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Kunst in Hamburg am Elbstrand von Jeannine von Platz

Überall in Hamburg findest du Kunst

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Denkt man bei Kunst an Hamburg? Ich schon. Aber andere auch? Bürger der Republik, Besucher, Touristen? Hamburg hat den Hafen, ist berühmt für seine Medien und Verlage, allen voran DER SPIEGEL und DIE ZEIT. Und natürlich ist Hamburg bekannt für seine Politiker (Helmut Schmidt), Mäzene und seine Musik. Hamburg ist nicht nur seit der Elbphilharmonie eine Musikstadt. Aber hat Hamburg auch Kunst? Aber Hallo! Und wie?

Viel Kunst in Hamburg findet sich direkt auf der Straße, auf dem Bürgersteig, an Wänden, Objekten, in den Treppenhäusern, Bars, Clubs und Tioletten. Hamburg ist voller Denkmäler, Skulpturen und Kunst-Objekten. Es ist oft schon so selbstverständlich, dass wir das gar nicht richtig bemerken.

Aber Hamburg ist natürlich auch voller Galerien und Museen, in den Kunst stattfinden. Ihre Zahl ist schier unüberschaubar. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Zentrum der Stadt. Hamburg hat die meisten Galerien in der Neustadt, der Innenstadt und um die Alster herum. Selbstverständlich wartet St. Pauli und die HafenCity auch mit wundervollen kleinen oder größeren Kunst-Galerien auf. Mein schönstes Erlebnis hatte ich in der FY I AM Famous Galerie der Künstler während der ersten Phase der Coronapandemie 2020, aber davon erzähle ich ein anderes Mal. Tolle Bilder, Künstler und Galeristin.

Gemälde und Skulpturen als Geldanlage ist auch ein Thema, aber aber hier nicht vertieft werden soll. Es ist nämlich schon eher interessant, wo man tolle Bilder überhaupt kaufen kann. Grandiose Kunstwerke kann man nämlich auch sehr schön Online kaufen, zum Beispiel bei Singulart. Schaut euch dort mal um.

Originelle Kunst zwischen Sub- und Hoch-Kultur in Hamburg

Was die Straßenkunst oder vielmehr die überall vorhandenen Graffitis, so ist das in unserer Stadt ein Zeichen einer lebendigen Subkultur. Diese tritt überwiegend in den Szenevierteln zutage, wie in St. Pauli, Ottensen, Sternschanze, . St. Georg und teilen von Eimsbüttel. In den anderen Stadtteilen gibt es das natürlich auch, aber hier überwiegt dann eher die „seriöse“ Kunst in Form von Skulpturen, Denkmälern, Installationen oder überdimensionierten Bilden an den Hauswänden. Erinnert ihr euch an den Bunker in der Gertigstraße in Winterhude? Der riesige Dschungel, der an der alten Schutzraum-Fassade den Straßenabschnitt in eine kleine Oase verwandelte?

Selberredend gibt es in Hamburg viele Medien, die sich mit Kunst und Kreativität beschäftigen. Nicht nur die kommerziellen, die das Internet überschwemmen und die nicht den Blick für die wirklich feinen Sachen haben. Sondern auch Alternativen, wie TIDE TV, charmante Podcasts, Facebook-Pages oder Websiten wie SOMMER IN HAMBURG versuchen Seiten der Stadt zu zeigen, die nicht so offensichtlich und lautmalerisch sind. So, wie hier TIDE TV, die die witzige und bereichende Ausstellung “Die Banane im Visier der Kunst” präsentiert:

Andere Arten von künstlerischen Ausdruck in Hamburg

Beim Begriff Kunst denken wir automatisch an Malerei und abstrakte Inhalte. Dabei wird schnell vergessen, dass es noch andere Ausdrucksformen gibt. Darstellende Kunst zum Beispiel. Hamburg ist voller Theater, Schauspiel, Kreativgruppen und Unterhaltern. Hamburg ist voller Musiker, Bands und Tanzgruppen, Performance-Künstlern und Unikaten, die an sich schon lebende Kunstwerke darstellen.

In diesem Zusammenhang möchte ich euch meinen Freund Mike von THE WEE SMA´S vorstellen. Hier in einem Video in einer charmanten Werkstatt in Altona-Altstadt im vergangenen Sommer bei der Aufnahme seines wundervollen Songs über die Freundschaft zu unserem gemeinsamen, leider verstrobenenen Freund Jürgen Isenbarth:

So lässt sich sagen, dass der Kunstbetrieb der Stadt sehr vielfältig ist und zuweilen in genau dieser Vielfalt von Außen nicht so wahrgenommen wird. Das Gros der Menschen stolpert eher auf der Offensichtliche, das Markante und das, was in aller Munde ist, wie beispielsweise die Elbphilharmonie. Die ist ohne Zweifel etwas Einzigartiges und jeder sollte dort schon mal bei einem Konzert gewesen sein. Auch viele Kultur-Festivals werden auch international wahrgenommen, wie etwas das Reeperbahn-Festival, das MS Artville, Elbjazz und manches abgefahrene Festival auf Kampnagel. Die reichhaltige Subkultur hat es da schwerer, wie andere Kunstbereiche schon traditionell.

Mein Anliegen ist es dabei immer, diese Vielfalt zwischen Hip-Hip und Hafengeburtstag, zwischen Straßen- und Tanztheater, zwischen Kammerkonzerten und Jazz-Happenings, zwischen Schauspielhaus und Punkt-Art-Galerien aufzuzeigen. Kunst gehört wie selbstverständlich zum Stadtbild und sollte auch innerhalb der eigenen Vier Wände Raum finden. Denn das ist gut für die Seele, für den Geist, für den Menschen und für alles, was es gibt.

Eine wundervolle Skulptur in Planten un Blomen

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