Jeder hat die Plakte in Hamburg gesehen und kennt den Spruch “Alle wollen ins Rathaus. Ich will nur ´ne Wohnung”, der den Wahlkampf 2010 überall in der Stadt begleitete. Leider haben wir an dieser Stelle über diese Guerilla-Kampagne für das Straßenmagazin Hinz&Kunzt es verpasst zu berichten. Dies holen wir hiermit nach
Das habe ich verpasst, physisch und mit unserem Kultur Hamburg Magazin: Buchvorstellung, Reflektion und Diskussionsabend “Kreativität trifft Stadt” am Mittwoch im IBA-Café auf dem DOCK der Internationalen Bauausstellung in Hamburg-Wilhelmsburg.
Anna Depenbusch ist eine der hübscheren und charmanteren Hamburger Sängerinnen. Und schlankerinnen. Sie ist lange nicht so krawallig wie die unvermeitliche Ina Müller und zu wesentlich mehr Gefühl fähig. Lyrisch. Zauberhaft. Jetzt hat sie eine neue CD veröffentlicht und war heut um 15.00 Uhr im Saturn-Markt an der Mönckebergstraße zu bewundern. Das haben wir verpasst.
Im Zuge der Umbauten dieser Hamburger Kultur-Website etablieren wir auch neue Rubriken. “Verpasst” ist so eine, weil es nun mal nicht ausbleibt, dass man in solch einer lebendigen und vielfältigen Metropole wie Hamburg das eine oder andere einfach verpasst. Manchmal ist das gut so, manchmal auch bedauerlich. Wie in diesem Fall die FaireWoche im Semptember 2009.
Natürlich kann man nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Doch wieso eigentlich nicht? Das Leben ist jedenfalls kurz genau, auch wenn ihr da draußen das noch nicht mitgekriegt habt. Was fang ich also mit dem Rest des Lebens an? Richtig: Ich verändere meine Stadt. Und genau das habe ich gestern komplett verschlafen …
Freitag, der 5. November 2010, ist der letzte Tag der Harburger Woche für Seelische Gesundheit. Aufklärung, Information, Psycho-Hygiene, absenken der Hemmschwelle und Austausch sind im Burn-Out-Zeitalter dieser Tage besonders wichtig. Leider haben wir davon zu spät erfahren. Das Programm versucht einen Bogen zu schlagen von der gesellschaftlichen Bedeutung von Wertschätzung und Anerkennung bis zu persönlichen Schutzfaktoren und der Möglichkeit, auch mit chronischen Erkrankungen aktiv und selbstbestimmt zu leben.
Ich bin ja kein Schüler mehr, obwohl ich mich auch irgendwie wie die Generation Krise fühle. Wenn man es genau nimmt, ist beinahe immer irgendeine Krise. Jedenfalls habe ich den Schulstreik “Für anderes Lernen – wir wollen mehr” am 3. Juni 2010 hier in Hamburg-Altona leider verpasst. Wo mir doch die Überschrift so gut gefällt: Generation Krise schlägt zurück. Eine solche, kreative Jugend macht Hoffnung!
Da war doch was, dachte ich, irgendetwas gab es da doch zu danken? Richtig. Nach ein wenig Recherche musste ich bedauerlicherweise feststellen, dass ich das beliebte, wundervolle Erntedankfest Kirchwerder 2010 verpasst hatte. Am 2. und 3. Oktober zeigten die sympathischen Hamburger aus Kirchwerder wie man vor langer Zeit schon Erntedank gefeiert hatte. Aber selbst der beste Veranstaltungskalender in Hamburg zeigt davon nichts. Gar nichts. Schade.
Das habe ich ernsthaft verpasst: Der König von Mallorca – Onkel Jürgen in Hamburg. Denn am 4. September 2010 sang der alterslose Schlagerbarde Jürgen Drews im Café Seeterrassen in Planten und Blomen und ich habs einfach übersehen. Vier Dancefloors, Partykracher und Karaoke. Und ein Bett im Kornfeld. Wir kann man da nicht hingehen! Für vermutlich 9.500,- Euro Gage gabs mal so richtig Jürgen Drews. Schade.
Wie schon den Besuch beim Lüttville Sommercamp 2010 an der Alten Schleuse in Wilhelmsburg, so habe ich auch die Kunstaustellung im Rahmen des Dockville Festivals in diesem Jahr verpasst. Dieses einmalige Kunst- und Musik-Festival ist ein großes Glück für uns alle!
Ich bin zwar nicht mehr 6-14 Jahre alt, auch nicht, wenn man es zusammenzählt, dennoch habe ich die kostenlose künstlerische Ferienfreizeit im Rahmen des Dockville Festivals 2010 auf der Elbinsel in Wilhelmsburg, das Lüttville Sommercamp 2010 verpasst. Nicht nur dieses einmalige Kunst- und Musikfestival Dockville ist beachtenswert.
20 Jahre Filmtage – 6 Tage Spaß! Vom 20. – 25. Oktober 2009 fanden in Hamburg die sage und schreibe 20. Lesbisch-Schwulen-Filmtage statt. Ist knapp an mir vorbeigegangen, aber ich erwähnte es schon, man kann sich nicht um alles kümmern. Nächstes Jahr aber dann. Obwohl, ich kenne mich gar nicht richtig aus mit dem anderen Ufer. Dann muss das jemand für mich übernehmen!
Leider habe ich die Jubiläumsparty des Café- und Culturhaus SternChance gestern am 7. Juli 2010 verpasst. Fußballweltmeisterschaft und viel Arbeit verträgt sich nicht mit diesen zauberhaften, sensiblen Terminen. Sehr schade. Denn sowohl Wetter als auch Programm dürften für einen sehr charmanten Nachmittag gesorgt haben. Übrigens ist die SternChance eines der vielen sinnvollen und wunderbaren Projekte, die durch das Hamburger Spendenparlament unterstützt wurden und werden. Aber das nur am Rande. Glückwunsch SternChance. Weiter so!
19. Mai 2011
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