Moorwerder – Ein Hamburger Wintertraum: Spaziergang an der Elbe

Viele Hamburger watscheln einfallslos bei günstiger Gelegenheit an die Alster oder um die Alster herum, auf jeden Fall dort, wo sie alle oder sehr viele spazieren. Das ist unsere Sache nicht, wir brauchen neben Schönheit und frischer Luft, auch noch Frieden, Geschichte und … Staunen. All das finden wir in Hamburg-Moorburg an der Bunthausspitze, dort wo sich Norder- und Süderelbe trennen. Nicht mehr, als eine halbe Autostunde von Altona aus entfernt.

Wir entdecken immer wieder neue Seite an Hamburg. So waren wir schon vom Erntedankfest in Kirchwerder begeistert und Vierlanden befindet sich hier auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe. Gegenüber der Bunthaus-Spitze oder

Bei Wikipedia erfahren wir, dass Moorwerder Teil der Elbe-Insel Wilhelmsburg ist und zum gleichnamigen Stadtteil zählt. So geht offenbar vielen dieser Elbinseln, beispielsweise die Peute, Georgswerder und ein Teil der Veddel. Es heißt Veddel nannten man früher die Damen des vor allem Schiffsleiten zugänglichen Gewerbes. Um das mal so auszudrücken.

Wie dem auch sei. Das Gebiet eignet sich hervorragend zum Spazierengehen, zum Wandern, Radeln und einfach zur Erholung, da es dünn besiedelt, wenig besucht und somit bei jedem Wetter ein „Geheimtipp“ ist. Hm. Ich sollte nicht darüber schreiben, oder? Jedenfalls finden wir selbst einen Beach hier, wir stoßen auf Hamburgische Geschichte mit dem Bunthaus und der berühmten Elbverzweigung und sehen wunderschöne alte Bauernhäuser und Katen, alte Obstbäume und weiter Wiesen und Felder.

Herz und Bein, Aug´und Has´ – was willst du mehr!

Ein frohes, gesundes, friedliches und sommerliches neues Jahr wünscht
Mark vom Sommer in Hamburg!

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