Redaktion des Hamburger Abendblatts geschockt

Unter dem Titel „Aufruhr beim Hamburger Abendblatt“ berichtet Werben & Verkaufen Online (W&V), Chefredakteur Claus Strunz habe sich bei der Kündigung einiger seinen Mitarbeitern im Ton vergriffen. „Der Ton, in dem Strunz zuvor die Mitarbeiter über den Personalabbau informiert hat, sorgt laut Betriebsrat für ‚pures Entsetzen‘.“

In einer Stellungnahme, die Werben & Verkaufen ebenfalls vorliegt, verurteilt sie das Vorgehen des Chefredakteurs aufs Schärfste. „In der vergangenen Woche ist eine beispiellose Freisetzungswelle über die Redaktion des Hamburger Abendblatts hinweggerollt. Das hat viele schockiert und ein Gefühl der Ohnmacht erzeugt.“ Das derzeitige Vorgehen von Strunz sei nicht mit dem Markenzeichen des Tageszeitung vereinbar, dass „menschlicher Journalismus mit Niveau“ heiße.

In diesen Zeiten als Führungskraft zynische Kaltschnäuzigkeit gegenüber seinen Mitarbeitern an den Tag zu legen, ist nicht nur ein Skandal. Es ist ein menschliches Armutszeugnis, die nicht nur auf mangelnde soziale Kompetenz beim Chef schließen lässt. Normalerweise kommt ein solches Verhalten nicht in die Öffentlichkeit. Doch es ist nichts Ungewöhnliches.

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