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SUMMARY:Circus Krone Hamburg 2026: „Farbenspiel“ auf dem Heiligengeistfeld
DESCRIPTION:Circus Krone kehrt nach Hamburg zurück. Wenn auf dem Heiligengeistfeld ein gewaltiges Zirkuszelt wächst\, beginnt mitten in Hamburg eine kleine Stadt auf Zeit. Vom 17. September bis zum 11. Oktober 2026 schlägt Circus Krone seine Zelte auf St. Pauli auf. \n\n\n\nDas Gastspiel gehört zur Deutschlandtournee des traditionsreichen Münchner Zirkusunternehmens. Gezeigt wird das aktuelle Programm „Farbenspiel – Gold Edition“\, das klassische Zirkuskunst mit moderner Bühnentechnik\, Tanz und aufwendig gestalteten Lichtbildern verbindet. \n\n\n\nRund 150 Minuten lang wechseln sich Akrobatik\, Comedy und Tierdarbietungen in der Manege ab. Eine Pause von etwa 20 Minuten ist bereits in der angegebenen Dauer enthalten. \n\n\n\nAkrobatik zwischen Manege und Zirkuskuppel\n\n\n\nZu den Höhepunkten des Programms gehören die Flying Tabares am Doppelflugtrapez. Ihre Darbietung führt weit hinauf unter die Zirkuskuppel und lebt von präzisem Timing\, weiten Flügen und dem Vertrauen zwischen den beteiligten Artistinnen und Artisten. \n\n\n\nDie fünf Frauen der Mongoljingoo-Truppe verbinden verschiedene Formen der Akrobatik mit Hula-Hoop\, Luftartistik und Bogenschießen. Bei ihrem sogenannten Tell-Schuss wird der Bogen im Handstand mit den Füßen bedient – eine Nummer\, bei der das Publikum vermutlich für einen Moment das Atmen vergisst. \n\n\n\nDaneben treten weitere internationale Artistinnen\, Artisten und Nachwuchstalente auf. Die Show setzt dabei nicht allein auf einzelne Kunststücke\, sondern auf fließende Übergänge\, Musik\, Kostüme und eine Inszenierung\, die den gesamten Raum des Zeltes einbezieht. \n\n\n\nClowns mit großer Zirkustradition\n\n\n\nFür die komischen Momente sorgen Fumagalli und Daris. Das Clownsduo verbindet klassische Zirkuskomik mit ausdrucksstarker Körpersprache und einem Spiel\, das auch ohne lange Erklärungen funktioniert. \n\n\n\nIhre Auftritte sind mehr als bloße Pausen zwischen den artistischen Darbietungen. Gute Clownerie besitzt ihren eigenen Rhythmus: Ein Blick kommt zu spät\, eine Bewegung geht gründlich daneben und aus einem kleinen Missverständnis entsteht ein vollständiges Chaos. Genau darin liegt der Reiz dieser sehr alten Bühnenkunst. \n\n\n\nWenn die Manege zum Lichtermeer wird\n\n\n\nEinen deutlichen Gegenpol zur klassischen Clownerie bilden die Robotnik Headliners. Neun Künstlerinnen und Künstler verbinden kraftvollen Tanz und Breakdance mit leuchtenden Kostümen. \n\n\n\nDurch programmierte LED-Elemente entstehen bewegte Bilder aus Licht\, Farbe und Körpern. Die Manege verwandelt sich dabei in eine moderne Showbühne. Der Titel „Farbenspiel“ wird in diesen Momenten sehr wörtlich genommen. \n\n\n\nGeleitet wird Circus Krone von Direktorin Jana Mandana Lacey-Krone. Die Inszenierung verbindet die unterschiedlichen Nummern zu einer gemeinsamen Show\, ohne den Charakter der einzelnen Darbietungen zu überdecken. \n\n\n\nEin neues Zirkuszelt ohne störende Masten\n\n\n\nPräsentiert wird die „Gold Edition“ in einem neu entwickelten Chapiteau für rund 2.000 Besucherinnen und Besucher. Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich um das größte reisende Zirkuszelt der Welt. \n\n\n\nDie Konstruktion kommt im Zuschauerraum ohne sichtbehindernde Stützmasten aus. Dadurch soll von allen Plätzen ein möglichst freier Blick auf die Manege möglich sein. \n\n\n\nMehr als 60 Mitarbeitende benötigen ungefähr einen Tag\, um das Zelt aufzubauen. Hinzu kommen technische Bereiche\, Stallungen\, Wohnwagen\, Werkstätten und die gesamte Infrastruktur des reisenden Unternehmens. Auf dem Heiligengeistfeld entsteht damit vorübergehend ein eigenes kleines Viertel. \n\n\n\nTierdarbietungen gehören zum Programm\n\n\n\nCircus Krone hält auch 2026 am traditionellen Tiercircus fest. Martin Lacey junior und sein Sohn Alexis Lacey-Krone treten gemeinsam mit Löwen und Tigern auf. Jana Mandana Lacey-Krone präsentiert mit ihrer Reitergruppe Voltigieren\, Trickreiterei und Dressur. \n\n\n\nDas sollte vor dem Ticketkauf bekannt sein: Für einen Teil des Publikums gehören Tiere zur klassischen Zirkustradition\, andere Menschen lehnen insbesondere Auftritte mit Wildtieren grundsätzlich ab. Die Frage wird seit Jahren kontrovers diskutiert. \n\n\n\nNach Angaben von Circus Krone werden Haltung und Versorgung der Tiere an jedem Gastspielort von den zuständigen Behörden kontrolliert. Wer mehr über die Unterbringung wissen möchte\, kann sich vor Ort an das Zirkusteam wenden. \n\n\n\nEin Ausflug für Familien\n\n\n\nCircus Krone empfiehlt die Vorstellung für Kinder ab drei Jahren. Kinder unter drei Jahren benötigen keine eigene Eintrittskarte\, haben dann allerdings auch keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz. \n\n\n\nErmäßigungen werden unter anderem für Kinder unter zwölf Jahren\, Menschen mit Behinderung\, Rentnerinnen und Rentner sowie Erwerbslose angeboten. Die günstigsten Eintrittskarten sind ab 20\,50 Euro erhältlich. Der tatsächliche Preis richtet sich nach Vorstellungstag und Platzkategorie. \n\n\n\nDer Einlass beginnt ungefähr eine Stunde vor dem jeweiligen Vorstellungsbeginn. Die Zirkuskassen öffnen rund anderthalb Stunden vorher. \n\n\n\nVorstellungen auf dem Heiligengeistfeld\n\n\n\nWährend des Hamburger Gastspiels werden Vorstellungen zu unterschiedlichen Tageszeiten angeboten. Regulär beginnt das Programm donnerstags\, freitags und samstags um 15.30 und 19.30 Uhr. Sonntags sind Vorstellungen um 10.30 und 14.30 Uhr vorgesehen. \n\n\n\nAn einzelnen Tagen können die Zeiten abweichen. Deshalb solltest Du bei der Buchung auf die Uhrzeit des ausgewählten Termins achten. \n\n\n\nDas Heiligengeistfeld ist am einfachsten mit der U-Bahn zu erreichen. Je nach Lage des Zirkusgeländes bieten sich die U3-Haltestellen St. Pauli und Feldstraße an. Rund um das Gelände stehen nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung. \n\n\n\nCircus Krone Hamburg 2026 im Überblick\n\n\n\nGastspiel: 17. September bis 11. Oktober 2026Show: „Farbenspiel – Gold Edition“Ort: Heiligengeistfeld\, 20359 HamburgDauer: ungefähr 150 Minuten einschließlich 20 Minuten PauseEinlass: etwa eine Stunde vor VorstellungsbeginnZirkuskasse: etwa anderthalb Stunden vor VorstellungsbeginnEintritt: ab 20\,50 EuroAltersempfehlung: ab drei JahrenProgramm: Akrobatik\, Clownerie\, Tanz\, LED-Show sowie Darbietungen mit Pferden\, Löwen und TigernAnreise: U3 bis St. Pauli oder FeldstraßeWebsite: https://www.circus-krone.com/
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SUMMARY:Oktoberfest 2026 in Hamburg: alle bekannten Oktobergaudis in der Hansestadt
DESCRIPTION:Hier ein Überblick für euer persönliches Oktoberfest 2026 in Hamburg. Die Bandbreite reicht vom großen Festzelt über Restaurantaktionen bis zur Bootsparty. Stand der Angaben ist der 14. September 2026. \n\n\n\nWandsbeker Oktoberfest 2026\n\n\n\nTermin: 18. September bis 4. Oktober 2026Ort: Wandsbeker Marktplatz\, 22041 HamburgFormat: Großes Festzelt mit Biergarten\, Livebands\, DJs und bayerischen Speisen \n\n\n\nDas Wandsbeker Oktoberfest bezeichnet sich als größtes Oktoberfest Norddeutschlands und damit natürlich auch das größte Oktoberfest 2026 in Hamburg. Auf dem Programm stehen unter anderem die Alpenbanditen\, die Emsperlen\, DJ Robert Laube und sonntägliche Frühschoppen mit den Möhnsener Musikanten. \n\n\n\nSonntags bis donnerstags ist der Eintritt grundsätzlich frei. Freitags\, samstags und am 2. Oktober wird ab 16 Uhr Eintritt verlangt. An diesen Abenden gilt im Festzelt eine Altersgrenze von 18 Jahren. Bestätigte Angaben des Veranstalters \n\n\n\nBergedorfer Oktoberfest 2026\n\n\n\nTermin: 18. bis 20. September 2026Ort: Frascatiplatz\, 21029 Hamburg-BergedorfFormat: Festzelt\, Biergarten\, Jahrmarkt\, Livemusik und Schützenumzug \n\n\n\nDas Bergedorfer Oktoberfest 2026 verbindet eine abendliche Festzeltparty mit einem frei zugänglichen Biergarten und Jahrmarkt. Am Freitag beginnt der Jahrmarkt um 16 Uhr\, am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr. \n\n\n\nFür das Festzelt werden am Freitag und Samstag Eintrittskarten benötigt. Am Sonntag ist der Zutritt frei. Dieser Tag ist zugleich als familienfreundliches Programm zum Weltkindertag geplant. Programm und Besucherinformationen \n\n\n\nOktoberfest im Hofbräu Wirtshaus Speersort\n\n\n\nTermin: 19. September bis 24. Oktober 2026Ort: Hofbräu Wirtshaus\, Speersort 1\, 20095 HamburgFormat: Oktoberfestwochen im bayerischen Wirtshaus \n\n\n\nMitten in der Hamburger Innenstadt werden Hofbräu-Oktoberfestbier\, bayerische Gerichte und Wiesn-Stimmung serviert. Das Angebot eignet sich eher für einen geselligen Wirtshausbesuch als für ein großes Volksfest. \n\n\n\nEine Tischreservierung ist besonders an den Wochenenden für dieses Oktoberfest 2026 in Hamburg sinnvoll. Oktoberfest im Hofbräu Wirtshaus \n\n\n\nGroßer Mittagsanstich im Hofbräu Wirtshaus Esplanade\n\n\n\nTermin: Samstag\, 19. September 2026Beginn: 12 UhrOrt: Hofbräu Wirtshaus Esplanade\, Esplanade 6\, 20354 HamburgFormat: Fassanstich mit Essen und Livemusik \n\n\n\nDer Mittagsanstich eröffnet die Hamburger Oktoberfestzeit im Hofbräu Wirtshaus. Das angebotene Paket kostet 69 Euro und enthält einen Liter Oktoberfestbier\, einen Schnaps\, ein Hauptgericht\, ein Wiesn-Präsent und Livemusik. Angaben zum Mittagsanstich \n\n\n\nOktoberfest in der T.R.U.D.E.\n\n\n\nTermin: seit 1. September 2026 während der Wiesn-SaisonBeginn: täglich ab 16 UhrOrt: T.R.U.D.E.\, Maurienstraße 13–15\, 22305 Hamburg-BarmbekFormat: Saisonale Speisekarte und Wiesn-Dekoration im Restaurant \n\n\n\nDie T.R.U.D.E. feiert kein klassisches Festzelt-Oktoberfest\, sondern bietet während der Wiesn-Saison bayerische Gerichte und eigene Interpretationen an. Dazu gehören Spanferkelrollbraten\, Wurstsalat\, Kaiserschmarrn und ein veganer „Fleisch-LOS-käse“. \n\n\n\nDer Restaurantbetrieb eignet sich auch für Familien und kleinere Gruppen. Eine Reservierung wird empfohlen. Oktoberfestangebot der T.R.U.D.E. \n\n\n\nOktoberfest der Küchenfreunde\n\n\n\nTermin: Samstag\, 26. September 2026Beginn: 19 UhrOrt: Küchenfreunde Kraftwerk\, Leverkusenstraße 54\, 22761 Hamburg-BahrenfeldFormat: Kulinarischer Oktoberfestabend in einer Eventlocation \n\n\n\nDie Küchenfreunde veranstalten einen eigenen Oktoberfestabend im Kraftwerk in Bahrenfeld. Zu erwarten ist ein stärker gastronomisch geprägtes Format in kleinerem Rahmen. Der Termin wird über den offiziellen Ticketauftritt der Küchenfreunde angeboten. \n\n\n\nOktoberfest auf dem Partyschiff\n\n\n\nTermin: Samstag\, 26. September 2026Zeit: 18 bis 23 UhrAbfahrt: Landungsbrücken 7–10Format: Bootsparty mit Mallorca- und Partyhits \n\n\n\nDas schwimmende Oktoberfest setzt weniger auf Blasmusik als auf Mallorca-Hits\, Chartmusik und Partyunterhaltung. Zum Programm gehören Sängerin Carolina sowie Showeinlagen für ein erwachsenes Publikum.  \n\n\n\nDiese Veranstaltung ist nach Angaben des Veranstalters bereits ausverkauft. Sie gehört dennoch in die Übersicht\, damit niemand lange nach nicht mehr verfügbaren Eintrittskarten sucht. Aktueller Buchungsstand \n\n\n\nWaltersWiesn im Hamburger Stadtpark\n\n\n\nTermine: 1. bis 3.\, 9. bis 10. sowie 16. bis 17. Oktober 2026Zeit: jeweils 16 bis 22 UhrOrt: Landhaus Walter\, Otto-Wels-Straße 2\, 22303 HamburgFormat: Große Wiesn-Veranstaltung mit Außenbereich und Almhütte \n\n\n\nBei WaltersWiesn stehen Livebands\, DJs\, frisch gezapftes Bier und bayerische Speisen auf dem Programm. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Maßkrugstemmen\, Hau den Lukas\, Dosenwerfen und weitere Spiele. Das ist ein Oktoberfest 2026 in Hamburg ganz nach unserem Geschmack. \n\n\n\nDas Gelände bietet Platz für bis zu 3.000 Menschen. Damit gehört WaltersWiesn zu den größeren Hamburger Oktoberfestveranstaltungen. Termine von WaltersWiesn \n\n\n\nOktoberfest 2026 in Hamburg spezial: Die Single Wiesn\n\n\n\nTermin: Samstag\, 10. Oktober 2026Beginn: 18 UhrOrt: Landhaus Walter\, Otto-Wels-Straße 2\, 22303 HamburgFormat: Oktoberfestparty für Singles \n\n\n\nDie Single Wiesn findet innerhalb der Wiesn-Saison im Landhaus Walter statt\, ist aber als eigenständige Kennenlern- und Flirtveranstaltung angelegt. Gefeiert wird in Tracht oder normaler Partykleidung. Veranstaltungsangaben \n\n\n\nHamburger Oktoberfest in der Fischauktionshalle\n\n\n\nTermine: 2.\, 3.\, 9.\, 10.\, 16. und 17. Oktober 2026Zeit: jeweils 18 bis 1 UhrOrt: Altonaer Fischauktionshalle\, Große Elbstraße 9\, 22767 HamburgFormat: Große Abendveranstaltung mit Festzeltmusik\, Bier und bayerischer Küche \n\n\n\nAn drei Oktoberwochenenden wird die Fischauktionshalle zur maritimen Wiesn. Neben einfachen Partytickets werden höherpreisige Pakete mit reservierten Plätzen\, Getränken oder Speisen angeboten. \n\n\n\nPartytickets für ein Oktoberfest 2026 in Hamburg in der Fischauktionshalle sind ab 26 Euro erhältlich. Einige Kategorien und frühe Termine sind bereits ausverkauft. Tickets und Verfügbarkeit \n\n\n\nTermine der wichtigsten Oktoberfeste in Hamburg in Kurzform\n\n\n\n\nAb 1. September: Oktoberfest in der T.R.U.D.E.\n\n\n\n18. September bis 4. Oktober: Wandsbeker Oktoberfest\n\n\n\n18. bis 20. September: Bergedorfer Oktoberfest\n\n\n\n19. September bis 24. Oktober: Hofbräu Wirtshaus Speersort\n\n\n\n19. September: Mittagsanstich im Hofbräu Wirtshaus Esplanade\n\n\n\n26. September: Küchenfreunde Oktoberfest\n\n\n\n26. September: Oktoberfest auf dem Partyschiff – ausverkauft\n\n\n\n1. bis 17. Oktober an mehreren Wochenenden: WaltersWiesn\n\n\n\n2. bis 17. Oktober an drei Wochenenden: Hamburger Oktoberfest in der Fischauktionshalle\n\n\n\n10. Oktober: Single Wiesn im Landhaus Walter
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SUMMARY:Harbour Front Literaturfestival 2026: Hamburg liest die Zukunft
DESCRIPTION:Harbour FrontHamburg wird wieder zur großen Bühne für Bücher\, Gespräche und gesellschaftliche Fragen. Noch bis zum 11. Oktober bringt das 17. Harbour Front Literaturfestival bedeutende Autorinnen und Autoren\, politische Stimmen\, Wissenschaft\, Musik und ein neugieriges Publikum zusammen. Mehr als 70 Veranstaltungen verteilen sich auf 20 Spielorte in der ganzen Stadt. \n\n\n\nDabei will das Festival ausdrücklich mehr sein als eine lange Reihe klassischer Lesungen. Gespräche\, Performances\, Buchpremieren\, Live-Podcasts\, Musikabende und interaktive Experimente sollen Literatur aus dem stillen Kämmerlein holen und zu einer öffentlichen Angelegenheit machen. Im besten Sinne: Menschen begegnen einander\, Gedanken geraten in Bewegung und scheinbar feste Gewissheiten bekommen Risse. \n\n\n\nEin Festival gegen die politische Verdunkelung\n\n\n\nÜber dem Programm steht die Frage\, wie wir über Zukunft sprechen. Nicht als Drohung\, die unaufhaltsam auf uns zukommt\, sondern als etwas\, das gesellschaftlich gestaltet werden kann. Festivalleiter Joachim Lux setzt dabei auf einen reflektierten Optimismus: Die Gegenwart soll weder beschönigt noch resigniert hingenommen werden. \n\n\n\nDieser Ansatz zeigt sich in vielen Veranstaltungen. Literatur trifft auf Politik\, persönliche Erfahrung auf wissenschaftliche Perspektiven und große Weltlage auf konkrete Lebenswirklichkeit. Demokratie\, internationale Konflikte\, Klimakrise\, Macht\, gesellschaftliche Teilhabe und Geschlechterverhältnisse ziehen sich durch das Programm. \n\n\n\nMehr als in früheren Jahren stehen Frauen und ihre Geschichten im Mittelpunkt. Sie schreiben über Krieg und Frieden\, Familie und Identität\, Gewalt gegen Frauen\, Freiheit\, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Veränderung. \n\n\n\nAmerika zwischen Freiheitsversprechen und Krise\n\n\n\nEin zentraler Schwerpunkt des Festivals ist Amerika. Im Jahr des 250. Jubiläums der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung richtet Harbour Front den Blick auf ein Land\, das Politik\, Kultur und Literatur der westlichen Welt wie kaum ein anderes geprägt hat. \n\n\n\nDabei geht es nicht um ein nostalgisches Amerika aus Hollywood\, Woodstock und grenzenloser Freiheit. Das Festival betrachtet ebenso die gesellschaftliche Polarisierung\, den Einfluss von Donald Trump und der MAGA-Bewegung sowie die Frage\, was vom American Dream geblieben ist. \n\n\n\nEröffnet wurde das Festival am 19. September im Thalia Theater mit „Hamburg liest Amerika – The American Dream: eine verlorene Liebe?“. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Kultursenator Carsten Brosda schlugen gemeinsam mit Stimmen aus Kultur\, Medien\, Politik und Stadtgesellschaft den Bogen von der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung bis zu den aktuellen Auseinandersetzungen um Demokratie und gesellschaftliche Zuversicht. \n\n\n\nAm Abend wurde das Publikum beim interaktiven Think Tank „SZENARIO – Die Zukunft steht auf dem Spiel“ selbst Teil des Geschehens. Zukunftsforscherin Florence Gaub und Bundesaußenminister Johann Wadephul entwickelten ausgehend von einer Schiffshavarie in der Arktis ein geopolitisches Krisenszenario für das Jahr 2030. Die Besucherinnen und Besucher mussten Entscheidungen treffen und unmittelbar mit deren möglichen Folgen umgehen. \n\n\n\nKnapp 4.000 Menschen kamen zum ersten Festivalwochenende. \n\n\n\nDer Debütpreis geht 2026 an zwei Stimmen\n\n\n\nEine Besonderheit gab es bei der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Harbour Front Debütpreises. Im ausverkauften NICA Jazz Club entschied sich die Jury erstmals dafür\, zwei Auszeichnungen zu vergeben. \n\n\n\nOliwia Hälterlein wurde für ihren Roman „Wir Töchter“ geehrt\, Martin Piekar für „Vom Fällen eines Stammbaums“. Beide teilen sich den Preis und das Preisgeld. Die Entscheidung passt zu einem Festival\, das neue literarische Stimmen nicht bloß als Nachwuchs betrachtet\, sondern als wichtigen Teil der Gegenwartsliteratur. \n\n\n\nInternationale Literatur und ungewöhnliche Begegnungen\n\n\n\nZur besonderen Stärke des Harbour Front Literaturfestivals gehören Begegnungen\, die eigens für Hamburg entwickelt wurden. Bei den Harbour Front Dialogen treffen Autorinnen und Autoren aufeinander\, die sonst nicht gemeinsam auf einer Bühne zu sehen sind. \n\n\n\nIldikó von Kürthy und Daniel Schreiber eröffneten diese Reihe mit einer „Carte Blanche“\, die bewusst keinen gewöhnlichen Leseabend bieten wollte. Weitere Dialoge bringen Saša Staniši? mit Kristine Bilkau sowie Christiane Hoffmann mit Nino Haratischwili zusammen. \n\n\n\nAuch international ist das Programm prominent besetzt. Nach der Deutschlandpremiere von Han Kangs „Der goldene Faden“ kommen mit Jenny Erpenbeck\, Banu Mushtaq und Yáng Shu?ng-z? drei aufeinanderfolgende Gewinnerinnen des International Booker Prize im Festivalprogramm zusammen. \n\n\n\nDie kommenden Höhepunkte\n\n\n\nIn den verbleibenden Festivalwochen stehen zahlreiche große Namen und besondere Kombinationen auf dem Programm. \n\n\n\nBanu Mushtaq präsentiert ihre Erzählungen „Meistens bleibt ja die Frau übrig“. Cornelia Funke kommt mit „Emma glaubt nicht an Feen“ ins St. Pauli Theater. Joschka Fischer spricht über deutsche Identität\, während Philipp Oehmke und Campino den Roman „Papenburg“ vorstellen. \n\n\n\nIrvine Welsh und Thorsten Nagelschmidt begegnen sich mit ihren Büchern „Men in Love“ und „Nur für Mitglieder“. Rocko Schamoni erhebt bei der zweiten „Gala des Scheiterns“ gemeinsam mit Christiane Rösinger\, Thomas von Steinaecker\, Fritzi Ernst und Gereon Klug das Misslingen zur Kunstform. \n\n\n\nCharlotte Link spricht in einem exklusiven True-Crime-Abend darüber\, wie viel Wirklichkeit ein Thriller verträgt. Maria Schrader und Jens Harzer erinnern zehn Jahre nach seinem Tod an Roger Willemsen. Béla B Felsenheimer widmet sich dem Dracula-Mythos\, Francis Fukuyama fragt nach der Zukunft der liberalen Demokratie. \n\n\n\nDörte Hansen stellt ihren neuen Roman „Broder“ vor. Charly Hübner und Caren Miosga widmen sich Uwe Johnsons „Jahrestagen“. Ulrich Tukur nähert sich Mark Twain\, während Jenny Erpenbeck und Martina Gedeck den Roman „Heimsuchung“ auf die Bühne bringen. \n\n\n\nRobert Habeck richtet mit „Arctic Meltdown“ den Blick auf die geopolitische Bedeutung der Arktis. Manon Garcia nimmt den Pelicot-Prozess zum Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt\, Macht und Männlichkeit. Kristina Lunz und Düzen Tekkal fragen\, weshalb Frauenhass gesellschaftlich weiterhin so wirksam ist. \n\n\n\nWenn Literatur Musik bekommt\n\n\n\nDie Programmlinie SOUNDS zeigt\, wie selbstverständlich sich Sprache und Musik verbinden können. Texte werden gesprochen\, gesungen\, vertont und neu interpretiert. \n\n\n\nBetterov stellt mit „Goldener Retriever“ seinen Debütroman vor und verbindet literarisches Erzählen mit dem melancholischen Ton seiner Musik. Corinna Harfouch bringt gemeinsam mit der Band Die Tentakel von Delphi Brechts Exillyrik zwischen Jazz\, Rock und Improvisation auf die Bühne. \n\n\n\nBeim Writers’ Thursday treffen unter anderem Judith Holofernes\, Alexa Hennig von Lange und Mille Petrozza aufeinander. Omer Meir Wellber spricht in der Staatsoper über sein Leben zwischen Musik und Literatur. \n\n\n\nBücher für Kinder und Familien\n\n\n\nMit FAMILY & KIDS erhält das junge Publikum erstmals eine eigene Programmlinie. Margit Auer stellt den 17. Band der „Schule der magischen Tiere“ vor. Maria und Marc-Uwe Kling bringen „Die Nervknödel“ sowie „Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen“ gemeinsam auf die Bühne. \n\n\n\nRalph Caspers erzählt von „Lumpi\, dem Katzenretter“\, während Bodo Wartke mit seinen Sprachspielen rund um „Barbaras Rhabarberbar“ zeigt\, wie viel Rhythmus\, Unsinn und Vergnügen in deutscher Sprache stecken können. \n\n\n\nDie Familienveranstaltungen sind kein angehängtes Begleitprogramm. Sie gehören zum Anspruch des Festivals\, Literatur für unterschiedliche Generationen und möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. \n\n\n\nEin erstes Buch ist immer ein aufregendes Wagnis. Es erzählt nicht nur eine bisher unentdeckte Geschichte\, sondern markiert den Aufbruch einer neuen literarischen Stimme\, einer eigenen Haltung\, eines unverwechselbaren Tons. Debütromane überraschen\, fordern heraus und eröffnen frische Perspektiven. Hier entstehen Autorinnen und Autoren\, die die Literatur von morgen prägen. \n\n\n\nHarbour Front Debütpreis 2026\n\n\n\nMit dem Harbour Front Debütpreis zeichnet das Harbour Front Literaturfestival herausragende deutschsprachige\, belletristische Romandebüts aus dem Frühjahr und Herbst 2026 aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt Autorinnen und Autoren\, deren erste Romane durch sprachliche Kraft\, erzählerische Eigenständigkeit und literarische Qualität überzeugen. \n\n\n\nDie Debütpreisjury hat aus zahlreichen Einsendungen diese sechs Romane auf die die Shortlist des Harbour Front Debütpreises 2026 gewählt: \n\n\n\n·         Katrin Zipse:„Moosland“ (ET: 10.03.2026\, DuMont) \n\n\n\n·         Martin Piekar:„Vom Fällen eines Stammbaums“ (ET: 15.05.2026\, Rowohlt Hundert Augen) \n\n\n\n·         Oliwia Hälterlein: „Wir Töchter“ (ET: 20.02.2026\, C.H. Beck) \n\n\n\n·         Son Lewandowski: „Die Routinen“ (ET: 17.01.2026\, Klett-Cotta) \n\n\n\n·         David Vajda: „Diamanten“ (ET: 17.02.2026\, Hanser Berlin) \n\n\n\n·         Maja Zade: „Wand an Wand“ (ET: 03.09.2026\, Matthes & Seitz) \n\n\n\nAm 20. September präsentieren diese sechs Nominierten im Rahmen des next.gen: new voices Programm ihre Debüts im NICA Jazz Club Hamburg. Begleitet von anregenden Gesprächen und Diskussionen trifft die Jury vor Ort ihre finale Entscheidung und ehrt am Ende des Abends feierlich die Preisträgerin oder den Preisträger. Tickets gibt es im Harbour Front Ticketshop. \n\n\n\nDie Debütpreisjury besteht aus folgenden Hamburger Buchhändlerinnen und Buchhändler: \n\n\n\n·         Pascal Mathéus– Buchhandlung Wassermann \n\n\n\n·         Can Mayaoglu – Buchhandlung im Literaturhaus Hamburg \n\n\n\n·         Melanie Winkler – Buchhandlung Thalia Norderstedt   \n\n\n\n·         Julia Kemp – Buchhandlung & Antiquariat Lüders \n\n\n\nDie Rathauspassage als offenes Festivalzentrum\n\n\n\nDas Herz des Festivals schlägt 2026 in der Rathauspassage. Zehn Veranstaltungen machen den zentral gelegenen Ort zu einem niedrigschwelligen Raum für Literatur\, Gespräche und neue Bühnenformate. \n\n\n\nBei „Nah am Wasser“ geht es um Liebe\, Sexualität\, Beziehungen\, Macht und Scham. „Rising Tide“ bietet jungen Stimmen\, Poetry\, Spoken Word und Battlerap eine Bühne. Die „Freche Möwe“ verbindet Comedy\, Literatur und Performance. \n\n\n\nDamit verlässt Harbour Front bewusst die vertrauten Wege des Literaturbetriebs. Nicht jede Veranstaltung verlangt Vorwissen\, einen feierlichen Theatersaal oder die stille Ehrfurcht vor einem gedruckten Buch. \n\n\n\nGroße Abschlussabende im Oktober\n\n\n\nAm letzten Festivalwochenende stehen noch einmal mehrere Generationen und Kunstformen nebeneinander. Leonie Swann kehrt mit einem neuen Glennkill-Roman zurück. Ronja von Rönne präsentiert „Alles Liebe“\, und die Thalbachs machen Shakespeares „Macbeth“ zu einem generationenübergreifenden Familienprojekt. \n\n\n\nDen Schlusspunkt setzt Juli Zeh am 11. Oktober in der Elbphilharmonie mit der Premiere ihres neuen Romans „Pony Show“. Ein passender Abschluss für ein Festival\, das Literatur nicht als Dekoration versteht\, sondern als lebendigen Ort für Widerspruch\, Fantasie und gesellschaftliche Verständigung. \n\n\n\nHarbour Front Literaturfestival 2026 im Überblick\n\n\n\n\nAbschluss: Juli Zeh mit „Pony Show“ am 11. Oktober in der Elbphilharmonie\n\n\n\nFestivalzeitraum: 19. September bis 11. Oktober 2026\n\n\n\nAusgabe: 17. Harbour Front Literaturfestival\n\n\n\nUmfang: mehr als 70 Veranstaltungen\n\n\n\nSpielorte: 20 Orte in Hamburg\n\n\n\nFestivalzentrum: Rathauspassage Hamburg\n\n\n\nProgrammlinien: NOW\, FUTURE\, SOUNDS\, NEXT.GEN\, FOREVER sowie FAMILY & KIDS\n\n\n\nSchwerpunkte: Amerika\, Zukunft\, Demokratie\, internationale Literatur\, Frauenstimmen\, Musik und neue Bühnenformate\n\n\n\nWebsite: https://harbourfront-hamburg.com/
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