Ich jogge, also bin ich

Ich jogge, also bin ich

Manch hartgesottener Hamburger trotzt jedem Wetter und geht das ganze Jahr über im Freien joggen, selbst wenn es draußen stürmt oder schneit. Alle anderen Hanseaten trainieren den Winter über lieber in ihrem Fitnessstudio des Vertrauens und wagen sich erst wieder vor die Haustür, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den Boden küssen.

Kaum macht sich der Frühling in unserer Region bemerkbar, zieht es alle Jogger wieder nach draußen. Egal, ob im nächstgelegenen Park oder im Naturschutzgebiet, entlang der Elbe oder der Alster – unsere Stadt bietet laufbegeisterten Menschen eine Vielzahl an schönen Strecken. Wo man in Hamburg überall (mehr oder weniger entspannt) joggen gehen kann, könnt ihr hier in Erfahrung bringen. Was Anfänger hingegen beachten sollte, bevor sie ihre ersten Runden drehen, wird im Folgenden zusammengefasst.

Das perfekte Joggingoutfit

Früher war es gang und gäbe, in Schlabberhose und Kapuzenpulli laufen zu gehen, immerhin spielte das Aussehen keine übergewichtige Rolle beim Joggen – und das tut es auch heute nicht. Allerdings hat die Sportindustrie irgendwann herausgefunden, dass den Materialien der Laufbekleidung tatsächlich eine höhere Bedeutung zuteilkommen sollte: Fakt ist, dass Baumwolle den Schweiß regelrecht aufsaugt und den Körper somit schneller auskühlt. Kunstfasern hingegen transportieren den Schweiß und die Wärme vom Körper weg und sorgen somit nicht nur für einen höheren Tragekomfort, sondern schützen ihn vor einer Unterkühlung.

Und da in Hamburg oftmals eine steife Brise weht, sollten Jogger in jedem Fall auf sogenannte Funktionskleidung setzen. Im Internet findet ihr entsprechende Trainingshosen und -jacken bei Anbietern wie Neckermann. In dem Onlineshop werden auch dazu passende Joggingschuhe angeboten, die eine genauso wichtige Rolle beim Laufen einnehmen wie die Kleidung. Um das richtige Modell für sich zu finden, sollten folgende Faktoren in die Kaufentscheidung mit einfließen: die Köpergröße und das -gewicht, die Fußanatomie und der Laufuntergrund. Beim Anprobieren der Schuhe sollte man hingegen diese Kriterien berücksichtigen:

  1. Unsere Füße schwellen im Laufe des Tages an, deshalb sollte die Anprobe immer am späten Nachmittag oder am frühen Abend erfolgen.
  2. Entgegen dem normalen Kaufverhalten bei neuen Schuhen sollte man Joggingschuhe immer eine Nummer größer kaufen.
  3. Die Schuhe sollten an der Ferse festsitzen, ohne beim Laufen zu scheuern, sodass die Zehen vorne genügend Spielraum haben.

Ich versuche es übrigens demnächst mit Barfußschuhen!

Foto: © istock.com/subman

Hinterlasse eine Antwort

*