Auto mieten in Hamburg

Auto mieten in Hamburg

In einem Leserartikel, der auf ZEIT ONLINE veröffentlicht wurde, habe ich es schon gefordert: Auto raus aus Ottensen und meine Gründe dafür dargelegt. Wer das hier im innerstädtischen Bereich sieht, wie das läuft mit dem Autoverkehr, kann zu keinem anderen Schluss kommen. Ich habe zwar keine Ahnung, wer da jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit in der Stadt fährt – obwohl es ganz sicher, eine entspannte S-Bahn-Verbindung gäbe, aber es kann nur aus großer Not entstanden sein oder aus nacktem Wahnsinn. Den Leuten scheint es hier jedenfalls sehr gut zu gehen, denn es ist kein Ende des Verkehrschaos in Sicht, obwohl Autofahren immer teurer wird.

Die einzige Alternative – neben Bus und Bahn, Fahrgemeinschaften und Roller und Rad und Skatebord und Fuß – die ich sehe, ist es, sich ein Auto auszuleihen. Denn es ist ja (neben der Feinstaubbelastung) nicht nur der wahnsinnige Verkehr zu tagtäglichen Rush-Hours, sondern auch die immensen Kosten, die der Besitz eines Autos verursacht. Von den Spritpreisen, die alljährlich kurz vor Ostern neue Höhepunkte erreichen, einmal abgesehen. Da hat sich in Hamburg ja schon einiges getan. Neben dem Fahrradverleih der Stadt-Rad-Aktion, gibt es vielfältige Car-Sharing-Optionen und eine ganze Reihe Autoverleiher in der Stadt.

Um in die Innenstadt zur Arbeit zu kommen, braucht man sicher keinen Mietwagen. Aber manchmal hat man Außerhalb zu tun, will ein Seminar sonst wo besuchen oder einfach in den Wald, zu einem Bauernhof mit Tiere füttern oder an die Ost- oder Nordsee düsen. Dazu brauche ich mir nun wirklich kein Auto anzuschaffen. Ich miete mir eins, wie bei einem Umzug, und bin nach dem Ausflug, wenn ich es abgegeben habe, alle Sorgen los. Wie sagte Dieter Bohlen noch so schön: „Nichtbesitz macht wahnsinnig frei.“

Hinterlasse eine Antwort

*