Jogging: Laufen und nicht einlaufen im Hamburger Regen

Jogging: Laufen und nicht einlaufen im Hamburger Regen

Das Sommer ist in Hamburg merkt man in schlechten Jahren lediglich an der steigenden Regenwassertemperatur. Wer sich auch bei schlechtem Wetter fit halten möchte, sollte nicht aus Zucker sein. Wir in Hamburg sind ja Kummer gewohnt und Schmuddelwedder kann uns auch beim Joggen nichts anhaben. Das glaub man!

Regen-Joggen soll ja gesund sein

Sommerliche Laufkleidung, trendige Herrenmode und alle nur denkbaren Accessoires, die man braucht, um selbst bei Pisswetter gut auszusehen, können heute ganz leicht im Internet geordert werden. Große Überraschung. Wenn es wie aus Eimern regnet, verspüren nur die Harten mit nem Garten den Drang, die Gelenke durch ein ausgiebiges Lauftraining unter freiem Himmel zu belasten.

Aber ist das Joggen im Regen nicht vielleicht sogar gut fürs Haar? Oder holt man sich jedes mal einen dicken Schnupfen! Faule Ausrede kennen wir jedenfalls genug! Tatsächlich ist das Laufen bei Regen ein regelrechter Immunbooster. Von daher müsste halb Hamburg, eine regelrechte Virentrutzburg sein. Wir reden hier natürlich nicht von Marathonstrecken bei Eisregen, Hagel und schneidendem Wind, der dich beim Joggen noch rasiert. Sondern vom Traben im altbekannten Hamburger Schmuddelwedder. Gerade im Frühling, Sommer und Herbst kann sich das feuchtfröhliche Lauftraining sehr positiv auf das Immunsystem auswirken. Gute Laune, eine verbesserte Fitness und gestärkte Abwehrkräfte sind die Folge. Wir übernehmen zwar dafür keine Garantie, aber den Tod dürfte ihr euch beim Bückeln durchs Geplätscher auch nicht gerade holen.

Hier unser Tipp: Anstelle der verregneten Laufstrecke sollte man sich andere Bilder vor Augen halten. Die heiße Dusche nach dem Joggen oder das angenehme Körpergefühl, das mit dem Lauftraining verbunden ist, können zum Beispiel einen Anreiz darstellen.

Die richtigen Schuhe für Regenläufe

Sind die normalen Laufschuhe auch für das Lauftraining bei Regen geeignet? Wenn es sich nicht nur um leichten Sprühregen handelt, sind die Joggingschuhe bereits nach wenigen Sekunden komplett durchnässt. Triefend nasse Socken können im Übrigen auch zu Blasenbildung führen. Hier können wasserdichte Sockenüberzüge, die man zum Beispiel in Fahrradgeschäften erhält, eine gute Lösung sein. Mittlerweile existieren auch schon Laufschuhmodelle, die durch Gore-Tex-Materialien die Füße schön trocken halten. Somit steht dem Lauftraining auch das Schuh-Argument nicht mehr im Wege. Im Zweifel – und bei warmen Sommerregen – lüft man einfach Barfuß. Soll noch gesünder sein. Vor allem für die morschen Knochen. Überhaupt: Barfußschuhe liegen gerade voll im Trend.

Doch richtige Hamburger Nordlichter dürften in Gummibotten und Friesennerz durch den strömenden Regen laufen, zur nächsten Eckkneipe – von denen es immer weniger gibt – und mit Bier und nassen Haare eine runde Fußball schauen. Das ist auch gesund und muss hin und wieder einfach reichen.

Foto: © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Hinterlasse eine Antwort

*