Warum der Pokémon Go Hype auch in Hamburg fast vorbei ist

Warum der Pokémon Go Hype auch in Hamburg fast vorbei ist

Mit Pokémon Go hat Nintendo den Überraschungshit des Jahres gelandet. Zahlloses Fans bevölkerten mit Ihren Smartphones und der Pokémon Go App die Straßen Hamburgs, immer auf der Suche nach neuen Monstern, Candys und Pokéstops. Doch langsam scheint die Aufregung um das Spiel abzuflauen. Ist das Schlimmste überstanden?

Der Hype

Als Pokémon Go in die Apps Stores kam, hätte sich wohl nicht einmal Nintendo selbst erträumt, wie gut das Spiel von begeisterten Fans aufgenommen wurde. Auch Hamburg blieb vom Ansturm nicht verschont. Für einige Zeit konnte man den Altonaer Balkon in Hamburg nicht besuchen, ohne umherirrenden Pokémon Trainern ausweichen zu müssen.

Doch von Anfang an war nicht alles eitle Wonne. Viele Spieler beklagten sich über langsame Server, häufige Verbindungsstörungen und zahlreiche Bugs, die das Spiel kaum spielbar machten. Dennoch ließen sich viele nicht von der Pokémon-Suche abhalten.

Augmented Reality

Der Clou von Pokémon Go liegt im Konzept der Augmented Reality Technologie. Mit Hilfe der Smartphone-Kamera kann man die Pokémons aufspüren und fangen. Man läuft durch Straßen, Parks und Grünanlagen, bewaffnet mit dem Handy und In-Game-Upgrades, und beobachtete die Umgebung durch die Kameralinse. Wird ein Pokémon entdeckt, muss man es in einem recht simplen Mini-Spiel einfangen.

So einfach und für viele doch so unterhaltsam. Tatsächlich ist Pokémon Go kein anspruchsvolles Spiel. Es lebt vor allem von der noch neuen Technologie und natürlich von der starken Marke.

Am absteigenden Ast

Es scheint allerdings, dass das Spielprinzip eine geringe Halbwertszeit hat. Die Zeit, die die Spieler mit und in der App verbringen, zeigt mittlerweile nach unten. Viele Spieler hatten ihren Spaß und haben alles gemacht, was das Spiel zu bieten hat. Jetzt noch einmal siebzehn Mal das gleiche Monster zu fangen ist für viele Spieler wenig ansprechend. Da wendet man sich lieber anderen Spielen zu.

Schließlich gibt es mehr als genug andere Spiele zu entdecken. Außerdem, Internet Casinos oder andere mobile Spiele verbrauchen weniger Akku. Wer Pokémon Go unterwegs gespielt hat – und eine andere Spielweise macht ja auch nicht wirklich Sinn – braucht entweder einen Reserve-Akku oder musste sein Ladegerät mitnehmen und bei Gelegenheit eine freie Steckdose schnorren.

Dennoch, auch wenn der Hype jetzt vorbei ist, für ein paar Monate war Pokémon Go Grund genug für viele Zocker, auch mal an die frische Luft zu gehen.

www.pokemongo.com

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