Heiraten in Hamburg – nicht nur im Frühling

Heiraten in Hamburg – nicht nur im Frühling

Der echte Romantiker bestellt das Aufgebot für den Frühling. Sehr gerne werden auch so Tage genommen, die ein ganz besonderes Datum sind, so wie der 15.5.1515 oder der 12.12.2012. Dabei weiß der wahre Liebende, dass er sein Herzblatt das ganze Jahr über trauen kann, wann es allen am besten passt eben. Denn das Wetter in Hamburg macht wie immer und gerade bei Heiraten und Hochzeiten eh was es will.

Du oder deine bessere Hälfte wohnen in oder um Hamburg, sie sind hier geboren oder lieben diese wunderbare Stadt einfach? Wir haben sogar mehr Brücken als Venedig, warum dann nicht in unserer Traumstadt heiraten! Wenn wir alleine an das Altonaer Rathaus denken, wissen wir, dass wir zauberhafte, geradezu ideale Bedingungen haben, für eine romantische Hochzeit in Hamburg. Hier ein paar Tipps fürs Heiraten.

Heiraten will geplant werden

Das Brautpaar in spe sollte den Hochzeitstermin ungefähr 10 bis 12 Monate im Voraus festlegen. Das bedeutet: Frühjahr ist durch, aber genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um mit der Planung einer Sommerhochzeit im nächsten Jahr zu beginnen! Zunächst gilt es, sich eine grobe Vorstellung vom Ablauf der Hochzeit zu machen. Standesamt, kirchliche Trauung, Autokorso, Staatskarosse, Taubenflug, Party, DJs, Caterin und so weiter und so fort: Welche Bestandteile soll der Tag der Tage haben und in welcher Abfolge sollen sie stattfinden? Erstelle eine erste Gästeliste, um einen Überblick über die Größe der Veranstaltung zu bekommen, damit Sie dann nach einem geeigneten Ort suchen und die Kosten kalkulieren können. Etwa 6 bis 8 Monate vor der Hochzeit verschickt das vor Glück strotzende Paar die offiziellen Einladungen. Bei Onlinedruckereien wie Cewe können Sie selbst designte Einladungskarten in Auftrag geben, zudem sparen Sie mit den praktischen Designvorlagen viel Zeit. Auf den Einladungen werden Datum, Ort, Dresscode sowie Anreise- und Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Preisklassen vermerkt.

Und die Hochzeitslocations?

Wenn man in Hamburg heiratet, liegt eine Feier am Hafen und mit Schifffahrtsambiente nahe, ist aber auch hier eine Frage des Geldes. Nicht der Ehre. Das „maritime Lebensgefühl“ Hamburgs könnt ihr bei einer Hochzeit auf der Rickmer Rickmers, dem dreimastigen Schiff an den Hamburger Landungsbrücken, auf ganz besondere Weise erleben – so wie dieses glückliche Paar zum Beispiel. Die Termine für eine Trauung an diesem klischeegerschwängertem Ort vergibt das Standesamt Hamburg-Mitte.

Ein anderer traditionsreicher und ausgesprochen edler Ort für eine Eheschließung ist der Phönixsaal im Hamburger Rathaus. Kronleuchter, teure Teppiche und ein riesiger Kamin schmücken den altehrwürdigen Raum. Über allem thront ein Gemälde, das Hammonia, die Schutzpatronin der Stadt zeigt – sie steigt wie ein Phönix aus der Asche. Das Bild symbolisiert den Wiederaufbau des Saals nach dem Großen Brand von Hamburg und damit auch einen erfolgreichen (Neu-)Anfang. Ein gutes Zeichen, nicht wahr? Nur für coole Brautpaare nicht wirklich geeignet.

Für Paare, die der Stadt am Tag ihrer Hochzeit lieber den Rücken kehren möchten, empfiehlt sich das Heiraten im Umland, beispielsweise im „Alten Land“, wo schon Prominente wie der Komiker Otto Waalkes, die Schauspielerin Eva Hassmann und der Moderator Elton im historischen Trauzimmer des Fachwerk-Rathauses „Gräfenhof“ geheiratet haben – und sich vor gut 240 Jahren Gotthold Ephraim Lessing und Eva König trauten. Im Frühjahr, wenn dort die unzähligen Apfel- und Kirschbäume blühen, ist das Alte Land die perfekte Kulisse für eine romantische Hochzeit im Grünen.

Aber warum diesen Aufriss überhaupt betreiben? Reicht nicht eine wilder Party am Elbstrand, wo man ums Feuertanz und tanzbare Beats in den Containerhafen schickt?

Apropos Grün, das ja bekanntlich die Farbe der Hoffnung ist. Friedrich Schiller hat Hamburg zwar nicht gekannt, aber er hat etwas Kluges zum Thema Heiraten gesagt. In „Das Lied von der Glocke“ nämlich:
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

Lieblich in der Bräute Locken
Spielt der jungfräuliche Kranz,
Wenn die hellen Kirchenglocken
Laden zu des Festes Glanz.

Ach! des Lebens schönste Feier
Endigt auch den Lebensmai,
Mit dem Gürtel, mit dem Schleier
Reißt der schöne Wahn entzwei.
Die Leidenschaft flieht!
Die Liebe muß bleiben,
Die Blume verblüht,
Die Frucht muß treiben…
Friedrich Schiller, 1759-1805

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