Es handelt sich um zwei Veranstaltungen, die nichts miteinander zu tun haben am Wochenende in Hamburg. Wieso eigentlich nicht? Am Samstag auf dem Rathausmarkt “BioErleben”, ein erweiterter Ökomarkt und am Sonntag “besondersschön”, ein Kreativ- und Designmarkt im Museum der Arbeit in Barmbek. Damit ist das Wochenende eigentlich gerettet, beides ist für Groß und Klein gleichermaßen geeignet.
Stadt und Natur, das passt nicht zusammen. Wiewohl prinzipiell alles Natur ist, schließen sich Metropole und Natur im Sinne von natürlich aus. Vielleicht hat man deshalb den Begriff der StadtNatur in den Marketing-Etagen, in denen man vor lauter Überstunden so etwas wie Natur nur vom Hörensagen kennt, geboren. Denn an diesem Wochenende soll den Hamburgern die StadtNatur
Hamburg ist Umwelthauptstadt 2011 – aber man kann die Sache nicht allein der Stadt überlassen. Seit Mai 2010 betreibt der gemeinnützige Umweltverein Green Life e.V. mit dem Solarboot SOLARIS aktiven Umweltschutz in Hamburg. Für dieses wunderbare Projekt fehlt nun das Geld. Damit es weitergeht, braucht es eure Unterstützung.
“Umwelt soll Spaß machen” war das Motto für Hamburgs Schülerinnen und Schüler, die ein T-Shirt zum Umwelthauptstadtjahr zu gestalten sollten. Das Gewinner-Design wird am Freitag, 27. Mai, auf der goodgoods, der Messe für nachhaltigen Konsum, in Hamburg prämiert. Aber Umwelt soll auch Geld machen.
Der Hamburger Bezirk Wandsbek verdankt seinen Namen der Wandse. Die Wandse ist kein Insekt, sondern ein Fluß, der aus dem holtsteinischen Siek in die Hamburger Alster fließt. Am Rande des Grünstreifens, den dieses Flüßchen in der Hansestadt erwirkt, befindet sich der Botanische Sondergarten Wandsbek. Im Wonnemonat Mai
“Mit dem Zug der Ideen wird die Hansestadt zur Umwelthauptstadt auf Rädern.” Vom 15. bis zum 21 April 2011 steht dieser Zug im Altonaer Bahnhof den an Umweltthemen interessierten Besuchern offen. Danach macht er eine Tournee durch viele eruopäische Städte, bis er im September zurück kommt in die Umwelthauptstadt Hamburg 2011.
Auch das passt zum Hamburger Umwelthauptstadtjahr 2011: Eine Wildblumenwiese in Ottenen anlegen. Die Aktion nennt sich “Eingriffe in öffentlichen Raum: Blütenträume” und bringt Permakultur in die Stadt. Außerdem soll man erfahren, dass man als Bürger Einfluß hat, seine Umwelt mitgestalten kann und eben in den öffentlichen Raum eingreifen kann. Kein Blütentraum sondern Realität.
Die “Hamburger Partynacht” a, 9. April 2011 im Hühnerposten steht unter dem Motto “Feiern fürs Klima”, denn ein Viertel der Einnahmen gehen direkt in den Klimaschutz. Die Sache firmiert unter dem Titel “CarrotClubMob” unter der Überschrift #Greenclubbing und meint: Wenn schon Komasaufen, da bitte Klimaneutral! Ein krass korrekter Ansatz im Jahr der europäischen Umwelthauptstadt Hamburg 2011.
Wer kennt schon die heimischen Vögel? Nein, nicht die in der Bürgerschaft heimischen. Auch nicht die im Knast. Gemeint sind die Vögel in den Hamburger Parks. Vogelsang bringt nichts ein. Er ist nicht elektronisch, man kann kaum dazu tanzen. Erfrischt den müden Geist überreizter Städter auf den Frühlingsspaziergängen des Hamburger Naturschutzbundes.
Den akuten Skandal in der Hamburger Handwerkskammer vergessen wir mal eben ganz schnell. Denn es gibt Wichtigeres. Beispielsweise unseren jungen Männern eine Orientierung zu geben, eine Zukunft, Hoffnung und Ausbildung. Eine geniale und ergreifend sinnvolle Idee ist das Berufsorientierungsjahr KANN MANN, für das sich Männer ab 16 jetzt bewerben können. Es ist ein gemeinsame Initiative der Flussschifferkirche, der Feuerwehr Hamburg, dem KunstHaus am Schüberg sowie Betrieben im Hamburger Hafen.
Man hat die kleinen Klugscheißer vielleicht schon mal im Fernsehen gesehen, aber das Projekt ist international. Wie das Klima, dass es zu schützen gilt, ja keine Ländergrenzen kennt. Die Plant-for-the-Planet Akademie in Hamburg passt denn auch zum aktuellen Umwelthauptstadtjahr 2011 wie ein Baum in den Park
Ab dem kommenden Donnerstag, den 25. November 2010 um 20.00 Uhr wird eine spannende Gängeviertel-Diskussionsreihe fortgesetzt: “Wir gestalten die Stadt, in der wir leben wollen – aber wie?” An diesem Donnerstag heißt das Thema: “Die Autonomie und ihre Grenzen. Soziale Zentren in Kopenhagen und Hamburg”.
In diesem Hamburger Sommer hatten wir ziemlich viel Wetter. Ob das am Klimawandel liegt? Vielleicht finden wir eine Antwort bei der 2. Hamburger Klimawoche, die heute, am Montag, den 12. September, um 12 Uhr in der Europa Passage an der Binnenalster beginnt. Mehr als 70 Aussteller präsentieren dabei mit spannenden Exponaten, Videos und Informationsmaterial neueste Entwicklungen aus Klimaforschung, Nachhaltigkeit.
23. September 2011
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