Bilder vom Hamburger Hafengeburtstag 2013

Bilder vom Hamburger Hafengeburtstag 2013

Es ist der 824. Hamburger Hafengeburtstag und er wird begannen wie eh und je: Mit dem größen Hafenfest der Welt. So heißt es. Der traditionellen Hafengeburtstag begann in diesem Jahr an einem Feiertag, am Vatertag. Es brachte ein für diese Jahrzeit typisches Hamburger Wedder mit vielen Wolken aber auch Sonnenschein. Ein bisschen Regen hat im Übrigen noch niemanden geschadet und wir sind auch nicht aus Zucker hier. Die vielen, vielen 1000 Besucher – über eine Million sollen es werden – standen an der Hängen und tropfen. Hier die ersten Impressionen vom Hamburger Hafengeburtstag 2013, die ersten Bilder vom Hamburger Fest der Feste!

Wir sind zum Hafegeburstag wieder in Altona gestartet. Mit dem Bus vom Bahnhof hinunter nach Ovelgönne an den Museumshafen. Eine einfache HVV-Karte genügt und man kann unten am Anleger eine der Fähren betreten, die zum Hamburger Hafengeburtstag auf der Elbe hin und her schippern. Das ist zwar manchmal etwas eng weil voller Menschen. Aber auf jeden Fall billiger als die Hafenrundfahrten, die den Hamburg-Besucher an den Landungsbrücken bedrängen, den Hamburger Hafengeburtstag von „See“ aus zu betrachten.. Wir wollten mit der Hafenfähre aus Richtung Finkenwerder bis zur Kehrwiederspitze gondeln, wie wir es sonst gemacht haben. Doch Kehrwiederspitze war nicht. Landungsbrücken musste alle von Bord. Keine Ahnung, weshalb, es hieß, wegen der Sicherheit. Was denn sonst? Ich dachte, vielleicht, weil die an der Kehrwiederspitze an der Hafencity wieder mal bauen. Dort wird doch immer gebaut. Jedenfalls sind wir umgestiegen, um mit einer vollen Fähre zum Anleger an der Elbphilharmonie zu gelangen. Das war auch prima.

Von dort kamen wir schnurstracks in „Italienische Dorf“ zu den saftigen Preisen. Mit der Region Ligurien – an der Grenze zur Frankreich – präsentiert sich das schöne Italien, mit dem besten Essen der Welt, als Partnerland des 824. Hafengeburtstags in Hamburg. „La Dolce Vita“ heißt, echs Euro für einen Zappen Mortadella und 5,- für eine einfach, aber recht wohlschmeckende Pizza.

Hier spielte außerdem eine kleine, aber feine Kapelle italienische Schlager. Richtig klasse was die Jungs um Armando Quattrone da zum Besten gaben. Ich habe mich jedenfalls köstlich amsüsiert und anlässlich des Vatertags beim Hafengeburtstag auch richtig schön mit meiner kleinen Tochter abgefeiert.

Armando Quattrone Mixedtape

Nach dem wir uns müde getanz hatten, brachen wir auf Richtung Landungsbrücken. Vom Baumwall unter der alten U-Bahn und dem Hamburger Regen bis zum Fischmarkt. Nicht ohne die Freakschau an der Hafenstraße. Aber der gesamte Hamburger Hafengeburtstag ist ein einzige Freakshow wenn man es genau nimmt. Wir jedenfalls wollten zum Fischmarkt, weil die der Kinderparkour von REWE residiert. Mit Luftkissen-Hinternis-Parkour, Bällebald und Kinderschmincken. Das war umsonst. Getränke leider nicht. Würstchen auch nicht. Irgend wann aber ist es so voll beim Hafengeburtstag und die Beine so schwer, dass man den Heimatstrahl aufnimmt. In unserem Fall war das leider keine Fähre, denn die eine war derart überfüllt, dass sie gar nicht erst hielt am Anleger an der Fischauktionshalle. Doch der 111 Bus fuhr noch von Gegenüber und braucht uns bequem zurück zum Altonaer Bahnhof.

Ein schöner Tag war das beim Hamburger Hafengeburtstag 2013.


Hinterlasse eine Antwort

*