Wenns kälter wird ab nach Kuba

Wenns kälter wird ab nach Kuba

So langsam zieht die Kälte in Hamburg ein. Die Blätter werden immer bunter, die Bäume kahler und die Strandbars am Hafen werden bald ihre Pforten schließen. Wer jetzt noch karibisches Flair sucht, der geht am besten in die einzige kubanische Bar in Hamburg: Cuba Mia.

Cuba Libre aus dem Cuba Mia

Cuba Libre aus dem Cuba Mia

Wer noch nie auf Kuba war, der bekommt im Cuba Mia einen ganz authentischen Eindruck des kubanischen Lifestyles: traditionelle Musik, Zigarren, exotische Gerichte und natürlich das Wichtigste, Rum! Wer hier bei einem Mojito in der Hand, Salsa, Merengue & Co nicht dem Herbstblues entkommt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Echtes Kubafeeling genießen

Mal ehrlich, so ein Drink in einer kubanischen Bar ist ja schön und gut, wenn es aber draußen stürmt, regnet und man pitschnass ist, sobald man das Cuba Mia verlässt, ist es auch schnell vorbei mit der paradiesischen Atmosphäre. Deshalb einfach mal das Internet durchforsten und „echtes“ Kubafeeling genießen. Momentan gibt es günstige Flüge und Hotels auf die Insel in der Karibik (mehr Infos). Und wo gibt es alte amerikanische Riesenschlitten, farbige Häuser, barocken Baustil und Bars, in denen Hemingway schon gesessen hat? In Villa San Cristóbal de La Habana, kurz gesagt: Havanna!

Vive la Revolución!

Diesen Schriftzug wird man in Havanna öfter lesen können, genauso wie man Abbilder von Fidel Castro und dem Volkshelden Che Guevara zu Gesicht bekommt. Ein paar kubanische Revolutionäre sieht man immer noch auf den Straßen, stilecht mit Zigarre im Mund und Gitarre in der Hand. Auf dem Plaza de la Revolución z.B. sind zwei riesige Portraits von Camilo Cienfuegos und natürlich Che Guevara angebracht.

In der Altstadt wird man eine Architektur vorfinden, wie sie vielfältiger nicht sein könnte: Art-Deco, Barock, Jugendstil, Neugotik und Neoklassizismus. Leider haben die Kolonialvillen allesamt schon bessere Zeiten gesehen und die Gefahr des Einsturzes lauert an jeder Ecke – in Havanna bricht jeden Tag mindestens ein Haus zusammen, das vorher schon wie eine bewohnte Ruine aussah.

Ein Besuch des Rum-Museums und der Tabakfabrik Partagás sollte in Havanna auf der Liste der Programmpunkte stehen, schließlich ist man Tourist! In den Museums-Shops kann man sich dann noch mit dem weltbesten Havanna Club und ein paar echten „Habanos“ ausstatten.

Wer das „richtige“ Kuba kennenlernen will, heißt es, der sollte sich in den Abendstunden in eine der unzähligen Bars begeben, um den unbeschwerten Lebensstil und natürlich feinste Salsarythmen zu spüren. Damen aus dem Ausland sind bei der kubanischen Männerwahl allerdings sehr beliebt!

Zum Schluss lockt natürlich der Malecón. Die Meerespromenade lädt zu einem Spaziergang bei Sonnenuntergang ein, bei dem man an der Kaimauer viele Kubaner treffen wird, die bei einem Glas Rum noch einmal auf die Revolution anstoßen.

Foto: Cuba Libre © istock.com/gresei; Titelbild © istock.com/ArtMarie

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