Nach dem deutlichen Entscheid der Altonaer für ein Ikea in ihrer Altstadt, werden die Gegner dieses Vorhabens von allen Seiten dazu aufgerufen, das für sie niederschmetternde Ergebnis zu akzeptieren. Dabei kritisiert selbst der Verein “Mehr Demokratie” die Verfahrensweise dieses Bürgerentscheids. Es wurden von allen Seiten viele Fehler begangen, die böse Folgen zeitigen können. Und es steht ebenso außer Frage, dass die “Kein Ikea in Altona”-Initiative schwere taktische Fehler begangen hat und sich zunächst an die eigene Nase fassen muss.
Mancher alter Altonaer könnte meinen, das Frappant hätte schon immer dort gestanden. Was er sicher weiß ist, dass das Elend vom Kiez, von der Holstenstraße über die Louise-Schröder-Straße und der heruntergekommenen Großen Bergstraße, bis zum Altonaer Bahnhof reicht. Hier wollen sie alles plattmachen.
Die Entscheidung darüber, ob die Bezirks-Politiker den Stadtentwicklungs-Nobelpreis für die Ansiedlung des schwedischen Möbelriesen Ikea in der beschaulichen und traditionsreichen Altonaer Alstadt, bekommen, sollte man denen überlassen, die das Bild vieler Einkaufsstraßen in Altona von jeher prägen: den Punks.
Die Initiative “Kein IKEA in Altona!” mit der lustigen E-Mail-Adresse “ja@kein-ikea-in-altona.de” kämpft für ein Bürgerbegehren gegen Ikea in der fast vergessenen und runtergekommenen Einkaufsmeile in Altona-Altstadt ‘Neue Große Bergstraße’. Es wird eine Erhöhung der Mieten in der Umgebung und ein Verkehrschaos im dem Stadtteil befürchtet.
25. Januar 2010
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