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SUMMARY:Maria Lassnig und Edvard Munch: Malfluss = Lebensfluss in der Kunsthalle
DESCRIPTION:Was verbindet die österreichische Künstlerin Maria Lassnig mit Edvard Munch\, der mehr als ein halbes Jahrhundert vor ihr geboren wurde? Die Hamburger Kunsthalle geht dieser Frage in der großen Ausstellung „Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss“ nach. \n\n\n\nBis zum 30. August 2026 sind auf zwei Geschossen der Galerie der Gegenwart knapp 200 Werke zu sehen. Gemälde treffen auf Arbeiten auf Papier\, Fotografien\, Filme und eine Skulptur. Erstmals werden die Werke Lassnigs und Munchs in einer solchen Doppelschau unmittelbar miteinander in Beziehung gesetzt. \n\n\n\nZwei Künstler und überraschende Gemeinsamkeiten\n\n\n\nEdvard Munch ist vor allem für seine intensive Darstellung menschlicher Gefühle bekannt. Trauer\, Angst\, Verzweiflung\, Zorn und Freude bestimmen viele seiner Arbeiten. \n\n\n\nMaria Lassnig richtet den Blick stärker auf den eigenen Körper und seine Empfindungen. Berühmt wurde sie für ihre sogenannten Körperbewusstseinsbilder\, in denen sie nicht einfach abbildete\, wie ein Körper aussieht\, sondern malerisch untersuchte\, wie er sich von innen anfühlt. \n\n\n\nTrotz dieser unterschiedlichen Ausgangspunkte zeigen sich erstaunliche Gemeinsamkeiten. Beide experimentierten mit Farbe\, Pinselführung und Maltechnik und machten persönliche Wahrnehmungen zum Ausgangspunkt ihrer Kunst. \n\n\n\nVon Selbstporträts bis ins Weltall\n\n\n\nDie Ausstellung ist in 13 Kapitel sowie einen Prolog und einen Epilog gegliedert. Der Rundgang beginnt bei frühen Selbstporträts und führt über Doppelporträts und Geschlechterbeziehungen immer weiter hinaus – bis in die Dimension des Weltalls. \n\n\n\nDabei geht es unter anderem um Frauenbilder\, die Beziehung zwischen Mensch und Tier\, Natur\, Hände\, Krankheit und Tod\, Lebenszyklen und das „innere Sehen“. \n\n\n\nZu den bekanntesten ausgestellten Arbeiten gehört Edvard Munchs „Madonna“ aus den Jahren 1893 bis 1895. Auf Seiten Maria Lassnigs gehört „Traditionskette“ von 1983 zu den Schlüsselwerken der Ausstellung. \n\n\n\nWenn Malen und Leben zusammengehören\n\n\n\nDer Ausstellungstitel „Malfluss = Lebensfluss“ stammt von einem Werk Maria Lassnigs. Er beschreibt zugleich einen zentralen Gedanken der Doppelschau: Kunst und Leben lassen sich bei beiden Künstlern kaum voneinander trennen. \n\n\n\nBiografische Erfahrungen\, körperliche Wahrnehmungen und starke Emotionen finden unmittelbar Eingang in ihre Arbeiten. Dadurch erzählen die Werke nicht nur von Lassnig und Munch selbst\, sondern auch von den gesellschaftlichen Vorstellungen ihrer jeweiligen Zeit. \n\n\n\nFührungen\, Körperarbeit\, Film und Theater\n\n\n\nZur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Neben klassischen Führungen bietet die Kunsthalle Tandemführungen unter dem Titel „Der Körper in der Kunst von Maria Lassnig und Edvard Munch“ an. Dabei werden kunsthistorische Betrachtungen mit einfachen Übungen aus der Körperarbeit verbunden. \n\n\n\nAudiotouren stehen über die App der Hamburger Kunsthalle auf Deutsch\, Englisch und in Leichter Sprache zur Verfügung. Die deutschsprachigen Audiotouren werden von Lina Beckmann und Mirko Kreibich vom Deutschen Schauspielhaus gesprochen. \n\n\n\nZum weiteren Programm gehören szenische Lesungen\, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen. Das Metropolis Kino begleitet die Ausstellung außerdem mit einem eigenen Filmprogramm. \n\n\n\nInternationale Zusammenarbeit für eine außergewöhnliche Ausstellung\n\n\n\nDie Doppelschau entstand gemeinsam mit dem Kunsthaus Zürich und in Zusammenarbeit mit der Maria Lassnig Stiftung in Wien sowie dem Munchmuseet in Oslo. \n\n\n\nHamburg und Zürich verfügen zusammen über den größten Bestand an Werken Edvard Munchs außerhalb Oslos. Für die Ausstellung werden diese Bestände durch internationale Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen ergänzt. \n\n\n\nNach dem Ende der Hamburger Ausstellung wandert „Malfluss = Lebensfluss“ weiter nach Zürich. \n\n\n\nAusstellung: Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss\n\n\n\nTermin:27. März bis 30. August 2026 \n\n\n\nOrt:Hamburger KunsthalleGalerie der GegenwartGlockengießerwall 520095 Hamburg \n\n\n\nUmfang:Knapp 200 Exponate auf zwei Geschossen \n\n\n\nGezeigt werden:GemäldeArbeiten auf PapierFotografienFilmeSkulptur \n\n\n\nBegleitprogramm:Öffentliche FührungenTandemführungen mit KörperarbeitAudiotourenFilmprogrammLesungenVorträge und Gespräche
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SUMMARY:Schlafquartier – Ausstellung über Obdachlosigkeit im urbanen Raum
DESCRIPTION:Wie sieht eine Stadt aus\, wenn man aufhört wegzusehen? \n\n\n\nDie Ausstellung „Schlafquartier – Obdachlosigkeit in deutschen Großstädten“ des Hamburger Fotografen und Künstlers Lars Klingenberg richtet den Blick auf Orte\, an denen obdachlose Menschen nachts Schutz suchen. Zu sehen sind großformatige Fotografien\, O-Töne und Texte\, die Obdachlosigkeit nicht abstrakt behandeln\, sondern mitten in den Stadtraum holen. \n\n\n\nSeit 2015 arbeitet Klingenberg an dem langfristig angelegten Projekt. Seine Fotografien zeigen Schlafplätze obdachloser Menschen\, ohne die Betroffenen selbst sichtbar zu machen. Stattdessen erzählen Textfragmente\, Stimmen und dokumentarische Beobachtungen von Ausgrenzung\, Unsicherheit und dem täglichen Kampf um einen geschützten Ort in der Stadt. \n\n\n\nDie Ausstellung bewegt sich zwischen dokumentarischer Fotografie\, sozialer Recherche und künstlerischer Reflexion. Gleichzeitig stellt sie Fragen an Architektur\, Stadtplanung und Gesellschaft: Wem gehört öffentlicher Raum? Wer wird sichtbar – und wer verdrängt? \n\n\n\nGezeigt wird „Schlafquartier“ vom 8. Mai bis 18. Juni 2026 bei Fehlig Moshfeghi Architekten in der Hamburger Neustadt\, im Rahmen des Hamburger Architektursommers. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussion\, Szenischer Lesung und einer Stadtführung zur sogenannten defensiven Architektur. \n\n\n\nRahmenprogramm\n\n\n\nStadtführung „Silent Agents“\n\n\n\n10.5.2026\, 14 Uhr \n\n\n\nDer Berliner Fotograf Julius Schreiner zeigt Arbeiten aus seiner Serie „Silent Agents“ über feindliche Architektur im öffentlichen Raum. Anschließend führt er zu Orten defensiver Architektur in Hamburgs Innenstadt. \n\n\n\nPodiumsdiskussion und Szenische Lesung\n\n\n\n16.6.2026\, 18 Uhr \n\n\n\nUnter dem Titel „Obdachlosigkeit überwinden: Wohnraum schaffen statt Hilfsangebote unterlassen“ diskutieren Gäste aus Politik\, Sozialarbeit\, Architektur und Kultur über Ursachen wachsender Wohnungslosigkeit und mögliche Lösungsansätze. Ergänzt wird der Abend durch eine Szenische Lesung mit Texten und Erfahrungsberichten aus Klingenbergs Projekt. \n\n\n\nAusstellung auf einen Blick\n\n\n\nAusstellung: „Schlafquartier“ – Fotografien und Texte von Lars KlingenbergOrt: Fehlig Moshfeghi Architekten\, Neuer Steinweg 2\, 20459 HamburgEröffnung: 7.5.2026\, 18 UhrAusstellungszeitraum: 8.5.–18.6.2026Öffnungszeiten: Outdoor rund um die Uhr\, Indoor freitags 14–17 Uhr und nach Vereinbarung
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SUMMARY:Mozart Nature Fest 2026: Hamburg bekommt ein ungewöhnlich schönes neues Festival
DESCRIPTION:Hamburg liebt Kultur. Hamburg liebt Natur. Und manchmal entstehen genau daraus die spannendsten Ideen. \n\n\n\nDas neue „Mozart Nature Fest 2026“ verbindet Musik und Naturerlebnis auf eine Weise\, die man so selten erlebt. Zwischen Ende Mai und Mitte Juli verwandeln sich Konzerthäuser\, Parks\, Kirchen und ungewöhnliche Orte der Stadt in Bühnen für Mozart\, Jazz\, Weltmusik\, Familienkonzerte und kreative Begegnungen mit der Natur. \n\n\n\nDabei geht es ausdrücklich nicht nur um klassische Hochkultur mit steifer Haltung und Räuspern zwischen den Sätzen. Das Festival wirkt offen\, neugierig und manchmal fast verspielt. \n\n\n\nMozart\, Vogelstimmen und urbane Natur\n\n\n\nEiner der schönsten Programmpunkte dürfte „Mozart und die Vögel“ werden. Hintergrund ist Mozarts berühmter Star\, der angeblich Melodien aus seinem Klavierkonzert nachpfeifen konnte. Daraus entsteht ein Konzertabend zwischen Sinfonik\, Oper und Naturbeobachtung. \n\n\n\nÜberhaupt zieht sich das Thema Natur durch das gesamte Festival:Botanische Führungen in Planten un Blomen\, Insekten-Ausstellungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof\, Fledermausführungen am Abend oder musikalische Wanderungen entlang der Bille machen aus dem Festival eher eine kulturelle Reise als eine klassische Konzertreihe. \n\n\n\nUnd das passt erstaunlich gut zu Hamburg. \n\n\n\nFABRIK\, Laeiszhalle und Ohlsdorf statt roter Samtvorhang\n\n\n\nBesonders angenehm: Das Festival verlässt bewusst die üblichen Grenzen klassischer Konzertorte. \n\n\n\nNeben der Laeiszhalle und Hamburger Hauptkirchen spielen auch die FABRIK\, die Botschaft der Wildtiere\, das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verschiedene Open-Air-Orte eine zentrale Rolle. \n\n\n\nEs gibt sogar musikalische Fahrradtouren zu einzelnen Veranstaltungen. Allein diese Idee wirkt schon mehr nach Hamburger Sommer als nach steifer Mozartpflege. \n\n\n\nFamilienkonzerte\, Weltmusik und Opernarien-Karaoke\n\n\n\nDas Programm reicht von klassischen Konzerten bis zu ziemlich wilden Mischformen:Jazz\, Funk\, Weltmusik\, Umwelt-Protestsongs und neu arrangierte Mozart-Stücke treffen aufeinander. \n\n\n\nDazu kommen Mitmachaktionen für Kinder\, Workshops\, Naturprojekte des NABU und sogar Opernarien-Karaoke. \n\n\n\nJa\, wirklich. \n\n\n\nWer schon immer einmal die Königin der Nacht mit Orchester schmettern wollte\, bekommt hier offenbar seine Chance. \n\n\n\nMozart Nature Fest 2026 mit dem NABU\n\n\n\nWas das Mozart Nature Fest sympathisch macht:Hier geht es nicht nur um Musik\, sondern auch um die Frage\, wie Kultur und Natur zusammengehören. \n\n\n\nDer NABU Hamburg begleitet viele Veranstaltungen mit Führungen und Aktionen rund um Artenvielfalt\, Lebensräume und Naturschutz. Dadurch entsteht kein erhobener Zeigefinger\, sondern eher das Gefühl\, dass Kultur und Natur gemeinsam atmen können. \n\n\n\nUnd ehrlich gesagt:Davon könnte Hamburg ruhig mehr bekommen. \n\n\n\nProgrammflyer Mozart Nature Fest 2026\n\n\n\nProgramm Mozart Fest 2026Herunterladen
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SUMMARY:Opening Days der Triennale der Photographie Hamburg 2026
DESCRIPTION:Foto: Henning Rogge \n\n\n\nDie Deichtorhallen Hamburg eröffnen Anfang Juni die 9. Triennale der Photographie Hamburg – eines der wichtigsten Fotofestivals Europas. Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfangreiches Programm mit elf institutionellen Ausstellungen\, Künstler*innengesprächen\, Performances\, Screenings und Führungen an mehreren Orten in Hamburg. \n\n\n\nDer offizielle Festivalauftakt findet am 4. Juni 2026 ab 20 Uhr in der Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen statt. Zur Eröffnung sprechen unter anderem Kultursenator Carsten Brosda\, Deichtorhallen-Intendant Dirk Luckow und der künstlerische Leiter der Triennale\, Mark Sealy. Musikalisch begleitet werden die Opening Days vom Born2Sing Choir sowie Live-DJ-Sets von ByteFM. \n\n\n\nMehr als nur Fotografie\n\n\n\nDie Triennale versteht Fotografie nicht nur als Bildmedium\, sondern als gesellschaftlichen und kulturellen Resonanzraum. Zu den zentralen Ausstellungen zählt „Alliance\, Infinity\, Love – In the Face of the Other“\, die ab 5. Juni in der Halle für aktuelle Kunst gezeigt wird und rund 30 internationale Positionen aus Fotografie\, Video und Film vereint. \n\n\n\nWeitere Highlights der Triennale der Photographie Hamburg 2026:\n\n\n\n\n„Cocktail Prolongé: F.C. Gundlach Special“Über 300 Arbeiten aus der Sammlung F.C. Gundlach mit Werken von Diane Arbus\, Robert Mapplethorpe\, Cindy Sherman und vielen weiteren Künstler*innen.\n\n\n\n„Residual Sky Under Contamination“ von Akosua Viktoria Adu-SanyahExperimentelle fotografische Arbeiten zwischen analogem Prozess und Installationskunst.\n\n\n\n„Rotting From Within“ von Abdulhamid KircherEine großformatige fotografisch-installative Auseinandersetzung mit Familie\, Gewalt und Versöhnung.\n\n\n\n„Inner Mornings\, or Forms of Counterculture“Eine große Ausstellung in der Sammlung Falckenberg mit rund 170 Arbeiten von mehr als 80 Künstler*innen.\n\n\n\n„Zugunruhe“ von Oksana YushkoEine Video- und Soundinstallation über Warenströme\, Migration und Ökologie.\n\n\n\n\nDie wichtigsten Fakten\n\n\n\nWas9. Triennale der Photographie Hamburg 2026Festivalauftakt4. Juni 2026\, ab 20 UhrOpening Days4.–14. Juni 2026Ausstellungen5. Juni bis 1. November 2026 (je nach Ausstellung unterschiedliche Laufzeiten)OrtDeichtorhallen Hamburg und weitere Partnerhäuser in HamburgTicketTriennale-Ticket für alle 11 Ausstellungen: 35 € regulär\, 25 € ermäßigt; mit Hamburg Card 28 € bzw. 18 €; unter 18 Jahren frei.
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