 20.00 Uhr

Es ist kein Zufall, dass das neue Alpines Album Full Bloom heißt. Das Duo aus Südlondon präsentiert damit sein bisher buntestes und ambitioniertestes Album, eine kreative Reinkarnation des Elektropop geschmückt mit Ideen, Emotionen, Hooks und Hip-Hop-inspirierten Beats.
“Entwicklung, Akzeptanz, Hingabe und Verletzlichkeit sind zentrale Themen. Es gibt so viel Schönes in der Welt, das aber auch sehr fragil ist. Wir wollten genau diese Zerbrechlichkeit begreifen und reflektieren.”

Donnerstag, 25.04.2019 Meadowlark Konzert – Haekken

Spielbudenpl. 21-22, 20359 Hamburg
Einlass 20.00

Denkt man an Meadowlark, dann denkt zu allererst an leichtfüßigen, schwingenden Gesang. Denn die Stimme von Kate McGill ist das, beim ersten Hören des außergewöhnlichen Elektro/Pop-Duo aus Bristol sofort auffällt. Das ist noch nicht alles. Während McGill gleichzeitig noch Keyboard spielt und Lieder schreibt, ergänzt ihr Partner und Multiinstrumentalist Dan Broadly den Mix. Meadowlark ist die Finalisierung einer über Jahre gewachsenen, kreativen Zusammenarbeit zweier Künstler*innen, deren Ergebnis weit mehr ist, als nur die Summe ihrer Teile. Beide stammen ursprünglich aus Plymouth, fanden dann in Bristol als Paar zusammen, wurden aber zunächst als Individual-Musiker*innen bekannt. Erst als sie eingeladen wurden, Bastille im Kasbah Club in Coventry zu supporten, gaben sie ihr musikalisches Coming-Out. Nervös, aber unerschrocken, spielten sie innerhalb kürzester Zeit einige Tunes zusammen ein und bereiteten eine großartige Show.

Darauf folgten eine Academy Tour mit Gabrielle Aplin, Support für Elvis Costello im Thetford Forrest sowie einige Festival-Slots, u.a. auf der BBC Introducing Stage beim Glastonbury und Great Esscape Festival und ihre Songs erschienen im Fernsehen, u.a. bei Vampire Diaries und Made in Chelsea. Sie wurden besonders unterstützt durch das lokale BBC Introducing in Bristol und waren im National-Radio mit Sessions bei Dermot O’Leary’s Radio 2 Show und auf Radio1, 6Music, Virgin und Radio X zu hören.
Erweiterte Headline-Tourneen in Großbritannien und Europa, weitere Festival-Auftritte und eine Reihe an Singleund EP-Veröffentlichungen brachten dem engagierten Paar viel Anerkennung ein. 2017 erschien ihr Debutalbum, Postcards, eine Kollektion von catchy-poliertem und perfektioniertem Alt-Pop.
Aber vielleicht rückblickend etwas zu poliert? Die Fans feierten das Album sehr, die Band war selbst noch nicht ganz überzeugt.
Seit 2018 sind Kate & Dan bei dem deutschen Label Guesstimate unter Vertrag, das die neue Linie der beiden erkannt hat und mit ausbauen möchte. Das Paar arbeitet derzeit an einem zweiten Album, das in diesem erscheinen und weniger poppig, dafür aber reifer und minimalistischer werden soll.
“Neues Label, neu entdeckte Liebe zur Musik und zum Songwriting, die ist im Zuge der Veröffentlichung des Debutalbums und unseres Versuchs, irgendwelchen Ansprüchen zu folgen, verloren gegangen,” sagt Kate. “Ich denke, es ist einfach gut, sich nochmal zu besinnen und sich mit neuer Musik wiederzuentdecken: Wir sind jetzt sozusagen gedanklich nicht mehr in den Wolken und freuen uns sehr, erneut etwas zu veröffentlichen, das wir lieben.”
Das bedeutet nicht, dass etwas mit der früheren Musik falsch gewesen wäre. Sie müssen sich schließlich nur vor Augen rufen, dass ihr Song Fly aus ihrem Postcards-Album über 25 Millionen mal gestreamt wurdeallein die Akustik-Version. Und insgesamt haben sie über 50 Millionen Streams auf Spotify und Fans auf der ganzen
Welt mit ihrer Musik erreicht. All das lässt in eine unglaublich rosige Zukunft blicken, und jetzt, wo sie ihre eigene Nische erst richtig gefunden habe, ist höchstens der Himmel das Limit für Meadowlark.
https://www.facebook.com/meadowlarkofficial/

Dienstag, 07.05.2019 Lucy Rose Konzert – Nochtspeicher

Bernhard-Nocht-Straße 69a, 20359 Hamburg
Einlass 19.00 Uhr

Lucy Rose veröffentlicht ihr viertes Album No Words Left am 22. April 2019. Den ersten
Track des Albums Conversation kann man schon jetzt streamen:
https://LucyRose.lnk.to/Conversation

Fast zeitgleich zum Album-Release startet Lucy ihre Tour im April & Mai durch Großbritannien und Europa. Aufgenommen wurde No Words Left in Brighton, produziert von Tim Bidwell und Cenzo Townsend.

Zuletzt haben wir 2017 mit Something’s Changing etwas von Lucy Rose gehört einem Album, das ihre musikalische Neuausrichtung und reflektierte Herangehensweise bereits andeutete.

Handelte Something’s Changing von einer Künstlerin, die ihre Stimmte wiederentdeckt, so setzt Lucy in No Words Left diese Klangund Stimmentwicklung auf umwerfend ehrliche Weise fort. Lyrisch und musikalisch unbedarft, erweist sich das Album als wunderbar intensive, aber ebenso schwer zugängliche Hörerfahrung. Ein Akt wahrer Körperarbeit und ein zartes, modernes Spiel mit dem noch immer starken Format des Musikalbums.

Lucy erzählt über den Entstehungsprozess und das Album selbst:
“Dieses Album zu veröffentlichen fühlt sich vollständig anders an, als all die anderen Aufnahmen, die ich zuvor gemacht habe. Es überhaupt zu versuchen, meine Gefühle diesbezüglich zu beschreiben, ist praktisch unmöglich.”
“Ich glaube nicht, dass es das beste Album ist, das ich je gemacht habe, weil ich in Bezug auf meine Musik keine Vergleiche anstelle. Aber es ist anders.”
“Beim Schreiben, bei den Aufnahmen jetzt beim Release, ist es sehr unterschiedlich. Ich habe mich während des gesamten Prozesses bewusst nicht darübern nachgedacht, wie oder warum ich Dinge mache. Das war sehr befreiend. Und es ist, wie es ist. Es ist ein Gefühl, ein Song, ein Sound und es ist ein Teil von mir, den ich nicht als gut oder schlecht begreife, aber es ist ehrlich. Vor Kurzem habe ich gelernt, dass das Wort ‚sincere’ sich aus dem Lateinischen sine = ohne, und cera = Wachs und sich damit auf unehrlich gefertigte Skulpturen des alten Roms und Griechenland bezieht, bei denen Macken oder Fehler mit Wachs ausgebessert wurden, und so den Betrachter zu täuschen. Eine Skulptur “ohne Wachs” bedeutete also Ehrlichkeit in Perfektion.”
“Das hat mich wirklich nicht losgelassen, weil Ehrlichkeit der Schlüssel zu meinem Album ist. Es ist meine Wahrheit. Ehrlichkeit bezeichnet ja die Wahrhaftigkeit einer Person, nicht nur als Stärke, sondern auch als Schwäche: die Fehler, die Echtheit, die niemals perfekt sein kann. Dieses Album reflektiert die Wahrheit meines Lebens, die Härte, die einem im Leben entgegenschlägt und für eine gewisse Zeit wurde das für mich zu viel, alleine damit klarzukommen.”
“Ich könnte versuchen, jeden Song genauer im Einzelnen zu erklären, aber ehrlich gesagt, kann ich mich gar nicht mehr so recht daran erinnern, als ich sie geschrieben habe – das Gefühl dabei war zu stark und zu groß, um es irgendwie zu verstehen. Aber es sind Lieder dabei entstanden, und durch das Schreiben und Auseinandersetzen mit meinen Gedanken, habe ich die Wahrheit dann vor mir liegen sehen und wusste, wie es weitergeht.”

“Ich hoffe immer, dass meine Musik Menschen Halt geben kann, obwohl dieses Album nicht das zugänglichste Stück ist. Aber ich finde, dass man sich auch im Unbequemen wohlfühlen kann, auf eine andere Art eben. Dessen bin ich mir sicher.”
https://www.facebook.com/lucyrosemusic/

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