Nachdem der Termin gestern zur Auftaktveranstaltung zum Umbau des Gebiets um den Altonaer Bahnhof an uns vorbeigegangen ist, gibt es einen neuen Termin: Das Bürgerforum am 5. Juni 2010 in der Theodor-Haubach-Schule. Ich schlage der verantwortlichen Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt vor, einen Flughafen auf das Dach eines bewohnten Altonaer S-Bahnhofs zu pflanzen!
Kunst ist, wenn es trotzdem kracht. Die Künstler auf dem Frappant-Gebäude in der Großen Bergstraße (Kein Ikea in Altona) sind sicher froh, dass sie in diesem riesigen und schönen Gebäude in Altona-Altstadt einziehen durften. Jedenfalls feiern sie das am 1. Mai.
Und gegen den Masterplan, den es angeblich im vom Konsum terrorisierten Altona geben soll. Doch es kann ja nicht schaden, dass Radeln gegen den Wahnsinn in der Großen Bergstraße, gegen Ikea in Altona. Treffpunkt ist mit Drahtesel und lustigen Shirts, Luftpumpe und Protesthelm, Käsekuchen und Kaltschorlen, linkem Blinker und ohne Kapital am Freitag, den 16. April 2010 um 17.00 Uhr vor dem Frappant.
Nach dem deutlichen Entscheid der Altonaer für ein Ikea in ihrer Altstadt, werden die Gegner dieses Vorhabens von allen Seiten dazu aufgerufen, das für sie niederschmetternde Ergebnis zu akzeptieren. Dabei kritisiert selbst der Verein “Mehr Demokratie” die Verfahrensweise dieses Bürgerentscheids. Es wurden von allen Seiten viele Fehler begangen, die böse Folgen zeitigen können. Und es steht ebenso außer Frage, dass die “Kein Ikea in Altona”-Initiative schwere taktische Fehler begangen hat und sich zunächst an die eigene Nase fassen muss.
Mancher alter Altonaer könnte meinen, das Frappant hätte schon immer dort gestanden. Was er sicher weiß ist, dass das Elend vom Kiez, von der Holstenstraße über die Louise-Schröder-Straße und der heruntergekommenen Großen Bergstraße, bis zum Altonaer Bahnhof reicht. Hier wollen sie alles plattmachen.
Die Entscheidung darüber, ob die Bezirks-Politiker den Stadtentwicklungs-Nobelpreis für die Ansiedlung des schwedischen Möbelriesen Ikea in der beschaulichen und traditionsreichen Altonaer Alstadt bekommen, sollte man denen überlassen, die das Bild vieler Einkaufsstraßen in Altona von jeher prägen: den Punks.
Die Initiative “Kein IKEA in Altona!” mit der lustigen E-Mail-Adresse “ja@kein-ikea-in-altona.de” kämpft für ein Bürgerbegehren gegen Ikea in der fast vergessenen und runtergekommenen Einkaufsmeile in Altona-Altstadt ‘Neue Große Bergstraße’. Es wird eine Erhöhung der Mieten in der Umgebung und ein Verkehrschaos im dem Stadtteil befürchtet.
19. Mai 2010
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