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Gruseln in Hamburg

Halloween in Hamburg: Das sind die sechs gruseligsten Orte

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Langsam neigt sich der Sommer in Hamburg dem Ende zu. Der Spaß geht trotzdem weiter: Auch im Herbst und Winter gibt es in der Hansestadt einiges zu erleben, zum Beispiel an Halloween. Ob die Kultclubs rund um die berühmte Reeperbahn in diesen Zeiten zu Halloween-Partys einladen werden? Coronabedingt vielleicht nicht so wie vor der Krise. Sowieso braucht man für schaurig-schöne Nächte in Hamburg nicht unbedingt einen Club. Wo ließe sich Halloween wohl so standesgemäß verbringen wie an den gruseligsten Orten der Stadt?

Willkommen zum Grusel-Rundgang durch die Hansestadt

Was gehört zu einem gelungenen Halloween-Abend? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Vor Corona haben viele den Abend vor Allerheiligen mit Ausgehen verbracht. Seit der Pandemie suchen immer mehr Menschen nach Alternativen zu Halloween-Partys in überlaufenen Clubs. Einige machen es sich zuhause bequem und sehen Gruselfilme an. Andere besuchen Museen wie das Hamburger Panoptikum. In der Gruselecke des Wachsfigurenkabinetts gibt es nicht nur abgehackte Köpfe und blutüberströmte Oberkörper, sondern sogar Wolfsmenschen zu sehen. Welcher Halloween-Typ man auch ist – einig sind sich die meisten über zwei zwingende Zutaten für einen gelungenen Grusel-Tag: Schaurige Kostüme und Gänsehaut. Verkleiden kann man sich immer und an den richtigen Orten der Hansestadt ist für Gänsehaut garantiert gesorgt. So viele Grusel-Geheimtipps für das angrenzende Mecklenburg-Vorpommern existieren, so viele gibt es auch in Hamburg. Also verkleiden, Mut einpacken und ab zum Grusel-Rundgang durch die Hansestadt!

Tipp: Bequeme Garderobe wählen! Eng geschnittene Verkleidungen, unbequeme Schuhe und stickige Masken stören beim Halloween-Rundgang. Lieber holt man sich einige leicht tragbare Grusel-Accessoires. Oft wirken schon das richtige Make-up und Kontaktlinsen in extremen Farben wie solche schaurig genug.

  1. Baron von Schröders Mausoleum auf dem Ohlsdorfer Friedhof
    Ist er wirklich tot? Seit Anfang des 20. Jahrhunderts steht auf dem Ohlsdorfer Friedhof das Mausoleum des Barons von Schröder. Der Bankier unterzeichnete seinerzeit die Industrielleneingabe, die Hitler zum Reichskanzler machte. Später wurde er zum SS-Brigadeführer und soll 1966 angeblich gestorben sein. Geschichten über seine noch immer umherwandernde Seele erzählt man sich trotzdem bis heute. In der Dämmerung wirkt seine verfallene Grabstätte am gruseligsten.
  2. Krimi-Kulisse am Bahnhof Altona
    Gelb flackerndes Licht, zerrissene Plakate, freiliegende Verrohrungen und Müll – und das soll eine Filmkulisse sein? Tatsächlich sind hier im Lessingtunnel gleich zwei Produktionen gedreht worden. Neben einer Folge „Tatort“ hat die schaurige Atmosphäre auch das Team des „Großstadtreviers“ inspiriert. Trotz umfangreicher Sanierung besitzt der Ort noch immer Grusel-Assoziationen und erinnert an eine echte Crime-Scene.
  3. In der Hamburger Unterwelt
    Tief unter Hamburg liegt einer der schaurigsten Orte überhaupt: der Tiefbunker Steintorwall. Neben dem Hamburger Hauptbahnhof wurde die Anlage während des Zweiten Weltkriegs erbaut. Das dreistöckige System sollte seinerzeit insbesondere durchreisenden Zuggästen Schutz bieten. Heute unterhält der Verein Hamburger Unterwelten die unterirdischen Tunnel, Bunker und Siele. Neben dem Bau am Steintorwall ist auch das Bunker-Krankenhaus in Wedel bis jetzt erhalten.
  4. Naturschutzgebiet Eppendorfer Moor
    Wie es wohl wäre, im Schlamm zu versinken? Moore haben aus sich selbst heraus einen bemerkenswerten Grusel-Faktor. Mehr als eine Moorleiche wurde in der Bundesrepublik schon gefunden. Nicht im Eppendorfer Moor, aber auch hier lauern Gefahren. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht sollte man die Wege zum eigenen Schutz auf keinen Fall verlassen. Vorsicht auch vor den Geistern und Dämonen, die in den finsteren Sümpfen ihr Unwesen treiben sollen.
  5. Villa Mutzenbecher (Niederndorfer Gehege)
    Ein verlassenes, mehr als 100-jähriges Haus mitten im finsteren Wald – wenn sich das mal nicht nach dem Anfang eines Horrorfilms anhört. Horrorfilme wurden in der Villa Mutzenbecher zwar noch nicht gedreht, aber die Serie „Der Tatortreiniger“. Ein TV-Mord hat hier in diesem Rahmen bereits stattgefunden. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und durchläuft eine Sanierung. Trotzdem wird einem bei einem Besuch noch immer mulmig.
  6. Hamburger Lost Places
    Was ist gruseliger als komplett verlassene Orte? Zum Beispiel das Waldkrankenhaus Wintermoor am Rand der Lüneburger Heide. Einst von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen gebaut, sollten die Zimmer nach Bombenangriffen Verletzten offenstehen. Ob die Seelen der ehemaligen Patienten den Ort wohl je verlassen haben? Wem das noch immer nicht reicht, der zieht zur Schilleroper weiter. Dieser fast runde Bau im Stadtteil St. Pauli erinnert an ein Zirkuszelt. Wieso? Errichtet wurde der Hamburger Lost Place von einem Zirkuspionier und sollte einer Pferdeshow dienen.

Abschluss-Tipp für Mittelalter-Fans: Unter die sechs gruseligsten Orten der Stadt schaffen sie es vielleicht nicht, aber auch Hamburgs Mittelalter-Kulissen haben Gruselfaktor. Zum Beispiel die gespenstische Burg Henneberg (Poppenbüttel), wo Schlossgeister ihr Unwesen treiben sollen. Öffentlich zugänglich ist die Burganlage nicht, aber bei nächtlicher Beleuchtung ist Gänsehaut garantiert.

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