Hamburger Wohnraum

Wohnungen in Hamburg sind ein rares Gut. Vor allem in den//sommer-in-hamburg.de/2011/news/hamburger-wohnraum/ beliebtesten Vierteln im erweiterten Zentrum der Stadt zwischen Altona, Sternschanze und der Neustadt. In Eimsbüttel, Eppendorf und Winterhude sind kaum noch bezalhbare Mietwohnungen zu bekommen, die Mieten sind, wie die Lebenshaltungskosten in der Hansestadt insgesamt, außerordentlich hoch. Und trotzdem wollen viele Menschen diese Wohnungen mieten.

Die Immobilienpreise in Hamburg sind vermutlich nicht mehr zurückzuschrauben. In unserer schönen Stadt an der Elbe müssten jährlich 10.000 neue Wohnungen entstehen, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Der Senat schafft aber nur 6.000 wie es heißt. Ich kann mir das nur schwer vorstellen und finde diese Zahlen immer noch sehr gering.

In den „Szenevierteln“ aber ist der Platz für neue Wohnungen sehr gering. Obwohl gerade der Bezirk Altona immer neue Gebiete erschließt, wie zuletzt Altona-Mitte mit dem Altonaer Bahnhof. Dabei stehen Räume leer. Gewerberäume zumeist. Deshalb haben sich Initiativen wie Mietenwahnsinn stoppen, die eher links und eher radikal unterwegs sind, und der Leerstandsmelder in Hamburg gegründet. Die Bezirke dagegen setzen mehr aufs Gewerbe, um die enstprechenden Gegenden aufzuwerten – siehe Ikea in Altona – und damit mehr Einnahmen zu erzielen und solvente Bürger anzuziehen.

Ich lebe mit meiner kleinen Familie in einer Genossenschaftswohnung in Ottensen und bin sehr froh darüber. Glück gehabt, denn die Lebensqualität hier ist sehr hoch. Die Autobahn und der Elbtunnel sind zwei Minuten entfernt, der Flughafen 15 Minuten, vom Bahnhof Altona erreicht man Sylt, Berlin und alles andere, unten die Elbe mit der Strandperle und jeden Menge Einkaufsgelegenheiten, Märkte, Spielplätze, Kindergärten, Parks und … Kultur. In dieser Form einmalig in Hamburg würde ich sagen.

Wenn mich aber jemand fragt, ob ich eine Wohnung wüsste oder wie man an eine Mietwohnung in Ottensen käme, muss ich mit dem Kopf schütteln. Das ist schwierig. Bei den Genossenschaften auf die Liste setzen lassen oder einen Suchagenten bzw. Suchauftrag z.B. bei Immonet einrichten. Das wäre die Basis. Und dann auf sein Glück hoffen. Oder hat jemand einen anderen Tipp?

Hinterlasse eine Antwort

*