Halloween Party in Hamburg

Jedes verflixte Jahr ist es dasselbe: Ein paar Kinder klingeln an der Tür, ich öffne und verstehe nicht. Bis der Groschen endlich fällt und ich gestehen muss, dass ich keine Süßigkeiten da habe. Ich hatte nicht dran gedacht, weil ich Halloween weder kenne, noch verstehe. Ich bin offenbar zu alt für diese Scheiße und denke, es handelt sich um einen amerikanischen Kultur-Exportschlager wie die unsäglichen Musicals in Hamburg und der „Fußball“ mit dem Ei. Ich bin raus.

Es hat nichts mit dem Hamburger Senat zu tun, das Thema ist dennoch Horror und Erschrecken. Aber wenn wir ehrlich sind, wissen nicht mal Mama und Papa der um Süssigkeiten bettelnden Zwerge, wozu genau noch mal Halloween da ist. Und auch bei den vielen Partys, die überall steigen, ist es herzlich egal.

Es ist irgendwas mit Verkleiden und mit Monstern. Karneval des Horrors. Es ist, als hätte sich Hollywood mit der drogenproduzierenden Industrie zusammengetan. Vorne weg natürlich die Medien, die ihre Kamera draufhalten. Hauptsache es ist schaurig sexy oder dämlich blutig. Im Grunde ist alles Scheiß egal.

Happy Halloween.

Halloween in Hamburg
Ernie und Bert auf Halloween

Halloween [hæl??wi?n] hat was mit dem katholischen Glauben und mit seinen Heiligen zu tun. Mancher glaubt, es sei ein Herbstfest der Druiden im alten England. Dabei ist es ein Ablenkungsmanöver der Europäischen Union. In der Nacht zum Kopfschmerz und zum Reiern werden nämlich die Uhren umgestellt. Deinen Tag-Nacht-Rythmus kannst du jetzt verbrennen. Deshalb der viele Horror. Niemand weiß, was das soll, aber die Pensionen in Brüssel sind sicher. Gut so.
Quelle: Scheissipedia

Fotos: Ernie & Bert von Jason Paul Smith. Kürbisfratze: Eugenia>

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