Woche für Seelische Gesundheit im Süden Hamburgs

Freitag, der 5. November 2010, ist der letzte Tag der Harburger Woche für Seelische Gesundheit. Aufklärung, Information, Psycho-Hygiene, absenken der Hemmschwelle und Austausch sind im Burn-Out-Zeitalter dieser Tage besonders wichtig. Leider haben wir davon zu spät erfahren. Das Programm versucht einen Bogen zu schlagen von der gesellschaftlichen Bedeutung von Wertschätzung und Anerkennung bis zu persönlichen Schutzfaktoren und der Möglichkeit, auch mit chronischen Erkrankungen aktiv und selbstbestimmt zu leben.

Musik, Kunst und Bewegung sind untrennbar mit der seelischen Gesundheit verbunden. Wir hoffen, dass jeder eine für ihn interessante und bereichernde Veranstaltung findet. Wir freuen uns, so exzellente Vortragende gewonnen zu haben und möchten allen an der Vorbereitung Beteiligten danken. Insbesondere danken wir unseren vielen kleinen und einem besonders großherzigen Spender!


Natürlich ist nicht jeder Hänger gleich eine Depression und es gehört einges mehr dazu von einem Burn Out zu sprechen, als chronische Lustlusigkeit auf Arbeit. Immerhin sind beides „Modeerscheinungen“ und auch kulturell bedingt. Dennoch: So, wie wir Menschen heut leben müssen, gerade in den lichtarmen nördlichen Regionen, sind die Gefahren nicht unerheblich. Zumal das Thema arg klischeebesetzt und teilweise tabuisiert ist. Wie schon die Messe zum Thema psychische Erkrankungen im Frühjahr in Hamburg

Leider verpasst, aber wir hoffen auf das nächste Jahr und dass wir rechtzeitiger davon erfahren. Denn das Programm ist ganz wundervoll … und wichtig. Aber vielleicht hat ja noch jemand, der dies hier liest, an diesem Freitag noch etwas Zeit übrig …

Programm Woche für Seelische Gesundheit in Harburg 2010 als PDF

http://woche-seelische-gesundheit-hh.de

Foto: D. Sharon Pruitt

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