Wilhelmsburg. März 2010. Auch hier will der Winter nicht weichen. Väterchen Frost besetzt entgegen seiner Gewohnheiten der letzten Jahrzehnte die Elbinsel und ihre Kanäle. Doch jetzt kurz vor Frühlingsanfang scheint wenigstens die Sonne und der Himmel ist winterlich blau! Ein Augenschmaus dieses letzte Eis in Wilhemsburg.
Fundstück der Woche: “Racker Wochen” im März bei Liebling Ottensen. Das klingt zwar nicht so sympathisch wie Liebling Kreuzberg, aber im März bekommen Gören bis 12 Jahren in diesem Frisörsalon in der Erdmannstrasse in Hamburg-Ottensen einen Haarschnitt für 5,- Euro der laufende Meter. So macht Wirtschaft wieder Spaß!
Nach dem kürzlich die sehenswerte Doku Jagdzeit- Den Walfängern auf der Spur auf ARTE lief, findet am Donnerstag, den 4. März 2010 um 19 Uhr, im Internationalen Maritimen Museum zu Hamburg, der 4. Ocean-Talk der Meeresschutz-Organisation Deepwave statt: “Wale können sich nicht wehren” mit der Referentin Petra Deimer-Schütte.
Seit heute morgen strömt der Hamburger auf Shopping-Entzug endlich in die heiligen Hallen des ehemaligen EKaZetts Hamburger Straße. Die in Hamburger Meile umgetaufte Bausünde aus den 70er Jahren unterhalb der Hamburger Zwillingstürme, in denen aktuell der Hamburger Tatort-Ermittler Cenk
Wenn das mal keinen Auflauf gibt: Die “Konspirativen Küchenkonzerte” zu empfangen über Tide TV in Hamburg und beispielsweise YouTube wurden nun für den renomierten Grimme-Preis nominiert. Stützt ja unsere These, dass Hamburg mehr Kreative zu bieten hat, als der Außenstehende auch nur ahnt! Deshalb den herzlichsten Glückwunsch auch von dieser Seite.
Richtfest Erdmannstraße/Am Born des Altonaer Spar- und Bauvereins, Hamburg Ottensen unser neuer Niedrigenergiehaus-Wohnblock ab September. Dies Video ist langweilig, aber lustig Dank der Zimmermänner bei ihrer feierlichen Verrichtung.
Nach dem deutlichen Entscheid der Altonaer für ein Ikea in ihrer Altstadt, werden die Gegner dieses Vorhabens von allen Seiten dazu aufgerufen, das für sie niederschmetternde Ergebnis zu akzeptieren. Dabei kritisiert selbst der Verein “Mehr Demokratie” die Verfahrensweise dieses Bürgerentscheids. Es wurden von allen Seiten viele Fehler begangen, die böse Folgen zeitigen können. Und es steht ebenso außer Frage, dass die “Kein Ikea in Altona”-Initiative schwere taktische Fehler begangen hat und sich zunächst an die eigene Nase fassen muss.
Mancher alter Altonaer könnte meinen, das Frappant hätte schon immer dort gestanden. Was er sicher weiß ist, dass das Elend vom Kiez, von der Holstenstraße über die Louise-Schröder-Straße und der heruntergekommenen Großen Bergstraße, bis zum Altonaer Bahnhof reicht. Hier wollen sie alles plattmachen.
Die Entscheidung darüber, ob die Bezirks-Politiker den Stadtentwicklungs-Nobelpreis für die Ansiedlung des schwedischen Möbelriesen Ikea in der beschaulichen und traditionsreichen Altonaer Alstadt, bekommen, sollte man denen überlassen, die das Bild vieler Einkaufsstraßen in Altona von jeher prägen: den Punks.
Der um Normalität und Natürlichkeit ringende Metropolist, der sich aufrecht dem Alltag des Irrsinns in den Großstädten der zivilisierten Welt entgegenstemmt, scheitert an Weihnachten. Hier erreichen die Neurosen des Massenkonsums regelmäßig neue Höhepunkte. Wer hier noch von Individualität faselt, hat Werbung eben nicht kapiert.
Ein paar Eindrücke vom Weihnachtsmarkt an der Reeperbahn. Dass sich der Spielbudenplatz in privater Hand befindet, weiß kaum jemand. Hauptsache es brummt. Und es sieht gut aus. Im Advent, an Weihnachten ist das Thema das Licht. Sobald es zu dunkeln beginnt
Wenn es eine Hölle für exzessives Shoppen gibt, dann sieht sie so aus, wie die 3-Euro-Eintritts-Weihnachts-Shopping-Lounge am 2. Adventswochenende im Otto von Bahrenpark. Hunderte von tausenden
Ex-Zuhälter und Kiez-Legende Stefan Hentschel ist tot. Er erhängte sich gestern im Box-Keller der Ritze auf der Hamburger Reeperbahn. Berühmt wurde der ehemalige Rotlicht-Pate vom Kiez auf St. Pauli durch die WDR-Dokumentation “Der Boxprinz” und einer Szene daraus, die als gewaltätiges Internetvideo zum Kult wurde, sowie durch eine Biographie der SPIEGEL-Redakteurin Ariane Barth Im Rotlicht. Das explosive Leben des Stefan Hentschel.
9. März 2010
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