Wilhelmsburg und die Internationale Bauausstellung IBA auf den Elbinseln

Genau hier setzt diese Bauausstellung an. Und in der Tat ist Wilhelmsburg, seit an der Elbe nur noch Geld und Social Yuppietum herrscht – Gentrifizierung nennt sich das und ist beispielsweise für St. Pauli eine echte Katastrophe (Stichwort Brau-Quartier, das mit seinem Lifestyle-Hotel und riesigen Bürotürmen Charme und Stadtbild an dieser Stelle vernichtet!) – mit seiner Elbinsel ist beinahe die letzte Ausweichmöglichkeit für das kreative Hamburg. Lese hierzu auch Hamburger ReissbrettCity über die HafenCity von Cem Basman.

Die Internationale Bauaustellung im Industrie-Süden Hamburgs ist ein einzigartiges Projekt und eine Auseinandersetzung lohnt sich. Ein Blick auf den Veranstaltungs-Kalender offenbart spannende Boots- und Bustouren, Seminare und Vorträge, Gespräche und Aktionen.

Und das beruhigt eben. Denn neben, unter und hinter den irrwitzigen Bürogigantentum ist und bleibt Hamburg eine der spannensten und kreativsten Städte … tja, ich möchte sagen: der Welt!

Was ist eine IBA?
Die drei Buchstaben „IBA“ stehen seit über 100 Jahren für „Internationale Bauausstellung“. Eigentlich ein etwas irreführender Titel. Denn eine Bauausstellung ist viel mehr als eine Ausstellung im klassischen Sinne. Hier werden nicht nur Gebäude ausgestellt. Statt dessen wird live geforscht und entwickelt. Wie in einem Labor. Nur dass das Labor ein ganzer Teil der Stadt ist und die Forschungsergebnisse gebaute Wirklichkeit werden. Im Fall der IBA Hamburg sind es die Elbinseln zwischen der HafenCity und Harburg.
Quelle: IBA-Website

www.iba-hamburg.de/

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