Croque: Hamburgs besondere Köstlichkeit

Croque: Hamburgs besondere Köstlichkeit

Croque ist sehr lecker. Die ursprünglich französische Spezialität gibt es schon seit über 40 Jahren in Hamburg. Schauen wir uns das einmal an.

Hamburg ist eine der schönsten und lebenswertesten Großstädte in Deutschland. Die Stadt an der Elbe hat sowohl für Einheimische als auch für Touristen unglaublich viel zu bieten. Neben Touristenattraktionen, wie der Elbphilharmonie, der Speicherstadt, der Reeperbahn und dem Jungfernstieg hat Hamburg auch schöne unbekanntere Ecken. Dazu gehören das Schanzenviertel, das bei vielen Einheimischen äußerst beliebt ist und natürlich Köstlichkeiten wie das kaum bekannte Croque.

Es ist immer wichtig, sich ausgewogen zu ernähren und auf genügend Bewegung zu achten. Diejenigen, die vielen Stunden im Sitzen verbringen – seien es Arbeiter eines Büros oder professionelle Video- oder Kartenspieler – besuchen sehr häufig einen Ernährungsspezialisten, um sich richtig beraten zu lassen. Manchmal gibt es jedoch Lebensmittel, die für jeden unwiderstehlich sind. Dazu gehört das hamburgische Croque.

Die Geschichte dieser Köstlichkeit ist sehr interessant, da es diese Erfindung noch nicht allzu lang gibt. 1976 hat der in Hamburg lebende österreichische Gastronom Rudolf Scheichl diese Kreation erfunden. Das ursprüngliche französische Croque besteht aus den ältesten und bekanntesten Varianten: das Croque Monsieur und das Croque Madame. Man hat zwei leicht gesüßte Brioche-ähnliche Brotscheiben, zwischen die man Käse und Kochschinken legt. Meistens wird Emmentaler oder Comté dafür benutzt. Auf das zusammengelegte Sandwich streut man gesalzten und gepfefferten Käse und legt diese Kombination in den Ofen zum Überbacken. Beim Croque Madame kommt ein gebratenes Spiegelei hinzu. Bei einer weiteren Möglichkeit, das französische Croque zu servieren, werden die Brotscheiben vor dem Grillen in gequirltes Ei eingelegt und der Kochschinken mit Crème fraîche bestrichen.

Das hamburgische Croque hingegen lässt sich stark von der französischen Variante unterscheiden. Als Brot werden zwei Baguette Hälften verwendet. Hier kommt zuerst nur die untere Hälfte mit allen Zutaten in den Ofen zum Überbacken. Danach wird die obere Hälfte auf das fertig gebackene Sandwich gelegt. Auch die Zutaten variieren. Neben vegetarischen Optionen kann man seinem Croque Zutaten wie Krautsalat, Röstzwiebeln oder Eisbergsalat hinzufügen. Dazu kommt eine Soße, wie Mayonnaise, Kräuter- oder Knoblauchsoße oder Remoulade.

Vom Geschmack her ähneln sich beide nicht sehr, nur in der Herstellungsweise gibt es Ähnlichkeiten. Auch optisch unterscheiden sich beide. Die französische Variante sieht aus wie ein überbackener Toast (damit soll es jedoch nicht verwechselt werden) und das hamburgische Exemplar sieht aus wie ein langes Baguette-Sandwich.

Da es diese Art von Baguette schon seit einigen Jahrzehnten in Hamburg gibt, haben sich verschiedene Restaurants und Cafés auf den Verkauf von Croque spezialisiert. Hier gibt es 5 Lokale, die bei einem Aufenthalt in Hamburg einen Besuch wert sind.

Der Eckladen in Winterhude „Anjas Mega Croque“ verkauft seit über 30 Jahren ein großes Angebot dieser köstlichen Baguettes. Das besondere an diesem Laden ist, dass auf der Speisekarte Croques mit Namen internationaler Städte zu finden sind. Das Croque Kreta, zum Beispiel, besteht aus Gyros, Zwiebeln, Tomaten und Gouda. Die „Croque Profis“ in Altona gehören für einen Hamburger zum Programm. Dieser Laden bietet ein wechselndes Tagesangebot und lädt daher auf ein deftiges Mittagessen ein. Beliebt ist dieses Restaurant für seine äußerst schmackhaften Soßen. Im Stadtviertel Hoheluft-West befindet sich der „Le Croque“ Laden, der 20 verschiedene Baguette Varianten zu fairen Preisen anbietet. Mit seinem sympathischen Personal ist dieser Laden auf alle Fälle einen Besuch wert. Wer nach einem Geheimtipp sucht, wird in Hamburg-Eimsbüttel fündig. Das „Croque Francais“ ist ein kleines französisches Bistro, das allerhand zu bieten hat. Neben frischen Crêpes gibt es hier Croque in den ausgefallensten Variationen. Hier gehört das Croque Hotdog oder Croque India auf die Speisekarte und bietet ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Das Croque Restaurant mit den meisten Filialen ist wohl das „Crazy Croque“. Seit 1983 verwöhnt dieser Laden seine Gäste mit seinen schmackhaften Croques. Die Filialen sind in den Stadtvierteln Rahlstedt, Horn, Wandsbek, Bramfeld und Farmsen-Berne zu finden und beliefern von dort aus hungrige Hamburger mit leckeren Croques und vielem mehr.

Neben vielen Sehenswürdigkeiten, die Hamburg zu etwas besonderem machen, gibt es auch kulinarische Einzigartigkeiten, die einen Besuch in Deutschlands schönster Stadt empfehlenswert machen. Das Croque sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

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