Wir bleiben alle – Recht auf Stadt Protest Kundgebung

Wir bleiben alle – Recht auf Stadt Protest Kundgebung

Es haben noch nicht alle Hamburger mitbekommen, aber unsere Stadt wird unter unseren Füßen Stück für Stück veräußert oder in seelenlose Büro- und Glasprothesen umgewandelt. Die Mieten steigen, Charakter und Identität der Hamburger Innenstadt von St. Pauli über die Schanze bis weit nach Altona hinein wird verschachert. Wegen der Marke Hamburg. Zeit, sich zu wehren. Denn uns, die Hamburger Bürgerinnen und Bürger, hat nie jemand gefragt, ob wir das so wollen – ob wir unsere Stadt der Gier und der Dumheit zum Fraß vorwerfen wollen. Hier ist unser Nein am Martinstag in der Hamburger Innstadt.

Aber wir sind viele.

Es sind für meinen Geschmack immer noch zu wenige Bürger, die sich bei Hamburger Schmuddelwedder zu diesen Gelegenheiten einfinden. Offenbar ist noch nicht überall durchgesickert, worum es hier geht: Um bezahlbare Mieten, um öffentliche Räume und Plätze, um UNSERE Stadt, um Gemeinschaft und Solidarität und ein Bekenntnis zu Hamburg und das, was seinen Charme ausmacht …

Für mich ist es eine Herzensangelegenheit meine Präsenz bei diesen Gelegenheiten zu zeigen und den verantwortlichen Politikern, die offenbar nicht scheuen, selbst ihre Großmutter an die Heuschrecken zu verkaufen, mit deutlich zu machen, dass sie dies nicht in meinem Namen (im Namen der Bürger, die gar nicht gefragt wurden) tun und tun dürfen.

Ja, natürlich, die HafenCity ist böse und das – offensichtlich benötigte – verbindende Feindbild in dieser Stadt und auch Die Linke sind präsent, wittern endlich Morgendluft. Das ist so. Ich hingegen und sicher viele andere Hamburger auch, brauchen weder ein klares Feindbild, haben etwas gegen die HafenCity und sind keine Beute der ewigen „linken Agitatoren“. Wir wollen uns einfach nicht gefallen lassen, wie Hamburg zu einem gesichtslosen Spekulationsobjekt wird, wo Politiker ohne die Bürger entscheiden und dass es eine Stadt wird, in der viele Bürger in dessen Zentrum sich die Mieten nicht mehr leisten können.

Hamburg braucht mehr Herz, mehr Kultur und mehr Solidarität!?

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