Es gibt kaum etwas Belangloseres in Hamburg als das Schanzenfest. Neben einem überfüllten Flohmarkt und allerlei Gewusel in dem “alternativen” Schickimicki-Stadtteil, der schon lange seinen Charme verloren hat, liebäugelt man mit allerhand bestussten und nichtssagenden Begriffen wie “Klassenkampf”, “Republik Sternschanze” und “Pinneberg”. Das Schanzenfest ist ein Kulturfest, das dem Zeitgeist
Kulturgold und der Februar 2011 in der Bartelsstr. 65 – da gibt es Krach mit Freunden, Filme, Vereinsabende mit Musik, Ausstellungen und Ausstellungen, Vernissagen und Kunstbörsen. Das klingt sehr vielversprechend, was die Künstler aus der Bartelsstraße in der Hamburger Sternschanze da auf die Beine stellen.
Warum rechnet eigentlich niemand vor, was die bevorstehenden Krawalle zum sogenannten Schanzenfest unserer Stadt, die bekanntlich 500 Millionen Euro im Jahr sparen muss, kosten wird? Einschließlich der medizinischen Kosten für die Betreuung der verletzen Polizisten. Die Angst ihrer Angehörigen und Kinder lässt sich natürlich nicht in Geld bemessen.
Leider habe ich die Jubiläumsparty des Café- und Culturhaus SternChance gestern am 7. Juli 2010 verpasst. Fußballweltmeisterschaft und viel Arbeit verträgt sich nicht mit diesen zauberhaften, sensiblen Terminen. Sehr schade. Denn sowohl Wetter als auch Programm dürften für einen sehr charmanten Nachmittag gesorgt haben. Übrigens ist die SternChance eines der vielen sinnvollen und wunderbaren Projekte, die durch das Hamburger Spendenparlament unterstützt wurden und werden. Aber das nur am Rande. Glückwunsch SternChance. Weiter so!
16. August 2011
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