Flyer-Müll in unseren Briefkästen trotz WERBUNG NEIN DANKE

Wenig bekannt ist: Werbung verursacht Umweltschäden. Ganz abgesehen von den geistig-moralischen Schäden. Der Vertrieb von Flyern beispielsweise belastet Stadt, Land und Briefkästen. Vom Postkasten direkt in den Papiermüll oder einfach auf die Straße geworfen. Wir wollen im Rahmen des Umwelthauptstadtjahres in Hamburg das Thema ans Licht zerren und die Umweltsünder an dieser Stelle anprangern.

Dass die Deutschen ein besonderen Verhältnis zu ihrem Müll haben, ist bekannt. Eine Liebe gar. Vielleicht sind deshalb so umweltbeflissen und naturschützerisch unterwegs. Die ganze Welt schaut ja schon in Sachen Umweltschutz auf uns. Obwohl wir die Naturparks nicht erfunden haben.

In diesem Jahr ist Hamburg also European Green Capital, Europäische Umwelthauptstadt 2011. Die Sache hat gerade erst begonnen. So liegt es natürlich nahe, dass jeder Bürger seinen Beitrag zu der guten Sache leistet. Hier ist meiner: Ich prangere die unerwünschten Werbeflyer in unsern Briefkästen an.

Zumal auf unserem Briefkasten ein gute sichtbares rotes Schild „Keine Werbung“ prangt. Andere Postkästen sind vom Besitzer auf grün geschaltet: „Bitte Werbung“.

Funktioniert nur nicht. Entweder die Flyerbringer, die Austrageleute, können kein Deutsch und/oder nicht lesen oder ihnen ist das scheiß egal. Vielleicht aber haben sie von ihrem Chef Order, das genau so zu machen: Die Werbung-nein-Danke-Schildchen zu übersehen und ihren Mist auch in diese Kästen zu stopfen.

Ich bin jetzt konsequent dazu übergegangen, die fehlgeleiteten Flyer einfach auf die Straße zu werfen. Irgend jemand wird sie schon entsorgen. Von Natur und in diesem Sinne Umwelt kann in unserem eng bebauten, exsessiv asphaltierten Viertel (Hamburg-Ottensen) keine Rede mehr sein. Deshalb habe ich dabei auch keien Skrupel. Außerdem sollen Mitbewohner und -konsumenten die übertätigen Firmen auf den Flyer erkennen und dort nichts kaufen.

Hier also meine aktuelle Liste, die ich stets aktuell halten und um weitere Übeltäter ergänzen werden. Ihr könnt helfen und es mit nachtun, in dem ihr eure illegalen Schurkenflyer in die Kommentare schreibt.

Bei diesen Firmen, die ausdrücklich ungewollt und illegal Werbe-Broschüren/-Flyer in unserem Briefkasten platzierten, kaufe ich nichts:

  • New Fly Pizza Service, Hamburg. www.new-fly.de (Januar 2011)
  • b-kitchen The World of Asian Cooking, Hamburg. www.b-kitchen.de (Januar 2011)
  • KaffeeRausch, 22765 Hamburg, Völckerstrasse 2 (Februar 2011)
  • Hoang Bistro, mehrere Filialen Hamburger Westen. www.hoang-bistro.de (Februar 2011)
  • Christiane Schneider, DIE LINKE, Hamburg (Februar 2011)
  • Pizza Max, Altona (02.05.2011)
  • Max Burger by Pizza Max, Altona (02.05.2011)
  • Asia Hoang-Bistro, Altona (09.06.2011)
  • Comedy Slam, 13. Stock (04.07.2011)
  • Elpida´s Kopfsache, Bahrenfeld (Ende Juli 2011)
  • CallaPizza, Altona (25.08.2011)
  • Poetry Slam im Knust (26.08.2011)
  • Stop Long Animals Transports in der EU (26.08.2011)
  • Markt Kultur in der Fabrik, Ottensen (6. + 7.10.2011)
  • nanglo, Asia Imbiss, Hamburg West (31.10.2011)
  • Hoang Bistro, mehrere Filialen Hamburger Westen (02.11.2011)
  • Pizza Max, Altona (08.11.2011)
  • Katalog: Mein Wunschbuch – der Weihnachtsspielzeugkatalog 2011 (08.11.2011)
  • King´s Croque, Hamburg West (29.11.2011)
  • Mai Asia, Ottensen (22.12.2011)
  • CallaPizza, Hamburg (27.12.2011)
  • QYPE, Qiez Party, Hamburg (29.12.2011)

Weitere werden folgen

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