Internationaler Museumstag 2011

Es ist noch gar nicht so lange her, da wollte die GAL zusammen mit einem kulturbanausigen Hamburger Bürgermeister das ehrwürdige Altonaer Museum zugrunde richten. Die kamen gar nicht auf die Idee, dass dieses Museum eine Art Gedächtnis der Stadt und ihrer Umgebung bildet. Und das es deswegen identitätsstiftend und -erhaltend ist. Der Internationale Museumstag aber weiß weitere Funktionen und Vorzüge unserer Museen aufzuzeigen.

Ziel des Internationalen Museumstages ist, auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der etwa 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen. Im Jahr 1977 ins Leben gerufen, möchte der Internationale Museumstag den Museen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in aller Welt die Möglichkeit geben, gemeinsam auf die Bedeutung ihrer Arbeit als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben hinzuweisen, und gleichzeitig Besucherinnen und Besucher ermuntern, die in den Einrichtungen bewahrten Schätze zu erkunden.

Das Motto 2011 lautet: „Museen, unser Gedächtnis!“

Zahlreiche Museen – von den Heimat- und Regionalmuseen bis hin zu den großen staatlichen Einrichtungen – sind bereits jetzt aufgerufen mit Aktionen wie Sonderführungen, einem Blick hinter die Kulissen, Workshops, Museumsfesten, langen Museumsnächten oder freiem Eintritt den 34. Internationalen Museumstag am 15. Mai 2011 zu begehen.

In Hamburg etwa ist das Auswanderermuseum BallinStadt (Achtung PDF öffnet) in Wilhelmsburg dabei, die Hamburger Kunsthalle mit dem Artists Day ab 11.00 Uhr und das Museum für Hamburgische Geschichte (hamburgmuseum) bietet in Kooperation mit dem Altonaer Museum und der Hamburger Volkshochschule mit Hamburg im Mittelalter – Alltag und Politik einer bedeutenden Handelsstadt

Motto des Internationalen Museumstags 2011

http://www.museumstag.de

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