Motorrad ahoi – mit dem Bike an der Küste entlang

Motorrad ahoi – mit dem Bike an der Küste entlang

Der Spätsommer zeigt sich im September noch einmal von seiner schönsten Seite. Die Landschaft versinkt im goldenen Licht der Abend- und Morgensonne – eine perfekte Jahreszeit, um Hamburg wie auch die Umgebung einmal auf dem Bike zu erkunden. Denn auch wenn der Norden kurvenarm ist, gibt es lohnenswerte Touren, um die Motorradsaison gebührend abzuschließen. Ob ihr Anfänger oder eingefleischte Biker seid, spielt keine Rolle, wenn ihr im Herbst noch einmal die Dynamik der Maschine auf warmem Asphalt spüren wollt. Allerdings erfordert die Jahreszeit Respekt beim Fahren.

Keine Frage – allein das Blau der Nordsee, die frische Luft an der Elbe und die grandiosen Aussichten in Hamburg bieten schon einiges fürs Auge. Die Biker unter euch, die beim Cruisen Sehenswürdigkeiten wie die Elbphilharmonie und die Speicherstadt erkunden wollen, kommen etwa bei zwei- bis vierstündigen Citytouren auf ihre Kosten. Geführt werdet ihr dabei von echten Nordlichtern www.motorradtouren-hamburg.de, die die besten Motorradwege in der Hafenstadt kennen. Wenn die riesigen Pötte auslaufen, dürfte es so manche Wasserratte aber wohl noch weiter in die Ferne ziehen. Mit genug Sitzfleisch könnt ihr euch bspw. am Deich entlang über Glücksstadt bis nach Sankt Peter-Ording hochwagen. Hier können sich auch hartgesottene Biker nur schwer gegen die Seemannsromantik wehren.

Bike-Touren im Herbst

Egal, für welche der unterschiedlichen Routen rund um Hamburg ihr euch entscheidet: Bevor der Winter Einzug hält und die Tage dunkler werden, ist es definitiv noch einmal an der Zeit, „Bike ahoi!“ zu sagen und sich für ein Wochenende auf die Maschine zu schwingen. Dass der Tourenspaß an der Küste nicht aus Haarnadelkurven und gebirgigen Passagen besteht, erweist sich vor allem im Herbst als praktisch, wenn es um die eigene Sicherheit und die der anderen geht. Denn nicht nur Motorrad- und Autofahrer, auch Rehe, Hirsche und Wildschweine, nasses Laub und kalte Abende gehören zum goldenen Herbst. Einmal ausgerutscht, drohen nicht nur euch und dem Bike Schäden und hohe Kosten.

Halbe statt volle Kraft voraus

Daher ist es besser, langsam zu fahren, vor allem wenn es durch neblige Waldpassagen geht. Fahranfänger können vor einer längeren Tour auch noch ein Sicherheitstraining bei der Verkehrswacht Hamburg absolvieren, um Gefahrenquellen besser einschätzen zu können. Geübt werden Elemente, die jeder Motorradfahrer beherrschen muss, bspw. Slalom um Hindernisse, langsam über schmale Bretter fahren oder Bremsmanöver aus verschiedenen Fahrgeschwindigkeiten heraus. Neben dem Lernaspekt zählt aber auch der Fahrspaß. Mehr Freude auf längeren Strecken bringt auch das richtige Equipment.

Voraussetzungen und Gepäck

Dazu zählt nicht nur ein geliehenes oder eigenes, intaktes Bike, das ihr entsprechend gegen Unfälle absichern müsst. Sich vor der großen Fahrt in den Norden mit warmer Funktionswäsche auszustatten, ist sicher nichts Neues für den eingefleischten Biker. Für mich ist dann eh Lange-Unterhosen-Zeit. Allerdings darf die Lederkombi nicht zu eng sitzen, sonst nutzt euch auch die Thermo-Unterwäsche nichts. Dann kann nämlich keine isolierende Luftschicht entstehen. Wer sich am Zielort noch in die Fluten stürzen oder am Strand Kitesurfen will, sollte in seine Motorradtaschen auch einen Neopren-Anzug packen oder sich einen vor Ort leihen. Sonst ist die erste Herbsterkältung vorprogrammiert.

Bleibt als Fazit: Wenn man die Tour an der Nordsee oder auch der Ostsee entspannt angeht und nicht auf der letzten Rille bremst, bietet die Küste unvergessliche Erlebnisse – auch für diejenigen, die sonst Serpentinen und staubige Trails bevorzugen.

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